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Nach Trainer-Abschied: PSV Rostock vor Umbruch

Rostock Nach Trainer-Abschied: PSV Rostock vor Umbruch

Burghard Schultz trat vergangene Woche beim Landesklasse-Vertreter zurück / Einen Nachfolger-Kandidaten gibt es noch nicht

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Legte in der vergangenen Woche sein Amt als Trainer beim Landesklasse-Vertreter PSV Rostock nieder: Burghard Schultz

Quelle: Verein

Rostock. Bei den Fußballern des PSV Rostock wird es zur neuen Saison einen Umbruch geben. Burghard Schultz ist in der vergangenen Woche als Coach des Landesklasse-Vertreters zurückgetreten. Der 60-Jährige saß bereits beim 3:0-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den TSV Einheit Tessin (die OZ berichtete) nicht mehr auf der Trainerbank.

 

OZ-Bild

Auf den Rücktritt von Burghard sind wir nicht vorbereitet.“Dany Yersin, Fußball-Abteilungsleiter beim PSV

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„Meine Entscheidung hängt mit der Kaderplanung für die neue Spielzeit zusammen. Hintenrum habe ich erfahren, dass einige Spieler wegen mir ihre Zusage für die neue Saison verweigert haben“, erklärte Schultz gestern. Namen will der Taxifahrer nicht nennen.

Dany Yersin, PSV-Abteilungsleiter, bedauert den Entschluss des Trainerfuchses: „Wir sind sehr traurig über Burkhards Entscheidung. Er war in den vergangenen 20 Jahren einer der erfolgreichsten Trainer in unserem Verein.“

Doch nach vier missglückten Versuchen verpassten die Rostocker auch in dieser Saison den anvisierten Aufstieg. Konkurrent TSV Graal-Müritz machte jüngst durch das 2:2 bei der LSG Elmenhorst (die OZ berichtete) den Sprung in die Landesliga perfekt.

„Der Rücktritt hat nichts mit der aktuellen sportlichen Situation zu tun“, betont Schultz. „Wir waren alle enttäuscht, denn wir sind so knapp wie noch nie gescheitert“, ergänzt der Coach, in dessen fünfjähriger Amtszeit der aktuelle zweite Tabellenrang, die beste Platzierung gewesen wäre.

„Ich hätte gerne in der nächsten Saison weitergemacht“, sagt Schultz, „aber das Vertrauen zur Mannschaft wäre gestört gewesen.“ Auch Yersin und die Klubführung hätten die Zusammenarbeit mit dem Trainer gerne fortgesetzt. „Wir waren auf seinen Rücktritts-Entschluss überhaupt nicht vorbereitet. Dementsprechend haben wir noch keine Gespräche mit möglichen Nachfolgern geführt“, versichert Yersin.

Nach dem Ausscheiden von Schultz könnten Spieler, die Abwanderungsgedanken hegten, doch bleiben. Das hofft jedenfalls Yersin, der optimistisch ist, dass der Großteil der Mannschaft zusammenbleibt.

„Ich gehe davon aus, dass der Stamm zum Verein steht“, betont der Abteilungsleiter.

Kontinuität im Mannschaftsgefüge wäre besonders deshalb wichtig, weil die Ostseestädter aufgrund der SpielklassenstrukturReform für die Saison 2017/18 im neuen Spieljahr mindestens Tabellensiebter werden müssen, um weiter in der Landesklasse kicken zu dürfen. „Das ist unser Minimalziel. Wir müssen schauen, inwiefern wir weiter oben in der Tabelle mitspielen können“, blickt Yersin voraus. „Das hängt sicher auch davon ab, wer neuer Trainer wird.“

Am kommenden Sonnabend treten die Rostocker im letzten Saisonspiel beim FSV Kritzmow an. Dort wird Innenverteidiger Sebastian Bräuer, der das Team schon gegen Tessin betreute, erneut die PSV-Elf coachen.

• Mehr zu Landesklasse IV unter: www.oz-sportbuzzer.de

Johannes Weber

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