Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Nach drei Niederlagen: Graal-Müritz beendet Negativserie

Graal-Müritz/Rostock Nach drei Niederlagen: Graal-Müritz beendet Negativserie

Landesliga-Fußballer bezwingen Schlusslicht Empor Richtenberg mit 2:1

Voriger Artikel
Hansa nach Elfmeterschießen im Landespokal-Halbfinale
Nächster Artikel
EBC Rostock begeistert 95 Kinder im Ostercamp

Der eingewechselte Graal-Müritzer Malte Simon (l.) zieht ab, scheitert allerdings in dieser Szene bei seinem Torschussversuch.

Quelle: Foto: René Warning

Graal-Müritz/Rostock. Doppeltorschütze Philipp Peter Höger ballte nach dem Schlusspfiff die Siegerfaust. Geschafft! Die Landesliga- Fußballer des TSV Graal-Müritz haben am Sonnabend ihre Negativserie nach drei Niederlagen beendet. Sie bezwangen im heimischen Aquadrom-Waldstadion den Tabellenletzten SG Empor Richtenberg mit 2:1 und feierten damit den erhofften und eminent wichtigen Pflichtsieg auf dem Weg zum angestrebten Ligaverbleib.

OZ-Bild

Landesliga-Fußballer bezwingen Schlusslicht Empor Richtenberg mit 2:1

Zur Bildergalerie

Einen weiteren großen Schritt hin zum gleichen Ziel machte Staffelrivale SV Warnemünde. Das Team von Trainer Eckerhard Pasch feierte beim 2:1 in Wismar den vierten Dreier in Folge. Die Warnemünder (5. Platz/31 Punkte) haben nun zehn Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang, den aktuell der VfL Bergen (10.) einnimmt.

TSV Graal-Müritz – SG Empor Richtenberg 2:1 (0:1). Riesenerleichterung herrschte am Sonnabend beim abstiegsbedrohten TSV Graal-Müritz. Lange Zeit bissen sich die Ostseestädter gegen Empor Richtenberg sprichwörtlich die Zähne aus. Doch sechs Minuten vor dem Schlusspfiff nutzte Höger einen Abpraller im Strafraum und verwandelte mit präzisem Flachschuss zum 2:1 (0:1)-Erfolg.

Nach der 5:7-Niederlage des VfL Bergen gegen den Laager SV überholte die TSV-Elf die Rüganer und steht als Neunter mit 22 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Graal- Müritz’ Trainer Tim Hermann betonte: „Das war enorm wichtig für uns. Auf dem Papier war das ein Pflichtsieg, aber Richtenberg hat alles reingehauen. Wir haben unsere Torchancen nicht konsequent genutzt.“

Die Richtenberger überraschten den TSV mit einem forschen Beginn. Der Lohn war das frühe Führungstor durch Benjamin Nickel. Den zweiten Treffer für die Gäste binnen weniger Minuten verhinderte der Querbalken. „Da haben wir Glück gehabt, dass wir nicht höher zurücklagen. Das war für uns der Weckruf, das Spiel an uns zu reißen“, sagte Hermann.

Die Graal-Müritzer wurden in der Folge ihrer Favoritenrolle gerecht, hätten aufgrund vieler Tormöglichkeiten bereits vor der Pause ausgleichen oder gar führen können. Doch es fehlte an der nötigen Präzision im Abschluss.

Erst mit einem verwandelten Foulelfmeter traf Philipp Peter Höger 20 Minuten nach dem Seitenwechsel zum 1:1. In der Folge drückten die Hausherren auf das zweite Tor und hatten spät Erfolg. Wie wichtig der Sieg für die Mannschaft aus dem Ostseeheilbad ist, zeigt der Blick auf die kommenden drei Partien. Denn mit dem FSV Kühlungsborn (2.), dem Greifswalder FC II (4.) und dem Gnoiener SV (3.) warten drei TopTeams auf den TSV.

Trainer Hermann schaut sogar noch weiter nach vorn: „Danach geht’s nur noch gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. Das wird ein spannendes Saisonfinale“, vermutet der gebürtige Schweriner.

Gegner sind dann der VfL Bergen, Rot-Weiß Trinwillershagen (13.), der PSV Ribnitz-Damgarten (11.), der Laager SV und der Doberaner FC, der als Achter nur drei Punkte vor dem TSV liegt.

TSV Graal-Müritz: Heinrich – Lebermann (30. Simon), Gutmann, Schollmaier, Demmin – Fl. Möller (76. Hunger), T. Herrmann, Hecht, Seipel (62. Rein Kameka) – Rickler, Höger.

Tore: 0:1 Nickel (4.), 1:1/2:1 Höger (64./Foulelfmeter/84.). Schiedsrichter: Sven Rusche (Schwaan). Zuschauer: 36.

FC Anker Wismar II – SV Warnemünde 1:2 (0:1). Der SV Warnemünde bleibt nach dem 2:1 bei Anker Wismar II in der Rückrunde ungeschlagen – obwohl mit Paul Schröder, Andreas Borchert, Andre Schulz einige Stammspieler fehlten. Als Tabellenfünfter können die Rostocker sogar noch von einem Medaillenrang träumen. Der Rückstand auf den Gnoiener SV auf Platz drei beträgt sechs Zähler und ist damit kleiner als der Vorsprung vorm ersten Abstiegsrang.

SV Warnemünde: Otto – Kozak, Stein, Kuhfeld, Winter (90.+1 Junge) – Sahinbas, Ahrens, Apitz, Steinleger, Volksdorf – Nitsche (84. Mirzoyan).

Tore: 0:1/0:2 Nitsche (10./59.), 1:2 Schnöckel (80.). Rote Karte: Apitz (SVW/71./Unsportlichkeit). Schiedsrichter: Hannes Kusch (Köchelstorf).

Zuschauer: 30.

René Warning

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.