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Nach zwei Siegen – Piranhas wollen nachlegen

Rostock Nach zwei Siegen – Piranhas wollen nachlegen

Der Oberligist empfängt heute die Black Dragons aus Erfurt in der heimischen Schillingallee

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Constantin Koopmann versucht hier im Hinspiel gegen Timmendorf den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Im Rückspiel gelangen dem 19-jährigen Neuzugang vom Hamburger SV gleich zwei Treffer. FOTO: FELIX KÖNIG

Rostock. Als Constantin Koopmann am vergangenen Sonntag für die Rostock Piranhas im Spiel gegen den EHC Timmendorf den entscheidenden Treffer zum 5:4 in der Verlängerung erzielt hatte, war die Freude riesengroß. Seine Mitspieler stürmten zum Schützen und jubelten gemeinsam mit dem 19-Jährigen über den fünften Saisonerfolg in der Eishockey-Oberliga. Und das nach einem 0:4-Rückstand. „Es war ein WahnsinnsGefühl. Wir haben uns für unseren Kampfgeist belohnt“, meint Koopmann.

Heute (20.00 Uhr, Schillingallee) gegen die Black Dragons Erfurt und am Sonntag in Halle (Sachsen- Anhalt) wollen Koopmann und sein Team nachlegen. „Wenn wir die Konzentration hoch halten und wie zum Schluss gegen den EHC spielen, können wir wieder punkten“, gibt sich der Linksschütze zuversichtlich. Er sieht im Teamgeist eine wichtige Grundlage für weitere Erfolge. „Wir haben keine Einzelspieler, die alleine ein Spiel entscheiden. Wir sind eine Mannschaft von Arbeitern und müssen über den Kampf und die Leidenschaft zum Erfolg kommen“, verdeutlicht Koopmann.

Sechs Tore hat der Neuzugang vom Hamburger SV bereits für die Piranhas erzielt. Nach Anlaufschwierigkeiten läuft es für den Polizei-Studenten besser. „Es war klar, dass es zu Beginn holprig werden könnte. Nicht nur für mich, sondern auch für die Mannschaft, die einen Umbruch hinter sich hat. Aber dass es so schwer wird, hatte ich nicht erwartet“, sagt der gebürtige Wedeler mit Blick auf die schwache Ausbeute von nur 14 Punkten aus 18 Partien.

Seine ersten Sporen auf dem Eis verdiente sich Koopmann in Pfaffenhofen (Bayern), wo er aus beruflichen Gründen der Eltern sieben Jahre lang lebte. Nach der Rückkehr in die Heimat und einem Zwischenstopp beim Hamburger SV wechselte der U-16-Nationalspieler (7 Spiele, 3 Tore) zu den Kölner Haien, wohnte im Sportinternat. 2014 kehrte das Talent zum HSV zurück und schaffte ein Jahr später den Sprung ins Oberliga-Team.

Doch nach dem Abstieg in die Regionalliga und dem Ablegen des Abiturs suchte Constantin Koopmann eine neue sportliche Herausforderung. „Bei den Piranhas hat alles gepasst. Ich kann in Güstrow studieren und hier auf gutem Niveau Eishockey spielen“, erklärt Koopmann seinen Wechsel nach Rostock.

Trainer Kenneth Latta sieht den jungen Koopmann auf dem richtigen Weg. „Constantin macht gute Fortschritte und bringt seine Leistung aufs Eis“, lobt der Kanadier. Fehler gesteht er seinem Schützling zu. „Er wird seine Ups und Downs haben. Das ist normal.“

Von seinem Team erwartet Latta in den beiden Spielen am Wochenende maximalen Einsatz. „Wir wollen gewinnen. Dazu müssen wir jeweils über 60 Minuten unser volles Potenzial ausschöpfen“, fordert der 54-Jährige. Neu dabei ist dann Torhüter Niko Stark. Er kommt von den Ravensburg Towers (Bayern) und ersetzt den langzeitverletzten Tobias John. Der Goalie hatte sich im Training an der Schulter verletzt und musste operiert werden. Er fällt auf unbestimmte Zeit aus.

René Warning

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