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Nachwuchssegler begeistern bei Regatten

Rostock/Warnemünde Nachwuchssegler begeistern bei Regatten

Über 290 Teilnehmer starteten am Wochenende beim WIRO-Intercup und dem Eurawasser-Cup

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Von der Mittelmole aus machten sich die Segler der Klasse Optimist A auf den Weg ins Segelrevier vor der Küste Warnemündes.

Quelle: Nadja Arp

Rostock/Warnemünde. Ein großes Getümmel erlebten am Wochenende die Nachwuchssegler in der Klasse Optimist A. Vor der Warnemünder Küste kämpften 160 Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien und Polen um den Titel beim WIRO Intercup. Insgesamt standen vier Wettfahrten für die Nachwuchssegler im Alter zwischen neun und 15 Jahren auf dem Programm.

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Über 290 Teilnehmer starteten am Wochenende beim WIRO-Intercup und dem Eurawasser-Cup

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„Das war eine hohe Anzahl an Frühstarts. Es dauerte, bis die Wettfahrten endlich klappten.“ Frank Piotrowski, Wettfahrtleiter.

Bester Rostocker Segler wurde Carl Krause vom Rostocker Segel Club (RSC), der den 24. Platz belegte. Der Sieger kam mit Florian Büscher aus Düsseldorf.

Auch Eric Hahn gehörte zu den Teilnehmern. Er startete zusammen mit seinem Zwillingsbruder Malte das erste Mal unter Wettkampfbedingungen auf der rauen Ostsee. Der Zwölfjährige war von den Bedingungen angetan. Dennoch war es ein Kraftakt. „Die Welle war ziemlich hoch, das war schon sehr anstrengend“, beschrieb der Schüler, der für den ausrichtenden Warnemünder Segel Club (WSC) 1925 an den Start ging. Das Rennen war allerdings für alle Starter was ganz Besonderes, denn für die Optis ist es der einzige Wettkampf auf offener See. Da war die Aufregung der Gastgeber umso größer. So musste Malte Hahn seine Wettkämpfe vorzeitig abbrechen, da er zu früh gestartet war. „Das hätte nicht sein müssen, doch ich wollte unbedingt in der ersten Reihe starten“, analysierte der Schüler kritisch.

Wettfahrtleiter Frank Piotrowski musste sich wegen der vielen Frühstarts der Heranwachsenden gedulden. „Das war schon eine extrem hohe Anzahl an Frühstarts. Es dauerte, bis die Wettfahrten endlich klappten“, konstatierte Piotrowski.

Am Sonntag waren die Jugendlichen disziplinierter und die beiden Rennen gingen ohne einen einzigen Fehlstart über die Bühne.

Insgesamt war der Verlauf des Events zufriedenstellend. Die Bedingungen waren bei Windstärke vier und konstantem Westwind gut.

Parallel zum Intercup gingen in der Dierkower Bucht beziehungsweise am Rostocker Stadthafen 130 Segler beim Eurawasser-Cup in der Opti-Klasse B an den Start. Schirmherr war Oberbürgermeister Roland Methling.

Aus Rostocker Sicht war der Leistungsvergleich auf der Warnow ein voller Erfolg. So konnte Franz Krause vom RSC den Wettbewerb für sich entscheiden. Er setzte sich vor dem Schweriner Reamonn Theiner und Theodor Schwanebeck aus Röbel durch.

Drei von sechs Wettfahrten gewann das neunjährige Segeltalent Krause und konnte sich neben dem Gesamtsieg auch den Pokal des Oberbürgermeisters sichern.

In den weiteren Einhand-Bootsklassen machten die Rostocker die Titel unter sich aus: So gewann bei den 4.7-Laser Leif Thorge Meyer (RSC´92) vor Thabo Rösner vom Yachtclub Warnow, bei den Lasern Radial ging der erste Platz an Niklas Dehne (RSC ´92), „Die Bedingungen waren ideal, wir haben uns sehr über das gute Wetter gefreut, denn die Vorhersagen waren eher schlecht. So konnten wir den Teilnehmern ideales Segeln und tolle Wettfahrten bieten, es hat einfach gepasst“, freute sich Organisator Jan Giese vom RSC.

Der Eurawasser-Pokal ist die zweite Wertungsregatta für die Rostocker Stadtmeisterschaft, um diebei vier Regatten (Gothaer Junior Cup, Eurawasser-Pokal, Messecup und Blaues Band der Warnow) gesegelt wird.

Nadja Arp

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