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Nasenbären bauen Serie aus und nehmen Platz zwei ins Visier

Nasenbären bauen Serie aus und nehmen Platz zwei ins Visier

Rostocker Inline-Skaterhockey-Team gewinnt fünftes Spiel hintereinander und hält Kurs in Richtung Play-offs der Regionalliga Ost / Noch drei Heimspiele bis Saisonende

Rostock. Die Rostocker Nasenbären setzten am Sonntag ihren Erfolgslauf in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga Ost fort. Sie bezwangen den Tabellenletzten Bravehearts Berlin in der heimischen Wiro-Sporthalle in Rostock-Toitenwinkel mit 16:3 (5:1, 4:0, 7:2). Mit dem fünften Sieg verteidigten die favorisierten Ostseestädter den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Powerkrauts Berlin.

„Die ganze Mannschaft hat sehr gut gespielt. Das war ein weiterer Schritt in unserer Entwicklung,“ lobte Rostocks Spielertrainer Christian Ciupka und hob besonders Jan Schneider hervor: „Jan war sehr kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Tor. Dass er vier Treffer erzielt, haben wir nicht unbedingt von ihm erwartet.“

Neben Schneider trug sich auch Ciupka selbst viermal in die Torschützenliste ein – und das als Verteidiger. Der 35-Jährige, der auch Klubchef der Nasenbären ist, konnte wie in der Vorwoche gegen Leipzig (19:0) auf drei komplette Reihen bauen. „Wir waren ausgeglichen besetzt, haben deshalb von der ersten bis zur letzten Spielminute Vollgas gegeben“, meinte Ciupka.

Bereits in der zweiten Minute brachte Routinier Jürgen Brümmer (37) die Nasenbären in Führung. Bis zum Ende des ersten Drittels bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 5:1 aus. „Wir sind gut gestartet, hatten zwischendurch kleinere Hänger und haben zum Ende hin noch mal aufgedreht“, beschrieb Ciupka.

Die Berliner, mit acht Feldspielern und einem Torwart angereist, konnten keinen wirklichen Druck aufbauen. Im zweiten Abschnitt blieben sie ohne Torerfolg. Erst im Schlussdrittel nutzten sie Nachlässigkeiten der Rostocker und kamen zu zwei weiteren Treffern.

„Wir haben gut zusammengespielt, waren ständig in Bewegung und kamen mit blitzschnellen Kombinationen zu vielen sehenswerten Toren“, meinte Nasenbären-Angreifer Florian Stockel. Der 18-Jährige spielt in den Sommermonaten in der Sporthalle, um sich für die Eishockey-Saison im Winter fitzuhalten. Ab September jagt er wieder für Oberligist Rostock Piranhas dem Puck nach. „Neben dem Inline-Hockey ist ein umfassendes Ausdauer-, Schnelligkeits- und Krafttraining ist ebenso wichtig, um in Form zu bleiben“, betont Stockel.

Für die Nasenbären steht nun eine längere Pause an, ehe sie am 20. August bei den Spreewölfen in Berlin antreten. „Bis dahin müssen wir im Training weiter fleißig arbeiten, um gut gerüstet in die Bundeshauptstadt zu fahren“, fordert Coach Ciupka und erklärt: „Wenn wir dranbleiben, können wir vielleicht den zweiten Platz bis zum Ende der Hauptrunde verteidigen. Dann hätten wir ein Heimspiel mehr in den Play-offs.“

Um in der Meisterrunde dabei zu sein, müssen die Rostocker mindestens Tabellenvierter werden. Eine machbare Aufgabe, denn an den letzten drei Spieltagen haben die Nasenbären jeweils Heimvorteil.

Nächster Gegner im Bertha-von- Suttner-Ring ist am 3. September StraTus Berlin.

Rostocker Nasenbären: Sonnenberg (1. Drittel), Burmeister (2. und 3. Drittel) – Ciupka 4 Tore, Eichelbaum 1, Rydin, Kutschera, Laatz – Brümmer 3, Stockel 1, Schneider 4, Birkholz, S. Richter 2, Pizzini 1, Gruhlke

Tore: 1:0 Brümmer (2.), 2:0 S. Richter (4.), 2:1 Schumacher (4.), 3:1, 4:1 Schneider (7., 8.), 5:1, 6:1 Brümmer (11., 25.), 7:1 Schneider (27.), 8:1 Eichelbaum (30.), 9:1 Stockel (40.), 10:1, 11:1 Ciupka (41., 43.), 11:2 Jeske (45.), 12:2 Ciupka (47.), 13:2 Schneider (50.), 13:3 Schumacher (55.), 14:3 Pizzini (57.), 15:3 Ciupka (57.), 16:3 S. Richter (59.)

Zuschauer: 80

Schiedsrichter: Daniel Schmidt, Tim Kirchner

Tommy Bastian

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