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Nasenbären verpassen Titelgewinn beim Ostseepokal

Rostock Nasenbären verpassen Titelgewinn beim Ostseepokal

Rostocker Inline-Skaterhockey-Team unterliegt beim Heimturnier dem späteren Sieger aus Lüneburg / Hoffnungsträger Worch überzeugt

Rostock. Den Rostocker Nasenbären ist der Saisonauftakt gelungen. Sie verpassten am Sonnabend beim 10. Ostseepokal zwar den Sieg, doch als Zweiter (Oldie- Team) und Dritter (Junioren) hinter Sieger Salt City Boars Lüneburg (Regionalliga Nord) enttäuschten die Gastgeber nicht.

„Wir hatten alle viel Spaß beim ersten Wettkampfeinsatz im Jahr 2016, gratulieren Lüneburg zum Pokalgewinn und bedanken uns bei allen teilnehmenden Teams für ein tolles und faires Turnier“, freute sich Nasenbären-Klubchef Christian Ciupka.

Er unterlag mit der Oldie-Auswahl in der vorentscheidenden Partie des Ostseepokals gegen Lüneburg trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd (vom 0:3 zum 3:3) mit 3:4. „Danach war die Luft bei uns raus“, beschrieb Ciupka.

Für die Rostocker war es der einzige Test vorm Punktspiel-Start am 17. April gegen die Berlin Devils, der ebenfalls in der Sporthalle im Bertha-von-Suttner-Ring im Stadtteil Toitenwinkel ausgetragen wird. „Bis dahin werden wir noch hart trainieren“, meint Ciupka, der gleichzeitig Spielertrainer der ersten Mannschaft ist. Die Nasenbären peilen in diesem Jahr einen Play-off-Platz in der Regionalliga Ost an. Sie setzen dabei auf Jungen aus dem eigenen Nachwuchs.

„Das ist eine gute Chance für uns, zu zeigen, was wir in den vergangenen Jahren alles von den Spielern der ersten Mannschaft gelernt haben“, fiebert Cedric Worch dem ersten Spiel entgegen. „Besonders meinem Freund und bisherigen Coach Jürgen Brümmer habe ich sehr viel zu verdanken. Ich hoffe, es wird eine gute Saison“, ergänzt Worch. Das Nesthäkchen, gerade erst 16 Jahre alt geworden, überzeugte beim Ostseepokal im Junioren-Team.

„Cedric hat sehr überzeugend gespielt. Er ist athletisch und seinen Alterskameraden läuferisch eine Nummer voraus. Verbessern muss er sein Spielverständnis vor dem gegnerischen Tor — also wann er schießen und wann er passen sollte. Da fehlt ihm noch Erfahrung, aber das kommt mit der Zeit“, sagt der 35-jährige Ciupka.

Die Rostocker Nasenbären waren 2007 und 2011 noch Meister der 2. Bundesliga Nord und spielten einige Jahre erstklassig. Dabei setzten sie überwiegend auf Akteure, die außerhalb Rostocks lebten und nur zu den Spielen zusammenkamen. Jetzt machen sie einen Neustart in der dritten Liga und setzen auf ein neues Gesicht, das von Aktiven aus Rostock und der Region geprägt wird.

Von Tommy Bastian

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