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Neues Boot hilft dem Segelnachwuchs

Warnemünde Neues Boot hilft dem Segelnachwuchs

Warnemünder Segel-Club investiert in die Jugendabteilung / Kooperation mit Schulen im Ostseebad

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Das neue Schlauchboot „Dorie“ hatte seine erste Bewährungsprobe während des Trainingslagers in Greifswald.

Quelle: WSC

Warnemünde. Ohne Begleitboot gibt es keine Trainingsfahrten auf der Ostsee. Darum war es eine Grundsatzentscheidung für den Warnemünder Segel-Club (WSC) nachdem das alte Schlauchboot buchstäblich zu Bruch gegangen war, ein neues zu kaufen. Rund 15000 Euro wurden investiert und beim großen Sommerfest des WSC vor ein paar Tagen wurde das Boot getauft. Hannah Etzold und Lisa Aude haben das Boot auf den Namen „Dorie“, die Freundin von „Nemo“ aus dem Film „Findet Nemo“, getauft.

OZ-Bild

Warnemünder Segel-Club investiert in die Jugendabteilung / Kooperation mit Schulen im Ostseebad

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„Heute kommen 25 Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren mit ihren vier Trainern aus dem Trainingslager in Greifswald zurück, sie hatten gleich das neue Schlauchboot dabei“, berichtet Nadja Arp (46). Sie ist eine von sechs Verantwortlichen für den Jugendbereich beim WSC. Den Jugendwart gibt es im Verein nämlich gleich sechs Mal. Die Arbeit mit den rund 40 Kindern und Jugendlichen wurde auf mehrere Ehrenamtsschultern verteilt.

Das Schlauchboot, von dem aus die Trainer die insgesamt drei Opti-Gruppen des Vereins anleiten und absichern, ist mit moderner Sensortechnick ausgestattet. Geht tatsächlich mal ein Trainer über Bord, schaltet sich der Motor automatisch ab. Man kann also in Ruhe wieder ins Boot klettern. Dieser Schlauchboot-Typ wird auch bei internationalen Regattafahrten eingesetzt.

„Die Trainer haben eine hohe Verantwortung, wenn sie mit Siebenjährigen auf dem Wasser sind, muss alles klappen“, sagt Nadja Arp und ergänzt, dass die Ostsee schließlich kein Ententeich sei. Darum sei ein vernünftiges Begleitboot so wichtig.

Wer in Warnemünde aufwächst, sollte eigentlich das Segel-Abc kennen. Darum ist gerade eine Kooperation zwischen den Warnemünder Schulen und dem WSC geschlossen worden. „Wie bieten Schnupperstunden für interessierte Kinder und Jugendliche an“, informiert Nadja Arp. So könne jedes Kind selbst entscheiden, ob ihm das Segeln vielleicht Spaß machen könnte oder eher doch nicht. Überhaupt, so Arp, sei der Verein immer offen für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren, die das Segeln lernen wollen. Sie können natürlich auch aus anderen Rostocker Stadtteilen auf die Warnemünder Mittelmole kommen.

Zwar trainiere man für die Wettfahrten, doch kein Kind werde beim Verein aussortiert, das einfach nur im Training mitsegeln möchte, benennt Jugendtrainerin Pauline Schranck (19) das sportliche Prinzip.

Beim von Hans-Jürgen Bohn geführten WSC stimmt die sprichwörtliche Chemie zwischen den älteren und den jüngeren Seglern. Die Verantwortung füreinander und der Spaß miteinander ist auch beim Sommerfest mit der Bootstaufe deutlich geworden. „Es war ein gelungenes Fest, das wohl allen Spaß gemacht hat“, sagt Nadja Arp. Höhepunkt des geselligen Treibens war übrigens ein über das Stromwasser gespannter Gurt. So mancher Mutige versuchte, darauf zu balancieren – und nicht wenige landeten im Wasser.

Segelclub richtet internationale Regatten aus

9 größere Segelvereine gibt es in der Hansestadt. Sie sind unter dem Dach des Rostocker Regattavereins (RRV) vereint. Der Warnemünder Segel-Club (WSC) wurde 1925 gegründet und gehört zu den ältesten Segelvereinen in der Stadt. Die im Juli 1926 mit Beteiligung des WSC vor Warnemünde veranstalteten Verbandswettfahrten gelten als erste Warnemünder Woche.

2000 Sportler aus 30 Nationen tummeln sich auf dem Gelände des WSC auf der Mittelmole zur Warnemünder Woche.

40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 18 Jahren gehören zur Kinder- und Jugendabteilung des WSC. Sie trainieren in den Bootsklassen Optimist, 420er, 470er und Laser.

Thomas Sternberg

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