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Piranhas in wegweisenden Partien gefordert

Rostock Piranhas in wegweisenden Partien gefordert

Mit Siegen gegen die Hannover Indians wollen die Rostocker den Anschluss zu den zweitplatzierten Black Dragons Erfurt halten

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Sie wollen am Wochenende wieder jubeln: Die Piranhas-Stürmer Arthur Lemmer (l.) und Michal Bezouska.

Quelle: Foto: René Warning

Rostock. Spannung in der Eishockey-Oberliga Nord: Die Partien der Rostock Piranhas heute um 20.00 Uhr bei den Hannover Indians und am Sonntag (19 Uhr, Schillingallee) im Rückspiel gegen die Niedersachsen könnten im Kampf um die Pre-Play-offs vorentscheidend sein. Gegen den Spitzenreiter der „Quali“-Runde müssen die Ostseestädter (3. Platz, 47 Punkte) gewinnen und auf einen Ausrutscher der Black Dragons Erfurt (2., 53) hoffen, die bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. Die Thüringer spielen zweimal gegen den ECC Preussen Berlin (4.).

Nur die ersten beiden Teams nehmen an den Ausscheidungsspielen gegen den Siebt- und Achtplatzierten der Meisterrunde teil, und können sich dort das Ticket für die Play-offs sichern.

Piranhas-Trainer Kenneth Latta weiß um die Brisanz der anstehenden Begegnungen. Dennoch versucht er, die Last von den Schultern seiner Schützlinge zu nehmen. „Wir haben uns vom letzten Tabellenplatz in der Hauptrunde nach oben gekämpft und gehen jedes Spiel als K.o.-Partie an. Wir wissen, dass es schwer wird, gegen Hannover zu punkten. Aber wir wollen unseren Chancen auf die Play-offs wahren und werden alles für zwei Siege tun“, verspricht der 54-Jährige. Im gleichen Atemzug schickt der Vater von DEL-Spieler Nickolas, der bei den Kölner Haien aktiv ist, eine Warnung an sein Team: „Einige Spieler setzen nicht das um, was wir vorher trainieren. Da muss mehr kommen, um unser Ziel noch zu erreichen“, fordert Latta. Vor allem mit der Leistung im zweiten Drittel am vergangenen Sonntag gegen die Harzer Falken aus Braunlage war der Trainer („Das war schlampig“) unzufrieden.

Dennoch stehen die Vorzeichen für die Piranhas gut. Außer den Langzeitverletzten – Verteidiger Florian Brink, die Torleute Dustin Haloschan und Tobias John sowie Angreifer Tomas Kurka – kann Latta alle Akteure einsetzen. Zudem zeigten die Raubfische in der Hauptrunde beim 7:4-Auswärtssieg, dass sie bei den Indians gewinnen können. Das Heimspiel verloren die Rostocker während ihres Negativlaufs mit acht Pleiten aus neun Spielen jedoch mit 2:4. Kenneth Latta war zu dem Zeitpunkt erst drei Wochen im Amt. Er führte die Rostocker in der Folge stetig nach oben, holte acht Siege aus 15

Spielen. René Warning

OZ

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