Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Piranhas sehnen Saisonende herbei

Lokalsport Piranhas sehnen Saisonende herbei

Eishockey-Oberligist beim 0:7 in Halle chancenlos / Freitag setzte es eine 3:4-Niederlage gegen Leipzig

Voriger Artikel
Seawolves siegen vor Rekordkulisse
Nächster Artikel
26:18 — SVW marschiert weiter

REC-Coach Sergej Hatkevich (49)

Quelle: R. Warning

Halle/Rostock. Die Rostock Piranhas unterlagen gestern in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison der Eishockey-Oberliga Nord beim MEC Halle in Sachsen-Anhalt 0:7 (0:0, 0:3, 0:4). „Wir haben uns mit allen Mitteln gewehrt und hatten Chancen zur Führung“, berichtete REC-Trainer Sergej Hatkevitch. Am Ende waren die müden Rostocker gegen den Tabellenvierten aber deutlich unterlegen.

Nach torlosen ersten 20 Minuten gerieten die Gäste zu Beginn des zweiten Abschnitts in Rückstand. Die Hallenser, die noch ums Heimspielrecht in der ersten Play-off-Runde kämpfen, münzten ihre Überlegenheit fortan in Tore um. Der Druck der Gastgeber wurde immer größer. Das 0:2 und 0:3 waren logische Konsequenz dieser Drangphase. Auch im letzten Drittel ließen die Gastgeber nicht locker und erzielten zu Beginn des Abschnitts mit dem 4:0 die Vorentscheidung.

Bezeichnend für Rostocks schwache Offensivleistung war die Überzahlstatistik. Keine der fünf Phasen mit einem Spieler mehr auf dem Eis nutzte der REC, kassierte sogar ein Gegentor (das 0:5).

„Die Niederlage ist auch in dieser Höhe verdient. Halle war stark. Uns fehlte am Ende die Kraft“, gestand Hatkevitch. Seine Spieler, so der Coach, gehen nach einer kräftezehrenden Spielzeit auf dem Zahnfleisch und sehnen das Ende der Saison herbei.

Die große Zahl von Verletzten konnte der REC nicht kompensieren. Erneut standen Hatkevitch lediglich zwölf Feldspieler zur Verfügung. Zudem verletzte sich gestern Paul Stratmann. Der Stürmer brach sich einen Finger und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Bereits am Freitag verloren die Piranhas zu Hause gegen die Icefighters Leipzig 3:4. Eric Haiduk, Florian Brink und Michal Bezouska trafen für den REC.

Vor dem letzten Spiel am Sonntag daheim gegen Timmendorf haben die Piranhas den zehnten Platz sicher. Trotz der verpassten Play-offs hoffen die REC-Verantwortlichen im Derby auf eine volle Eishalle.

Rostock Piranhas: Haloschan, John — Marek, Brink, Labuhn, Kohlstrunk, Hähnel, Stratmann, Sulcik, Dreschmann, Lemmer, Haiduk, Bezouska, Bergemann.

Tore: 1:0 Zille (23.), 2:0 Bigam (30.), 3:0 Ehemann (38.), 4:0 Gunkel (43.), 5:0 Martell (46.), 6:0 Zille (56.), 7:0 Abercrombie (57.)

Strafminuten: Halle 20, REC 6.

 



Ronny Susa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.