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Pokal-Wahnsinn in Warnemünde

Pokal-Wahnsinn in Warnemünde

Landesligist bezwingt Doberaner FC nach regulärer Spielzeit mit 8:7 / Pastow scheitert als einziges Team der Region in erster Runde

Rostock-Warnemünde/Graal-Müritz/Kühlungsborn. Während der SV Pastow in der ersten Runde im Fußball-Landespokal rausgeflogen ist, schafften alle weiteren Rostocker Verbands- und Landesligisten das Weiterkommen.

SV Warnemünde – Doberaner FC 8:7 (1:4). „So ein Spiel habe ich noch nicht erlebt“, staunte Warnemündes Trainerfuchs Harry Krause. Nach der Führung von Andreas Zieger (24.) offenbarte die SVW-Abwehr vor der Pause große Schwächen. Innerhalb von zwölf Minuten schluckten die Gastgeber vier Gegentore.

„Mit dem Wiederanpfiff hat die Truppe eine eindrucksvolle Reaktion gezeigt“, meinte Krause. Im Zeitraum von zwölf Minuten schossen André Schulz (50., 61.), Maik Volksdorf (56.) und Robert Nitsche (58., 60.) Warnemünde mit fünf Toren 6:4 in Führung. Danach antworteten Sascha Steinleger (69.) und Nitsche (85.) auf die Anschlusstreffer des DFC und sicherten den Erfolg.

„Für die Zuschauer war das sicherlich ein Spektakel. Trotz der sieben Gegentreffer freue ich mich über das Weiterkommen“, betonte Krause.

TSV Graal-Müritz – PSV Ribnitz- Damgarten 5:4 n. E. (0:0, 1:1). „Trotz Feldüberlegenheit konnten wir uns keine klaren Chancen erarbeiten“, sagte TSV-Spielertrainer Tim Hermann.

Nach torloser regulärer Spielzeit brachte Ulrich Eickhoff (92.) die Graal-Müritzer in der Verlängerung in Führung. Die Gäste (115.) glichen jedoch aus. Es ging in das Elfmeterschießen. Dort hatten die Hausherren das bessere Ende für sich.

„Endlich haben wir uns für eine engagierte Leistung belohnt, auch wenn das Weiterkommen glücklich ist“, meinte Hermann. Der 24- Jährige musste schon nach neun Minuten mit Knieproblemen ausgewechselt werden. „Ich werde wohl länger fehlen“, vermutet Hermann. Eine genaue Diagnose gibt erst in den kommenden Tagen.

FSV Kühlungsborn – SV Pastow 2:0 (0:0). Pastow-Trainer Heiner Bittorf hatte seiner Mannschaft nach der Partie einiges zu sagen. Nach der Pokalniederlage gegen den Landesligisten sprach er minutenlang die Fehler im Kreis an. „Wir haben die erste Hälfte komplett verpennt, nicht einen Pass hingekriegt. Einige waren nicht auf dem Platz“, kritisierte er sein Team.

Alexander Fogel mit dem 1:0 (70.) und ein Eigentor von Nils Lindemann (73.) sorgten für das frühe Pokal-Aus.

Weiterhin spielten: Laager SV – FC Förderkader 1:2, Dargun – Rostocker FC 0:9

Ausführliche Berichte zum Landespokal unter: oz-sportbuzzer.de

Johannes Weber

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