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Qualifiziert, doch Segel-Talent verzichtet auf EM-Teilnahme

Rostock Qualifiziert, doch Segel-Talent verzichtet auf EM-Teilnahme

Laura Schuberth schaffte als einzige Lokalmatadorin bei den Ausscheidungsregatten vor Warnemünde die Norm, sie wechselt aber lieber die Bootsklasse

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Laura Schuberth (r.) überzeugte am Wochenende als Gesamtzwölfte. Auf ihre EM-Teilnahme verzichtet sie jedoch.

Quelle: Birgitt Müller-Genrich/dodv

Rostock. Laura Schuberth lachte zufrieden. Als Gesamtzwölfte unter 80 Aktiven war die 13-Jährige am Wochenende beste Rostocker Seglerin und gleichzeitig auch das zweitbeste Mädchen im Feld der Jüngstenbootsklasse Optimist. Damit hätte die Lokalmatadorin vom Rostocker Segelverein Citybootshafen (RSC92) eigentlich ein Ticket für die Europameisterschaft im Juni in Italien sicher, doch lehnte sie die Berufung in das Team ab: „Das war eine tolle Meisterschaft hier, doch jetzt will ich 420er segeln und nicht weiter im Opti fahren“, erklärte sie selbstbewusst am Rande der Siegerehrung.

Das neue Boot, eine Zweimannjolle, steht schon bereit und eine Mitseglerin ist auch schon gefunden. „Ein toller Abschluss der Optizeit, sie hat noch einmal gezeigt, was sie seglerisch kann“, findet auch Vater Frank Schuberth, der für die Entscheidung seiner Tochter volles Verständnis hat, zumal sie im vergangenen Jahr bereits an der EM der Opti in Pwllheli im Nordwesten von Wales teilgenommen hatte. Damals belegte Schuberth den elften Platz.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sich noch weitere Rostocker Optisegler nach der EM/WM-Ausscheidung auf der Ostsee vor Warnemünde von ihrem langjährigen Trainer Uwe Ochmann. So beendet Malte Rackow (SVTR) nach einem für ihn nicht zufriedenstellenden 24. Platz bei der EM/WMA seine Optizeit und wird in eine neue Bootsklasse umsteigen wie auch Niklas Dehne (EM/WMA 45., RSC 92), Alexandra Krüger (EM/WMA 50., SSVR) und Ole Lüsch (EM/WMA 59., RSC 92).

Lediglich Carl Christian Krause, mit elf Jahren jüngster Teilnehmer der EM/WMA, wird nach einem respektablen 38. Platz noch weiter und fleißig im Opti trainieren, um im nächsten Jahr erneut anzugreifen und ein Ticket für die EM oder WM zu ergattern.

„Einige unserer Kinder sind diesmal unter ihren Möglichkeiten geblieben, sie hätten weiter vorne mitsegeln können und hatten doch irgendwie gehofft, sich am Ende ihrer Optizeit noch für ein internationales Event qualifizieren zu können“, analysiert Ochmann die anspruchsvolle Regatta.

Vor allem Flexibilität war auf den diesjährigen Ausscheidungswettfahrten gefragt. So brachte das Wetter an den vier Regattatagen von Donnerstag bis Sonntag den besten Optiseglern Deutschlands Wind von See, von Land, Regen, Hagel und unterschiedlichste Windstärken.

Nicht beeinflussen ließ sich davon Valentin Müller (13) aus Bayern, der mit einem Abstand von 25 Punkten die Regatta zum zweiten Mal in Folge gewann. Roko Mohr (13) vom Plauer Wassersportverein schaffte es trotz eines Wettfahrtsieges am letzten Tag nicht an ihn heranzukommen und wurde Zweiter.

• Ergebnisse und Bilder: www.dodv.org

Von Nadja Arp

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