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REC-Trainer Latta: Spieler sollen wieder Spaß auf dem Eis haben

REC-Trainer Latta: Spieler sollen wieder Spaß auf dem Eis haben

Im OZ-Interview spricht der neue Raubfische-Coach über sein Debüt heute bei den Wedemark Scorpions, das Potenzial im Team und seine Mission in Rostock

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Coach Kenneth Latta freut sich auf die neue Aufgabe in Rostock.

Quelle: René Warning

Herr Latta, Sie stehen heute gegen Wedemark erstmals an der Bande. Was erwarten Sie?

Kenneth Latta (54): Es wird ein schweres Spiel, genau so wie am Sonntag zu Hause gegen die Hannover Scorpions (19.00, Eishalle Schillingallee/d. Red.). Von meiner Mannschaft erwarte ich absoluten Kampfgeist und dass sie als Einheit agiert. Nach dem Wochenende wollen wir in der Tabelle besser dastehen als heute.

Sie sind seit Montag in Rostock, haben das Training bisher nur beobachtet. Was ist Ihnen aufgefallen?

Latta: Mir ist schnell klar geworden, warum die Mannschaft auf dem vorletzten Platz steht. Die Spieler haben unbestritten Talent. Doch es scheitert an Details. Teilweise werden Pässe über zwei Meter zu ungenau gespielt, einige Spieler wirken blockiert vorm Tor. Sie haben Ladehemmung. Das sind aber Dinge, die wir durch intensive Trainingsarbeit beheben können.

Spiegeln diese Blockaden den Gemütszustand des Teams wider?

Latta: Ja. In ersten Gesprächen mit einzelnen Spielern ist deutlich geworden, dass sie sich in einer Negativspirale befinden. Die Jungs zweifeln an sich. Sie überlegen, warum es nicht so funktioniert, wie sie sich das vorstellen. Ist der Schläger schuld, sind es die Schlittschuhe? Das ist reine Kopfsache.

Wie wollen Sie das beheben?

Latta: Es geht darum, den Jungs wieder Spaß und Lust am Spiel zu vermitteln. Das haben wir gleich am Dienstag versucht umzusetzen und es hat gut geklappt. In den bisherigen Einheiten war zu sehen, dass wir vom spielerischen Potenzial her höher in der Tabelle stehen müssten. Die Ergebnisse bestätigen das. Viele Spiele haben wir mit nur einem oder maximal zwei Toren Unterschied verloren.

Sie selbst sind erst ab heute unmittelbar dabei, richtig?

Latta: Das stimmt. Bisher habe ich nur beobachtet, Gespräche geführt und lediglich den einen oder anderen Hinweis gegeben.

Warum?

Latta: Ich hatte eine Schulter-OP und darf erst ab heute wieder ran.

Haben Sie wegen der OP auch lange Zeit als Trainer ausgesetzt?

Latta: Ja, denn ich hatte an der gleichen Stelle schon mal eine Operation und habe danach zu früh wieder begonnen, als Trainer zu arbeiten. Dann habe ich mir bei einer einfachen Bewegung erneut eine Verletzung zugezogen. Seitdem bin ich vorsichtiger.

Warum haben Sie sich für die Piranhas entschieden?

Latta: Als mein Berater mich anrief, fand ich diese Aufgabe sofort reizvoll. Er erzählte mir, dass sie sich von ihrem Trainer getrennt haben und schnell Ersatz finden wollen. Rostock hat einen Namen im Eishockey, ich habe bisher nur Gutes gehört. Deswegen habe ich nicht lange gezögert. Ich freue mich auf die neue Herausforderung.

Wie lange wollen Sie in der Hansestadt bleiben?

Latta: Das kann ich nicht genau sagen. Auf jeden Fall möchte ich kein Feuerwehrmann sein. Meine Aufgabe besteht darin, die Mannschaft weiterzuentwickeln und ihr Potenzial auszuschöpfen. Das wird etwas schwieriger, weil ich die Mannschaft ja mitten in der Saison übernehme. Das ist auch für mich eine neue Situation.

Sportverrückte Familie

Kenneth Latta hat seinen Söhnen offenbar das Eishockey-Talent in die Wiege gelegt. Während sein jüngerer Sohn Louis (18) in der Ontario Hockey League in Kanada dem Puck nachjagt, spielt Nickolas (23) für die Kölner Haie in der DEL. Vater „Ken“ selbst spielte u. a. von 1984 bis 86 für Krempten und Waldkraiburg in der 2. Bundesliga.

René Warning

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