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Rad-Idol Jens Voigt: „Die Tour war immer Lust, nie Last“

Rostock Rad-Idol Jens Voigt: „Die Tour war immer Lust, nie Last“

Gut gelaunt, schlagfertig und humorvoll präsentierte sich der 44-jährige Radstar aus Mecklenburg am Freitagabend beim Sporttalk der OSTSEE-ZEITUNG.

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Zeigte sich in Plauderlaune: Rad-Idol Jens Voigt (Mitte) mit den OZ-Redakteuren Alexander Loew (r.) und Christian Lüsch.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Von der Tour de France kommt Jens Voigt auch zwei Jahre nach seinem Karriereende nicht los. Am Mittwoch fliegt das Rad-Idol nach Frankreich und ist wieder mittendrin. „Ich bin für den US-Fernsehsender NBC als Experte im Einsatz“, verriet der 44-Jährige am Freitagabend beim Sporttalk der OSTSEE-ZEITUNG in Rostock.

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Gut gelaunt, schlagfertig und humorvoll präsentierte sich der 44-jährige Radstar aus Mecklenburg am Freitagabend beim Sporttalk der OSTSEE-ZEITUNG.

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Vor mehr als 100 Zuschauern plauderte Voigt locker und humorvoll über seine lange und erfolgreiche Karriere – der kurzweilige Abend wurde zu einem heiteren Heimspiel für den sympathischen Mecklenburger, der in Dassow (Nordwestmecklenburg) aufgewachsen ist.

„Die Tour de France war für mich immer das Größte: Das ist wie Champions League, wie Formel 1 in Monaco, wie der Ironman auf Hawaii. Das Fieber hat mich jedes Mal wieder gepackt“, sagt Voigt. 17 Mal saß der Ausnahmeathlet bei der Großen Schleife im Sattel, häufiger als er hat das kein Fahrer geschafft.

„Ich bin 340 Tour-Etappen gefahren, habe also fast ein komplettes Jahr auf der Tour verbracht“, so Voigt, der „elf gebrochene Knochen und 25 Nägel und Schrauben“ im Körper hat: „Da muss man sich doch fragen: Soll ich darauf stolz sein oder ist das einfach nur bekloppt?“, fragt der Ex-Profi und liefert die Antwort gleich mit: „Die Tour war immer Lust, nie Last.“

Angefangen hat die Lust am Fahrradfahren vor mehr als dreieinhalb Jahrzehnten in seiner Heimatstadt Dassow. Weil er so ein „wilder Junge“ war, hieß es: „Der Junge muss mehr Sport machen“, erzählt Voigt im Gespräch mit den OZ-Redakteuren Alexander Loew und Christian Lüsch.

Sein erstes Rennen gewann er als Neunjähriger: die Bezirksmeisterschaft im Bergfahren auf Rügen. „Die letzten Meter bin ich gelaufen, weil es so steil war“, erinnert sich der einstige Ausreißerkönig im Peloton.

Sogar Lance Armstrong fragte zwei Mal bei ihm an, ob er nicht in seine Mannschaft wechsel wolle. „Ich habe zwei Mal nein gesagt“, erzählt Voigt, der trotz aller Erfolge seine Bodenhaftung nicht verloren hat: „Ich war immer ein solider Fahrer, aber nie ein Superstar.“

Sönke Fröbe

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Sympathisch, bodenständig und kommunikativ: Jens Voigt ist am kommenden Freitag Talk-Gast bei der OSTSEE-ZEITUNG.

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