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Rasend schnell: Lia Flotow knackt 22 Jahre alten Öresundrekord

Rasend schnell: Lia Flotow knackt 22 Jahre alten Öresundrekord

Helsingborg/Rostock. Eine solche Überfliegerin hatten selbst die erfahrenen Trainer noch nicht gesehen. Die zwölfjährige Lia Flotow vom 1.

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Glücklich: Lia Flotow mit dem Hasen von Öresund, dem Event-Maskottchen

Quelle: Birger Voigt/verein

Helsingborg/Rostock. Eine solche Überfliegerin hatten selbst die erfahrenen Trainer noch nicht gesehen. Die zwölfjährige Lia Flotow vom 1. LAV Rostock gewann am vergangenen Wochenende das Finale im 60-Meter-Hürdensprint bei den Öresundspielen in Helsingborg (Schweden) in überragenden 9,39 Sekunden. Damit verbesserte die Schülerin den uralten Rekord der Reichenbacherin Maren Freisen aus dem Jahr 1994 um 17 hundertstel Sekunden.

„Unglaublich. Ein Fabelzeit“, jubelte Trainerin Sabine Pausche vom 1. LAV. Lia Flotow konnte es kaum fassen. „Wahnsinn. Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte sie überglücklich. Außerdem gewann das talentierte Mädchen den 60-Meter-Sprint in starken 8,33 Sekunden. Im Weitsprung verpasste die Rostockerin die Goldmedaille mit einer Weite von 4,99 Meter nur knapp und belegte den zweiten Platz hinter Jenna Ventsch (5,14 m, LG Neubrandenburg).

Neben Flotow glänzte auch Vereinskameradin Maja Küßner. Die 15-Jährige verbesserte ebenfalls einen Öresundrekord. Sie überquerte die Hochsprunglatte bei 1,75 Metern. Der vorherige Bestwert aus dem Jahr 2013 stand bei 1,71 Metern.

„Mit ihrer überzeugenden Leistung katapultierte sich Maja an die Spitze der deutschen Bestenliste“, betonte LAV-Coach Birger Voigt. Damit gehört Küßner sowohl bei den norddeutschen Meisterschaften, die am kommenden Wochenende im Rostocker Leichtathletikstadion ausgetragen werden, als auch bei den deutschen U-16-Meisterschaften Anfang August in Bremen zu den Favoritinnen.

Insgesamt brachten die LAV-Talente zwölf Gold-, fünf Silber- und acht Bronzemedaillen mit nach Hause. Weiter geht’s für die 14- und 15-Jährigen bei den norddeutschen Meisterschaften der U 20 und U 16.

Weitere Siege holten: Timo Liedemit (15) im 800-Meter-Lauf (2:04,43 min), Bruno Boysen (15) im Weitsprung (6,26 m), Hannah Bittorf (14) im Speerwurf (39,12 m) sowie im Hochsprung (1,55 m), Anna Neubert (13) im Weitsprung (5,45 m), Paul Brockmann (12) im 60-Meter-Hürdenlauf (9,75 sec), Niklas Tuschling (14) im Speerwurf (39,33 m) und Willibald Fentens (11) im Weitsprung (4,65 m).

pm/tb

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