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Rekord: 265 Aktive stürzen sich in Warnow

Rostock Rekord: 265 Aktive stürzen sich in Warnow

Deutlicher Zuwachs auf allen Strecken / Ole Christian Eisenberg und Sarah Wendt gewinnen Hauptschwimmen

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Vor toller Kulisse im Rostocker Stadthafen erfolgt der Start zum Rennen über die 2200-Meter-Strecke.

Quelle: Fotos: Tommy Bastian (3), Kristin Heger, Johannes Weber

Rostock. Große Anstrengung war Ole Christian Eisenberg nicht anzumerken. Während andere Teilnehmer nach ihrem Zielanschlag und dem Ausstieg aus dem Hafenbecken erst mal tief nach Luft schnappten, plauderte der 19-Jährige locker und gut gelaunt drauflos. „Das war ein schöner Abschluss der Saison. Hier kennt jeder jeden und es herrscht eine entspannte Atmosphäre“, sagte der Gewinner des 15. Eurawasser Warnowschwimmens. Eisenberg, Leistungsschwimmer vom SC Empor Rostock 2000, holte sich am Sonnabend in 23:37 Minuten zum fünften Mal in Folge den Sieg auf der 2200-Meter-Strecke.

OZ-Bild

Deutlicher Zuwachs auf allen Strecken / Ole Christian Eisenberg und Sarah Wendt gewinnen Hauptschwimmen

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In einem spannenden Wettkampf lieferte sich Eisenberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinen Vereinskameraden Noel Pascal Thiel und Jonas Mier, die wenige Sekunden dahinter Zweiter und Dritter wurden.

„Wir haben uns gegenseitig gepusht. Aber dem Antritt von Ole kurz vorm Ziel hatte ich nichts mehr entgegenzusetzen“, meinte der 18-jährige Thiel. „Ole hatte einfach mehr Körner“, betonte der Schüler des CJD in Rostock, der dennoch zufrieden war.

Schnellste Frau war Sarah Wendt (15, ebenfalls vom SC Empor 2000). Sie siegte in 25:11 Minuten. Ein besonderer Erfolg, denn die talentierte Schwimmerin war von Januar bis April diesen Jahres wegen einer Nierenbecken-Entzündung ausgefallen. Der Heimwettbewerb war ihr erster überhaupt in diesem Jahr.

„Für mich war der Start beim Warnowschwimmen eine tolle Rückkehr nach langer Krankheitspause“, freute sich Wendt deshalb. Während ihre Klubkameraden in den Ferien pausieren, will sie in den kommenden Wochen ihren Trainingsrückstand aufholen. Ihr großes Ziel: die Jugend-Europameisterschaften 2017.

Neben Leistungssportlern waren auch viele Hobby-Athleten beim Schwimmfest für die ganze Familie auf der Unterwarnow dabei. Die Veranstalter vom Hanse Schwimmverein Rostock und der Deutschen Lebens Rettungs Gesellschaft (DLRG) zogen trotz technischer Probleme bei der Siegerehrung zufrieden Bilanz.

„Mit 265 Teilnehmern haben wir unseren bisherigen Rekord um 100 Personen überboten. Auf allen Strecken haben wir deutlich zugelegt“, freuten sich die Organisatoren Nico Beuster und Tobias Lerche vom Hanse Schwimmverein. „Besonders stolz sind wir auf die gut angenommenen Kinderstrecken von 50, 200 und 400 Metern“, betonte Lerche. Der Familien-Rekord, so der 38-Jährige, liege nun bei vier Generationen – im Alter von sechs bis 79 Jahren.

Zwölf Teams traten bei der Premiere der Warnow-Staffel gegeneinander an. Sie wurden lautstark angefeuert vom Hafenufer aus. Den ersten Platz auf der 3x-200-Meter- Distanz sicherten sich Eisenberg, Thiel und Wendt. „Die Staffel war fast eine Sprintstrecke. Ich finde super, dass dieser Wettbewerb eingeführt wurde. Das war ein gelungener Abschluss der Veranstaltung“, lobte Ole Christian Eisenberg.

Insgesamt gab’s diesmal sechs verschiedene Wettbewerbe. Auch gehandicapte Sportler durften dabei sein. Landestrainer André Wilde vom Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport (VBRS) begleitete seinen Schützling Katherina Rösler über 2200 Meter. Beide erreichten glücklich und zufrieden nach rund 45 Minuten das Ziel.

Weil die Siegerehrungen für einige Strecken nicht wie erhofft durchgeführt werden konnten, sollen die Ergebnisse, Urkunden und Medaillen per Post nachgereicht werden, verspricht Organisator Nico Beuster und bedankt sich: „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren sowie die Aktiven wäre dieses tolle Event nicht möglich gewesen. Wir freuen uns auf die 16. Auflage im Jahr 2017.“

• Alle Ergebnisse in den kommenden Tagen unter: http://www.warnowschwimmen.de/ergebnisse.html

Eine Bildergalerie unter: www.ostsee-zeitung.de

Tommy Bastian

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