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Rostock Süd gelingt perfekter Start

Rostock Rostock Süd gelingt perfekter Start

Tischtennis-Oberligist beginnt neue Saison mit zwei Heimsiegen

Rostock. Was will man mehr? Darauf kannte Steffen Brüsch, Tischtennis-Coach des Herren-Oberliga-Teams vom TSV Rostock Süd, nur eine Antwort: „Nichts!“ Er sei sehr zufrieden, sagte Brüsch und lachte dabei bis über beide Ohren. Seine Mannschaft hat am Sonntag daheim den Vorjahresdritten FT Eiche Kiel mit 9:6 besiegt. Und nicht nur das. Weil Rostock Süd bereits am Vortag das Heimspiel gegen Aufsteiger Preetzer TSV mit 9:2 gewann, grüßen die Ostseestädter nach dem gelungenen Saisonstart von der Tabellenspitze. „Eine tolle Sache, aber die Punkte sind mir wichtiger“, verdeutlicht TSV-Kapitän Mathias Wähner.

 

OZ-Bild

Til Puhlmann trug mit drei Einzelsiegen entscheidend zum perfekten Auftakt bei.

Quelle: Rajko Grawert

„Wir wollten mit zwei Siegen starten“, sagte Wähner und schob hinterher: „Doch das war schwieriger als es aussah“, spielte er besonders auf die hoch gehandelten Preetzer an, die im oberen Paarkreuz mit Ex-Regional-und -Zweitligaspielern antraten. Dennoch schnappte sich Rostock Süd dort drei von vier möglichen Punkten und bremste die Gäste nach Wähners Meinung „unerwartet früh aus.“ So stand es nach der ersten Einzelrunde 8:1 für die Gastgeber.

Gegen Kiel gab‘s ein anderes Bild: Rostocks 3:1-Führung konterten die Kieler mit vier Siegen in Folge, ehe die Rostocker ihrerseits viermal in Folge als Sieger die Box verließen und nach der neuerlichen Führung (7:4) den Vorsprung nach Hause brachten.

Den Schlusspunkt setzte der an beiden Tagen gut aufgelegte Til Puhlmann (3:0 gg. Stefan Greger). Der 16-Jährige überzeugte mit konstant aggressivem Spiel – für Wähner und Brüsch unisono ein „Beleg der Weiterentwicklung“ des Talents, der in der ganzen Vorsaison lediglich zwei Matches gewann. Obwohl Puhlmann bescheiden den „starken Auftritt der gesamten Mannschaft“ hervorhob, blieb er doch als Einziger unbesiegt (3 Siege), hatte aber auch recht. Denn Tomasz Rakowski und Sven Stürmer (beide 3:1) sowie Daniel Jokiel und Chris Rehberg (beide 2:1) erspielten allesamt eine positive Bilanz, nur Wähner nicht (1:2). „Das kann ich verschmerzen, solange wir gewinnen“, scherzte der Altmeister.

In knapp zwei Wochen wartet die nächste Bewährungsprobe auf den TSV. Dann gastiert mit Bargteheide II ein weiterer Aufsteiger an der Ostsee.

Ulrich Creuznacher

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