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Rostock Süd vor Wochenende der Wahrheit

Rostock Rostock Süd vor Wochenende der Wahrheit

Abstieg oder Rettung in letzter Sekunde: Tischtennis-Oberligist kämpft um den Klassenerhalt

Rostock. Als Tabellenvorletzter reiste der TSV Rostock Süd vor drei Wochen zu Schlusslicht SC Charlottenburg. Aus der geplanten Wende zum Guten, nach der es beim 4:3-Zwischenstand noch aussah, wurde jedoch ein Desaster. Rostock Süd verlor erst den Faden und dann die Partie mit 4:9. „Das war ein Schock“, erinnert sich Mathias Wähner ungern an die achte Pleite im neunten und letzten Auswärtsspiel der Saison in der Tischtennis-Oberliga. Ein Schock mit Folgen: Die Ostseestädter (7:21 Punkte) stürzten ans Tabellenende.

 

OZ-Bild

Will endlich wieder jubeln: Kapitän Mathias Wähner vom TSV Rostock Süd.

Quelle: Rajko Grawert

„Aber noch ist da unten nichts entschieden“, sagt Kapitän Wähner mit Blick. Charlottenburg (9., 8:24), Parchim (8., 8:18), Stahnsdorf (7., 9:21) und Oberalster (6., 9:17) sind weiterhin in Reichweite. „Doch der Druck ist jetzt riesig“, hebt Wähner die mentale Belastung in den anstehenden Partien gegen Oberalster (morgen) sowie Berlin und Stahnsdorf (beide am Sonntag) hervor.

„Wir haben es uns selbst eingebrockt und bügeln das auch wieder selbst aus“, sagt Sven Stürmer, dessen Kampfgeist ungebrochen ist. Noch mal „alles reinwerfen“ wird Leo Stynen, der das Team unabhängig vom Saisonausgang verlassen wird. „Wir holen sechs Punkte, dann ist alles klar“, betont Stynen. Er will sich mit dem Klassenerhalt aus Rostock verabschieden.

Trotz der schlechten Ausgangssituation „glauben wir weiterhin an uns“, meint auch Wähner. Das Urgestein baut auf die Heimstärke, die Rostock Süd schon in der Vorsaison vor dem Abstieg bewahrte.

Damals gewannen die Rostocker nur einmal auswärts, holten von zehn Zählern acht daheim. Der Heimvorteil ist „eine Bank für uns“, ist sich auch Stürmer sicher.

Die gute Harmonie im Team könnte ein weiteres Plus für den TSV in der prekären Lage sein. Selbst bei einem Abstieg würden bis auf Stynen alle Spieler weiterhin für Rostock Süd aufschlagen, heißt es.

Von Ulrich Creuznacher

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