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Stadtmitte Rostock läuft zur Höchstform auf

3000 Läufer beim Citylauf erwartet / Drei-Kilometer-Lauf am stärksten besetzt / Öffentlichen Nahverkehr nutzen

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Nina Merz (23), Caroline Voigt (21), Helena Brinkama (22) und Jana Sobota (21) treten als Las Chicas beim Rostocker Citylauf an.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Mit rund 3000 Startern rechnen die Organisatoren des 24. Rostocker Eon Citylaufs am morgigen Sonntag. Pünktlich um 10 Uhr wird Rostocks Senator für Sport, Kultur und Soziales, Steffen Bockhahn (Linke), das größte Laufereignis der Region eröffnen. Dann startet in Höhe des Hotels Radisson Blu der Halbmarathon (21,1 km).

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3000 Läufer beim Citylauf erwartet / Drei-Kilometer-Lauf am stärksten besetzt / Öffentlichen Nahverkehr nutzen

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Der stärkste Wettbewerb ist wie erwartet der Drei-Kilometer-Lauf für die ganze Familie. Hier gehen um 14 Uhr am Neuen Markt fast 1000 kleine und große Läufer auf die 3,3 km lange Runde durch die Innenstadt. In den Königsdisziplinen Halbmarathon und Zehn-Kilometer-Lauf sind zusammen fast ebenso viele Teilnehmer gemeldet. Etwa 700 Läufer aus allen Teilen Deutschlands und zehn Nationen wollen die zehn Kilometer (12.30 Uhr ab Neuer Markt) bezwingen. Mit dabei sind Starter aus den USA, Polen, Dänemark, Tschechien, Indien, Niederlande und Schweden. Der neue Streckenrekord über zehn Kilometer in 31:14,6 aus dem Vorjahr vom jetzigen Berliner Paul Schmidt ist mit Sicherheit schwer zu unterbieten.

Den Halbmarathon haben 2015 Carsten Tautorat und Marcus Kunze zeitgleich in 1:16:47,0 gewonnen. Beide sind auch diesmal dabei. Viel Spaß verspricht der Staffellauf über fünf mal drei Kilometer (14.35 Uhr, Neuer Markt). Fast alle 80 Starterpakete sind vergriffen. Kurzentschlossene können sich für die anderen Strecken noch im Organisationsbüro im Rathaus anmelden. Der Volkslauf (6 km) beginnt um 14.30 Uhr am Neuen Markt.

Die Runde über 3 km wurde in diesem Jahr begradigt. „Hier haben wir noch mal nachgemessen und festgestellt, dass die sogenannte Drei-Kilometer-Runde fast vier Kilometer lang war. Jetzt beträgt die kleine Runde in der Ideallinie immerhin noch 3,35 km. Das sollte für alle Teilnehmer in Ordnung sein“, sagt Volkmar Möller vom Rostocker Citylauf.

Läufern wie Zuschauern empfehlen die Organisatoren die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Anwohner und Autofahrer müssten sich von 8.30 bis 16 Uhr auf Verkehrseinschränkungen einstellen.

Die RSAG informiert, dass von 9 bis 14 Uhr die Haltestelle Leibnizplatz in Richtung Bahnhof nicht bedient wird, betroffen sind die Linien 3, 5 und 6. Ansonsten werde der Straßenbahnbetrieb voll aufrechterhalten. Auf den Buslinien 23 und 49 gibt es Umleitungsstrecken, Fahrgäste sollten die Ausschilderung beachten.

Alexander Merkord: „Nach dem ersten Lauf hatte ich drei Tage lang Muskelkater“

Für Alexander Merkord ist der Citylauf Tradition. „Mein Vater hat mich 1993 zum ersten Lauf mitgenommen. Fast ohne Training sind wird gleich zehn Kilometer gelaufen“, erzählt der kaufmännische Angestellte, der danach beim Zelturlaub in Prerow wenig Spaß hatte. „Ich hatte drei Tage Muskelkater, konnte mich kaum bewegen“, erinnert sich Merkord, der erst fünf Jahre später wieder am Lauf in der Innenstadt teilnahm. „Der geborene Läufer war ich wohl nie. Aber ich bin den Kommilitonen während des BWL-Studiums in Flensburg immer vorausgelaufen. Die haben mich ermutigt, ambitionierter zu trainieren“, sagt Merkord, der seitdem mehrere Marathons absolvierte. Seit 1998 ist er regelmäßig beim Citylauf dabei. „Der Lauf hat eine starke Entwicklung genommen. Er gehört fest in den Terminplan“, erklärt der Vater, dessen Sohn Niklas auch schon kleinere Läufe mitmacht. In diesem Jahr nimmt Merkord am Volkslauf über zehn Kilometer teil. Seine Frau Grit, die er bei der Mittwochs-Laufgruppe des 1. LAV kennengelernt hatte, geht beim Halbmarathon an den Start. „Einer muss sich um das Kind kümmern. In diesem Jahr bin ich dran“, flachst der 43-Jährige.

rw

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