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Rostocker FC siegt im Derby und festigt seinen Medaillenrang

Rostocker FC siegt im Derby und festigt seinen Medaillenrang

Verbandsligist hat beim 2:0-Erfolg gegen Platznachbar FC Förderkader wenig Mühe. Pastow bangt um die Klasse.

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RFC-Jubel: Doppel-Torschütze Paul Maletzke feiert mit Tony-Glen Siegmund (Nr. 16), Daniel Muniz Dos Santos, Steffen Mosch, Can Kalkavan und Martin Pett (v. l.). Fotos (2): Johannes Weber

Rostock. Der Rostocker FC (3./jetzt 43 Punkte) darf sich Derbysieger nennen. Der Traditionsklub siegte am Sonnabend beim Platznachbarn FC Förderkader René Schneider (11./26) mit 2:0.

OZ-Bild

Verbandsligist hat beim 2:0-Erfolg gegen Platznachbar FC Förderkader wenig Mühe. Pastow bangt um die Klasse.

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Damit rehabilitierte sich der RFC für die 0:5-Hinspiel-Niederlage. Der SV Pastow (13./19) musste in Güstrow (7./37) eine 0:4-Niederlage einstecken.

FC Förderkader René Schneider — Rostocker FC 0:2 (0:1). Mit einem Lächeln im Gesicht marschierten die Kicker des Rostocker FC vom Rasenplatz des ESV Lok Rostock zum eigenen Vereinsgelände. Sie hatten allen Grund zur Freude. Souverän setzte sich der Favorit mit 2:0 durch. „Unser Plan, Dominanz auf dem Platz auszustrahlen, ist eindrucksvoll aufgegangen. Das war 90 Minuten richtig guter Fußball von uns“, lobte RFC-Trainer Jan Kistenmacher.

Seine Schützlinge gaben von Beginn an den Ton im Derby der Platznachbarn an. Mit der ersten Chance gingen die Gäste in Führung. Eine Flanke von Tony-Glen Siegmund köpfte Paul Maletzke zum 1:0 ins Förderkader-Gehäuse. RFC-Verteidiger Steffen Mosch hatte den Angriff zuvor mit einer starken Einzelleistung eingeleitet.

Der Traditionsklub kontrollierte danach weiterhin die Partie. Die Hausherren taten sich dagegen schwer, in der Offensive etwas zustande zu bringen. „Wir wollten in der Defensive zunächst sicher stehen und nach vorne Konter setzen. Allerdings haben wir die letzten Pässe zu ungenau gespielt“, kritisierte Förderkader-Kapitän Ron Tarra und fügte hinzu: „Das frühe Gegentor kam ungelegen.“

Auch nach dem Seitenwechsel musste die Elf von Trainer Stephan Malorny, der diesmal berufsbedingt fehlte, ein schnelles Gegentor hinnehmen. Doppeltorschütze Maletzke wurde erneut von Siegmund bedient. „Das sind die Bälle von außen, die ich brauche, um Tore zu erzielen“, lobte Maletzke die Vorlagen.

In der Folge hätte der RFC das Ergebnis höher ausfallen lassen können. Allerdings entschärfte Förderkader-Torhüter Thilo Mülling mehrfach beste Chancen des Gegners. Die Gastgeber spielten im zweiten Abschnitt zwar besser mit, doch für einen Punktgewinn waren die Schneider-Kicker offensiv über weite Strecken zu harmlos. „Wir haben zwar alles reingehauen, aber die Durchschlagskraft hat gefehlt“, analysierte Tarra.

RFC-Trainer Kistenmacher zeigte sich dagegen hochzufrieden: „Wir sind nah dran, zwei Punkte im Schnitt zu holen. Wenn wir so weitermachen, dann sind wir auf einem guten Weg unser Ziel, den dritten Platz, zu erreichen.“

Güstrower SC — SV Pastow 4:0 (3:0). „Güstrows Mihajlovic hat den Unterschied gemacht“, musste Pastow-Trainer Andreas Seering ernüchtert erkennen. Der Mittelfeldstratege der Güstrower schoss die Rand-Rostocker mit drei Treffern fast im Alleingang ab.

Die Gäste hielten über weite Strecken gut beim Aufsteiger mit, scheiterten jedoch an der Chancenverwertung. Nachdem Sören Hickstein eine gute Möglichkeit für Pastow vergeben hatte, antwortete der GSC im Gegenzug mit dem 0:1. Kurz darauf legte Güstrow per Strafstoß nach. „Wir sind auch danach gut im Spiel, vergeben jedoch beste Möglichkeiten“, haderte Seering. Erst traf Jan Rudlaff die Latte, kurz danach schoss Hickstein aus Nahdistanz übers Tor.

Dagegen zeigten sich die Gastgeber in der 42. Minute treffsicher und erhöhten auf 3:0. „Auch im zweiten Abschnitt haben wir ordentlich mitgespielt, bloß machen die Dinger vorne nicht“, monierte Seering, der in der 88. Minute mitansehen musste, wie Mihajlovic mit einem sehenswerten Freistoßtreffer den 4:0-Endstand erzielte.

Für den SV Pastow wird die Situation im Abstiegskampf wieder enger. Verfolger SG Aufbau Boizenburg (14./18), der den ersten Abstiegsplatz belegt, siegte gestern mit 2:0 gegen Pommern Stralsund und rückte bis auf einen Zähler an die Rand-Rostocker ran.

Der Vorstadt-Klub ist bereits am Mittwoch wieder gefordert. Dann empfängt die Seering-Elf zum Lokalduell den FC Förderkader.

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www.oz-sportbuzzer.de

Statistik

FC Förderkader René Schneider: Mülling — Hopfmann (76. Schröpfer), Radanke, Körting, Jankowski — Pagels (63. Dahnke), P. Malorny, Weder, Berndt — Billep (63. Meier) — Tarra.

Rostocker FC: Brencic — Mosch, Schindel, Ben-Cadi (87. Afghanyar), Dojahn — Bockholt — Kalkavan, Pett, Muniz Dos Santos (64. Riechert), Siegmund — Maletzke (83. Botici).

Tore: 0:1, 0:2 Maletzke (10., 52.). Schiedsrichter: Marco Semrau (Neustadt-Glewe). Zuschauer: 100.

SV Pastow: Zimmermann — Liedtke, Lindemann, Lex, K. Felske — Patzenhauer, Hickstein — Grahl, Hapke, Knaak (75. J.-E. Weinkauf)— Rudlaff (76. Wiek).

Tore: 1:0 Plate (25.), 2:0, 3:0, 4:0 S.-A. Mihajlovic (27., 42., 88.).

Schiedsrichter: Florian Strübing

(Röbel). Zuschauer: 75.

Von Johannes Weber

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