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Rostocker Schützen fühlen sich in Kritzmow wohl

KRITZMOW Rostocker Schützen fühlen sich in Kritzmow wohl

Der Sportschützenverein wird jetzt 25 Jahre alt / Feier und Besuchertag am Wochenende / Luftgewehrstand ist modernisiert worden

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Vereinsvorsitzender Uwe Bracker zeigt den neuen Luftgewehrschießstand der Kritzmower Sportschützen. In der Hand hält er ein Pressluftgewehr mit 300 bar.

Quelle: Michael Schißler

Kritzmow. Wenn es ums Schießen geht, ist der Sportschützenverein mit seinen 120 Mitgliedern und einer 14-köpfigen Kinder- und Jugendgruppe der zweitstärkste Verein, außerdem hat er jetzt seine vier Stände für das Luftgewehrschießen mit einer elektronischen Scheibenanlage ausgerüstet – und wird zudem noch 25 Jahre alt. Das ist ein Grund zum Feiern. Für den 8.

Es war damals die richtige Entscheidung, den Verein in Kritzmower Sportschützen-

verein umzubenennen.“Dietholf Plagemann,

Ehrenpräsident

Oktober laden die Kritzmower Sportschützen deswegen einerseits zu ihrer Jubiläumsfeier, andererseits aber auch zu einem Tag der offenen Tür ein. Das wiederum ist eine Aktion des Deutschen Schützenbundes, in dem die Kritzmower Mitglied sind.

„Es war schon die richtige Entscheidung, den Verein in Kritzmower Sportschützen umzubenennen“, sagt Ehrenpräsident Dietholf Plagemann. „Wir fühlen uns hier wohl und sind in die Vereinslandschaft der Gemeinde integriert.“ Gegründet worden ist die Organisation als Warnemünder Schützenverein, wie der Verein auch eigentlich in Rostock beheimatet ist. Die Hälfte der Mitglieder kommt jedoch aus dem Landkreis Rostock. „Nach der Wende konnten wir von der Hansestadt die Fläche und die Anlagen des früheren Sportvereins Dynamo pachten“, erzählt Dietholf Plagemann, und dieser Pachtvertrag sichert den Sportschützen nun noch 35 Jahre ihren Standort, der 1900 Quadratmeter umfasst.

„Wir haben hier jetzt Stände für das Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen“, sagt Vorsitzender Uwe Bracker, an denen mit Kurz- und Langwaffen geschossen werden kann. Im vergangenen Jahr haben die Vereinsmitglieder das Gebäude für das Luftgewehrschießen saniert und die elektronische Scheibenanlage eingebaut. „Davon haben wir viel in Eigenleistung gemacht“, sagt Plagemann, gekostet hat das aber dennoch 40000 Euro, 25000 Euro davon wurden gefördert. „Wir wünschen uns jetzt noch eine Modernisierung bei Kleinkaliberständen und auf ganz lange Sicht auch bei den Schießständen für Pistolen“, sagt Uwe Bracker.

Wahrscheinlich werden die Kritzmower Sportschützen auch das erreichen, denn ihre Anlage haben sie nach und nach selbst ausgebaut und renoviert. „Das Haus ist uns ganz wichtig“, sagt Dietholf Plagemann, denn die Geselligkeit soll bei den Sportschützen auf gar keinen Fall zu kurz kommen. „Denn wir wollen an unserem Sport auch unseren Spaß haben.“ An ihrem Vereinhaus lassen sie aber auch andere teilhaben. „Hier treffen sich auch andere Vereine einmal“, sagt Plagemann. „Und wir halten den Kontakt zu anderen Dorfvereinen“, fügt Bracker hinzu, der auch die Verbindung zu den anderen Schützenvereinen hält. Stolz sind die Sportschützen auf ihre Jugendarbeit, in der nur mit dem Luftgewehr geschossen werden darf.

Bei der Jubiläumsfeier am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr werden sich die Sportschützen einerseits auf die Erwachsenen einstellen, andererseits aber auch auf die Kinder. Sie dürfen sich an einer Lichtpunktschießanlage versuchen.

Michael Schißler

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