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Rostocker Tischtennis-Asse träumen vom Meistertitel

Rostock Rostocker Tischtennis-Asse träumen vom Meistertitel

Der Traum vom Gewinn der Meisterschaft lebt. Mit dem 9:5-Heimsieg am vergangenen Spieltag legten die Spieler des Tischtennis-Oberligisten TSV Rostock Süd in punkto ...

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Jung und Alt: Mathias Wähner (44, rechts) und Til Puhlmann (16) bilden beim TSV Rostock Süd ein ausgezeichnetes Duo am Tisch.

Quelle: Foto: Rajko Grawert

Rostock. Der Traum vom Gewinn der Meisterschaft lebt. Mit dem 9:5-Heimsieg am vergangenen Spieltag legten die Spieler des Tischtennis-Oberligisten TSV Rostock Süd in punkto Sensationssaison gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin nun noch einmal nach.

Rund 70 Zuschauer sahen, dass Hertha II durch Ali Serdar Gözübüyük und Sven Kath mit zwei ehemaligen Zweitligaspielern antrat und trotzdem keine Punkte von der Ostsee entführen konnte. Dank einer „geschlossenen Mannschaftsleistung, einer starken Mitte und einem grandiosen Chris Rehberg“, betonte Sven Stürmer. Mit nun 22:2 Punkten zog Süd wieder an der spielfreien TTG Ahrensburg/Großhansdorf (20:2) vorbei an die Tabellenspitze. „Wir können im Fernduell um die Meisterschaft den Druck auf die TTG weiter aufrechterhalten“, meinte Stürmer Til Puhlmann sieht derweil schon ein Etappenziel in greifbarer Nähe.„Wir sind nun schon fast sicher auf dem Relegationsplatz mit Luft nach oben.“ Das 16-Jährige Talent blieb zwar diesmal ohne Einzelsieg, hatte aber an der Seite von Altmeister Mathias Wähner seinen großen Auftritt, der Süd den ersten wichtigen Punkt im Spiel brachte. Denn sie besiegten das Berliner Spitzenduo Gözübüyük/Kath sensationell mit 3:1. Für Puhlmann war der zweite Sieg gegen das Einserdoppel des Gegners in Folge ein Resultat „einer immer besser werdenden Harmonie“ mit Oldie Wähner. „Heute hatten wir aber auch einfach die bessere Taktik“, analysierte der Team-Junior.

Tomasz Rakowski/Sven Stürmer (3:1 gegen Büchel/Flasche) und Daniel Jokiel/Chris Rehberg (3:1 gegen Hu/Fischer) vergoldeten das „Break“ von Wähner/Puhlmann zum 3:0-Traumstart des TSV. Dann stachen erst einmal Herthas Asse Gözübüyük (3:0 gegen Stürmer) und Kath (3:2 gegen Rakowski). Wähner, Jokiel und Rehberg sorgten dann mit jeweils glatten 3:0-Siegen für die zweite euphorische Phase, die auch Puhlmanns 0:3-Niederlage gegen Henrik Fischer nicht trüben konnte.

Süd führte nach der ersten Einzelrunde komfortabel mit 6:3. Die Stimmung trübte sich erst im Anschluss, als Rakowski im Duell der Spitzenspieler Gözübüyük mit 0:3 unterlag und auch Wähner sehr deutlich gegen Niels Büchel in drei Sätzen den Kürzeren zog. Und auch Sven Stürmer lag gegen Kath mit 0:2 im Hintertreffen. Das 6:6 drohte, doch der aktuelle Landesmeister packte, wie schon so oft in dieser Spielzeit, sein Kämpferherz aus, erzwang nach abgewehrtem Matchball im vierten Durchgang den Entscheidungssatz. Diesen gewann er mit 11:8 zum vorentscheidenden wichtigen Punkt des Tages.

Nun galt, erst durchatmen bei der 7:5-Führung, dann aufatmen, da Jokiel und Rehberg nacheinander Emil Hu (3:1) und Fischer (3:0) zum 9:5-Endstand bezwingen konnten. Der TSV geht nun erneut in eine vierwöchige Spielpause, bevor dann mit den Gastspielen in Parchim (18.3.) und Bargteheide (19.3.) der Ligaalltag zurückkehren wird. Ulrich Creuznacher

So punktete der TSV Rostock Süd:

Jokiel und Rehberg (je 2,5), Stürmer und Wähner (je 1,5), Rakowski und Puhlmann (je 0,5).

OZ

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