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Rostocker Triathlon zieht um

Rostock Rostocker Triathlon zieht um

Traditionsveranstaltung wird von Warnemünde nach Lütten Klein in den Iga-Park verlegt

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Die Top-Talente – hier zusammen mit Sven Zimmermann-Rieck (l.) und Christian Köhler (r.) – sind die Aushängeschilder des TC Fiko.

Quelle: Foto: Oliver Behn

Rostock. Nachdem der Rostocker Triathlon im vergangenen Jahr aufgrund zu großer Sicherheitsbedenken abgesagt werden musste, hatte Christian Köhler, der Leiter des Organisationsteams, am Dienstag gute Neuigkeiten. Auf der offiziellen Saisoneröffnung des TC Fiko Rostock verkündete er die Rückkehr der Traditionsveranstaltung.

OZ-Bild

Traditionsveranstaltung wird von Warnemünde nach Lütten Klein in den Iga-Park verlegt

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„Die letzten Genehmigungen stehen zwar noch aus, doch in diesem Jahr wird’s den Rostocker Triathlon wieder geben“, versprach Köhler voller Zuversicht.

Doch anders als in der Vergangenheit wird der Wettkampf diesmal nicht in Warnemünde, sondern auf dem Gelände des Iga-Parks in Lütten Klein stattfinden. Das auf der olympischen Distanz ausgetragene Rennen startet mit den 1500 Meter Schwimmen in der Warnow. Danach folgen 40 Kilometer auf dem Rad, mit dem auch durch den Warnowtunnel gefahren wird. Zum Abschluss absolvieren die Aktiven dann zehn Kilometer auf der Laufstrecke durch den Iga-Park.

Die Planungen für das Event laufen auf Hochtouren. Bis zum 3. September muss alles erledigt sein, denn dann startet die 34. Auflage des Rostocker Triathlons, der zu den ältesten in Deutschland zählt und 1984 erstmals in der Hansestadt ausgetragen wurde.

„Wir rechnen diesmal mit 250 bis 300 Teilnehmern“, hofft Köhler. Erstmals wird’s auch eine Firmenstaffel geben.

Ungefähr 20000 Euro wird das Großereignis insgesamt kosten. Allein durch die 59 Euro Startgebühr pro Person können diese Kosten nicht gedeckt werden. „Wir sind auf Sponsoren und ehrenamtliche Helfer angewiesen“, wirbt Köhler um Unterstützung. Das gilt auch für den zweiten großen Saisonhöhepunkt des TC Fiko im Sommer. Beim Ospa-Papendorfer Triathlon am 1. Juli werden bis zu 150 Helfer und 11000 Euro benötigt. Die Vorsitzenden des TC Fiko nutzten die Saisoneröffnungsfeier daher, um die anwesenden Sponsoren von beiden Projekten zu überzeugen.

Fiko-Chef Sven Zimmermann- Rieck blickte auch auf die Erfolge aus dem vergangenen Sportjahr zurück. Besonders die Ergebnisse im Nachwuchs machen den 45-Jährigen stolz. „Die Entwicklung dort ist positiv. Die jungen, hochtalentierten Sportler sind unsere Aushängeschilder“, betonte er. Gemeint waren unter anderem die Ausdauerspezialisten Sophie Fischer (19) und Johannes Vogel (20), die bundesweit und international für Furore sorgten. Beide können sich über besondere Zuwendungen der Ostseesparkasse (Ospa) freuen.

„Die individuelle Unterstützung einzelner Sportler durch die Ospa ist eine tolle Sache und hilft uns enorm“, bedankte sich Zimmermann-Rieck deshalb. Die Bank hat 2012 eine Stiftung zur Förderung junger Sportler ins Leben gerufen.

„Die Ospa hilft uns bei der Finanzierung des nächsten Trainingslagers oder der nächsten Wettkampffahrt“, sagt Johannes Vogel.

Während sich der Triathlon-Bundesliga-Starter bereits im Leistungssport etabliert hat, beginnt für einige Kinder und Jugendliche die Sportkarriere am Sonntag im Rostocker Leichtathletikstadion. Beim diesjährigen „Swim and Run“ messen sich Sportbegeisterte im Alter zwischen 5 und 13 Jahren im Schwimmen und Laufen.

„Für viele Starter wird’s der erste Wettkampf überhaupt. Wer strahlende Kinderaugen sehen will, der sollte unbedingt vorbeikommen“, wirbt Zimmermann- Rieck für die Veranstaltung.

Swim & Run feiert Jubiläum

Zum zehnten Mal veranstaltet der TC Fiko Rostock am Sonntag seinen „Swim and Run“. Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren messen sich zunächst im Laufen im Rostocker Leichtathletikstadion und danach im Schwimmen in der Neptunschwimmhalle. Bislang haben sich 100 Aktive angemeldet. Damit steuern die Organisatoren einem neuen Teilnehmerrekord entgegen. Kurzentschlossene können sich am Sonntag noch direkt vor Ort im Leichtathletikstadion anmelden. Los geht’s dann um 9.30 Uhr.

Oliver Behn

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