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Rugby: Gäste aus Polen verteidigen Vorjahrestitel

Rostock Rugby: Gäste aus Polen verteidigen Vorjahrestitel

Mannschaft aus Stettin gewinnt 10. Internationales Hanse-Masters-Turnier, das im Rahmen der Hanse Sail ausgetragen wurde / Dierkower Elche auf vierten Platz

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Die Dierkower Elche (rote Trikots) belegten beim Heimturnier am Wochenende den vierten Platz.

Quelle: André Goeda/verein

Rostock. Das mit internationalen Teams gespickte 10. Hanse-Masters-Turnier im Rugby am Sonnabend im Sportpark Gehlsdorf fand mit dem Titelverteidiger aus Stettin (Polen) einen würdigen Sieger. Außerdem gab es viele begeisterte Spieler, Zuschauer und viele Rugby-Neulinge. Die gastgebenden Dierkower Elche belegten am Ende den vierten Platz.

Statistik

Endstand:

1. Stettin (Polen)

2. Helsingör (Dänemark)

3. Adler Kiel

4. Dierkower Elche (Rostock)

5. Stahl Brandenburg

6. Odder (Dänemark)

7. Greifswald/Wismar

Dierkower Elche: Schleifer, Salazar, Günter, Neu, Apel, Seyfarth, Goeda, Zaragoza, Poquet, Dwars, Hollinski, Sommer, Rohde, Knauf, Bohk

Elche-Kapitän Tore Dwars fand nach dem Spiel um Platz drei durchweg lobende Worte für sein Team: „Wir haben erst vor zwei Wochen wieder mit dem Training angefangen und stehen quasi noch am Anfang der Vorbereitung. Daher bin ich mit unserem Auftreten mehr als zufrieden.“

Die Rostocker trafen in ihrer ersten Begegnung auf die große Unbekannte aus dem dänischen Odder. Erstmalig spielten beide Teams gegeneinander und zeigten ansehnliches Rugby. Besonders das Angriffspiel der Hausherren war stark. Mehrfach konnte die dänische Verteidigungslinie durchbrochen werden. Versuche des spanischen Halbspielers Ander Zaragoza sowie von Schluss Moritz Knauf sorgten für einen guten 10:0-Start in den Wettbewerb.

Im zweiten Spiel ging es für die Männer von der Warnow gegen das Team von Stahl Brandenburg. Der Traditionsverein von der Havel setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Doch der Rostocker Stürmer Jonas Günther setzte mit zwei starken Sololäufen dem Brandenburger Sturmlauf ein schnelles Ende. Tore Dwars konnte einen Versuch erhöhen und sicherte seinem Team damit einen souveränen 12:0-Sieg.

Der Modus des Turniers sah vor, dass das Team mit den meisten gelegten Versuchen bei Punktgleichheit ins Finale einzieht. Ungeschlagen, aber mit zu wenigen gelegten Versuchen, ging es für die Hausherren deshalb „nur“ im kleinen Finale um den dritten Platz.

Gegner dort waren die Adler aus Kiel. Das Team aus der 2. Liga zeigte der Verbandsliga-Mannschaft aus Rostock deutlich die Grenzen auf. Einzig Jonas Günter konnte den Ehrenversuch für die Dierkower Elche zur 5:31-Niederlage legen.

„Kiel hat uns mit fünf erzielten Versuchen gezeigt, wo unsere Schwächen liegen. Aber daran werden wir in den nächsten Wochen intensiv arbeiten, um dann im September gut in die neue Saison zu starten“, verspracht Tore Dwars.

Mann des Turniers, das seit einigen Jahren im Rahmen der Hanse Sail ausgetragen wird, auf Rostocker Seite war der spanische Gastspieler Ander Zaragoza. Er leitete das Team mit seiner Übersicht und Erfahrung an und sorgte mit seinen Pässen, Kicks und Läufen immer wieder für Unruhe in der gegnerischen Verteidigung.

Zaragoza zeigte sich nach Abpfiff begeistert von der deutschen Gastfreundschaft und der gelungenen Organisation der Jubiläumsveranstaltung: „Es war super, mit dem Team zu spielen. Die Jungs haben es mir leicht gemacht, mich in kurzer Zeit sehr wohl in Rostock zu fühlen. Ich komme gerne wieder an die Warnow“, betonte er.

Den Sieger des 10. Hanse-Masters-Turniers spielten Stettin und Helsingör (Dänemark) in einem packenden Finale untereinander aus. Der nach Spielende zum besten Spieler des Turniers gewählte polnische Kapitän Pawel Dunaj machte in dem engen Spiel den Unterschied für die Westpolen aus. Er verhinderte mit harten Tacklings und guter Übersicht mehrfach eine dänische Führung und eroberte viele Bälle für seine Mannschaft. Am Ende konnten die Männer aus Stettin verdient ihren Titel aus dem Vorjahr mit 24:14 verteidigen und feierten ihren Erfolg mit allen anderen Teams ausgiebig auf der abendlichen Tour über die Hanse Sail.

André Goeda und Tommy Bastian

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