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Schwaaner Handballerinnen helfen Brand-Opfer

Rostock Schwaaner Handballerinnen helfen Brand-Opfer

Verbandsliga-Team übergibt Spenden an Familie, deren Haus abgebrannt ist / Rückraumspielerin Anika Aude zu Tränen gerührt

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Julia Schümann (hier in einer früheren Partie am Ball) erzielte in Stavenhagen neun Tore für den SV Pädagogik Rostock.

Quelle: Foto: Ronny Susa

Rostock. Sport verbindet – in guten wie in schlechten Zeiten. Das durfte vergangene Woche auch Anika Aude von den Verbandsliga-Handballerinnen des Schwaaner SV erfahren. Am 25.

Januar stand das Haus ihrer Eltern in Bandow bei Schwaan in Flammen. Auf Grund eines technischen Defekts war es in der Nacht zu einem verheerenden Brand gekommen. Das Haus ist seitdem nicht mehr bewohnbar und muss wohl abgerissen werden.

Schnell entschieden sich die Handballerinnen, die Familie zu unterstützen und sammelten Spenden. Am Freitag vor dem Teamtraining übergaben sie mehr als 2000 Euro an Anika Aude, die das Geld unter Tränen entgegennahm und an ihre Eltern weitergab.

„Das war eine Riesenüberraschung für mich. Ich hatte von der Spendenaktion bis dahin gar nichts mitbekommen. Eine tolle Sache, bei der auch unser Sponsor Patzner Bau mitgeholfen hat“, bedankte sich die 19-Jährige, die beim Schwaaner SV meistens im Rückraum eingesetzt wird.

Anika Aude ist erst mal zu ihrem Freund Lukas gezogen. Die Eltern sind bei ihren Großeltern untergekommen. Mutter Beate Aude ist mit dem Schwaaner SV ebenfalls sehr verbunden. Sie sorgt seit Jahren ehrenamtlich für das leibliche Wohl bei den Handball-Veranstaltungen in der heimischen Bekehalle.

Um die Sorgen der Familie wenigstens etwas zu mildern, hat die Frauen-Mannschaft kurzfristig die Spendenaktion gestartet, heißt es auf der Internetseite des SSV. Weitere Hilfe soll folgen. Das Schwaaner Frauen-Team hatte am Wochenende spielfrei. Ihre nächste Partie bestreiten die Bekestädterinnen (8. Platz) am 25. Februar daheim gegen das Tabellenschlusslicht Vellahner SV.

MV-Liga: SV Pädagogik bejubelt klaren Auswärtssieg

Unterdessen feierten die Frauen des SV Pädagogik Rostock am Sonnabend im Nachholspiel der MV-Liga beim heimstarken Stavenhagener SV einen überraschend deutlichen 34:21 (16:10)-Erfolg. Beste Werferin für die Gäste war Kerstin Schümann, die 13 mal erfolgreich war – darunter fünfmal vom Siebenmeterpunkt. Ihre Schwester Julia erzielte mit neun Toren die meisten Treffer aus dem laufenden Spiel heraus.

Co-Trainer und Vereinsvorsitzender Roman Winter vom SV Pädagogik lobte: „Unsere Damen gingen von Beginn an konzentriert und engagiert zu Werke.“

Zunächst mangelte es den Rostockerinnen allerdings an der Effektivität beim Torwurf. Viele gute Chancen blieben ungenutzt. Trotzdem erspielten sich die Ostseestädterinnen nach einer Viertelstunde eine Vier-Tore-Führung (8:4). Bis zur Pause wurde der Vorsprung auf 16:10 (30.) ausgebaut.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Mannschaft von Cheftrainerin Heike Puls klar tonangebend. Sie ließ keine Zweifel daran aufkommen, welches Team das Feld als Sieger verlassen würde.

„In einer über weite Strecken sehr körperbetonten Partie behielten wie die Ruhe und die Übersicht und konnten uns deshalb im weiteren Spielverlauf weiter absetzen“, analysierte Winter zufrieden.

Jetzt steht auch für die Pädagogik-Damen die durch die Schulferien bedingte Punktspielpause an. Weiter geht’s für den Tabellendritten (20:8 Punkte) erst am 26. Februar gegen Schlusslicht TSG Wismar II.tb

SV Pädagogik: Suckow – J. Schümann 9, K. Schümann 13/5, von der Heyden 4, Klützow, Jordan, Nickel 5/1, Awe 2, Asmus, Waack 1

OZ

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