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„Schwäne“ kassieren herben Rückschlag

Schwaan/Rostock „Schwäne“ kassieren herben Rückschlag

Handball: Schwaaner SV unterliegt Empor Rostock II mit 22:34 / Rostocker HC II feiert vorzeitig Verbandsliga-Titel und Aufstieg

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Am Boden zerstört: Die Schwaaner Handballer nach der deutlichen Niederlage gegen den HC Empor Rostock II.

Quelle: Foto: Tommy Bastian

Schwaan/Rostock. Große Enttäuschung gab’s am Sonnabend bei den MV-Liga-Handballern des Schwaaner SV. Sie haben das Lokalduell gegen den HC Empor Rostock II in der Höhe verdient mit 22:34 (11:17) verloren.

SSV-Trainer Detlef Lankowski versammelte sein Team gleich nach Schlusspfiff auf dem Spielfeld zur ersten Besprechung. „Das war ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Die Einstellung hat nicht gestimmt, einige Spieler haben den Gegner nicht ernst genug genommen“, analysierte der 52-Jährige.

Nachdem die Schwaaner gleich zu Beginn in Rückstand geraten waren, probierte Lankowski alles. In der Abwehr ließ er verschiedene Formationen spielen – vom defensiven 6:0, übers 5:1 bis hin zum offensiven 4:2. Doch es nutzte nichts.

„Unsere Torhüter hatten einen rabenschwarzen Tag und in der Deckung haben wir nicht so beherzt zugepackt wie in den Vorwochen, als uns die starke Abwehrarbeit ganz besonders ausgezeichnet hat“, meinte Lankowski. Die Niederlage sei völlig verdient gewesen, gratulierte er dem Gegner fair.

Dabei hatten sich die Schwäne nach zuvor zwei Heimsiegen viel vorgenommen, wollten mit dem dritten Erfolg den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen. Als Tabellenvorletzter hat der SSV (12:28) vier Spiele vor Schluss sieben Zähler Vorsprung vor dem SV Matzlow-Garwitz. „Mehr als ein Team dürfte am Saisonende nicht absteigen“, ist sich Lankowski sicher.

Schwaaner SV: Humke, Froriep – König 2, Schulz 1, Kröger 2, Frieser 4, Jung 4, Bender 1, Langberg 1, Gruszka, Stoltze 5, Strube 1, Zöllig 1.

HC Empor Rostock II: Massaro, Aszalo – La. Goldschmidt 10/2, J. Porath 2/2, J. Schulz 8, von Fritschen 4, Zourek 6, Lo. Goldschmidt 4, Willführ.

Weiterhin spielten: SV Warnemünde – TSG Wismar 30:31 (16:13). Beste Torschützen: Peter Wüstemann, Johannes Spitzner (je 8).

MV-Liga, Frauen: SV Warnemünde – TSG Wismar II 35:21 (17:13). Beste Torschützin: Neelje Uphoff (9).

SV Pädagogik Rostock – Mecklenburger SV 26:25 (14:10). Beste Torchützin: Julia Schümann (7).

Unterdessen hat die zweite Frauen-Mannschaft des Rostocker HC (RHC) in der Verbandsliga bereits drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die MV-Liga klargemacht. Das Team von Trainerin Brigit Polkehn gewann am Sonnabend das Topspiel beim bisherigen Tabellendritten Bad Doberaner SV mit 27:23 (16:9) und feierte den 16. Sieg im 17. Spiel.

„Der Meistertitel ist super. Wenn ich bedenke, dass wir in kaum einem Spiel mit der gleichen Aufstellung antreten konnten wie zuvor, ist es beeindruckend, was meine Mannschaft geleistet hat“, lobt Polkehn. Die älteren Spielerinnen ihres Teams hätten die Talente gut geführt und unterstützt.

Der Tabellenführer führte schnell mit 3:0 und gab seinen Vorsprung nicht mehr ab. Die Abwehr der Gäste stand sicher, ließ im ersten Durchgang nur neun Gegentreffer zu. Im Angriff nutzten die Rostockerinnen ihre Chancen konsequent. Das 16:9 zur Pause war eine Vorentscheidung. Im zweiten Abschnitt verwaltete der RHC sein Tore-Polster.

Rostocker HC II: Nau – Köster, Krebs 3, Zoll 2, Pohanka 9, Siever, Boelter, Harloff 1, Sibrins 1, Kaden 7/1, Rick 4/2.

Siebenmeter: RHC 3/3, DSV 2/2.

Strafminuten: RHC 2, DSV 2.

Tommy Bastian

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