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Seawolves trennen sich von US-Trio

Rostock Seawolves trennen sich von US-Trio

Topscorer Jarvis Davis hatte im Schnitt 21,2 Punkte erzielt

Rostock. Die Rostock Seawolves bauen in der kommenden Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB nicht mehr auf die Dienste ihrer US-Amerikaner. Topscorer Jarvis Davis und die beiden Allrounder David Rivers und Jovonni Schuler müssen sich einen neuen Klub suchen. Dass alle drei den Verein verlassen müssen, hängt besonders mit der veränderten Ausländerregelung zusammen.

 

OZ-Bild

Jarvis Davis F.: R. WARNING

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„In der neuen Saison dürfen nur zwei Amerikaner zum Einsatz kommen. Deswegen wird es bei den Importspielern zu Veränderungen geben“, erklärt Seawolves- Teamchef Jens Hakanowitz auf der Vereinsinternetseite.

Davis kam 2016 als wertvollster Spieler der portugiesischen zweiten Liga nach Rostock. Der Spielgestalter konnte trotz seiner im Schnitt 21,2 Punkte, 4,5 Rebounds und 4,0 Vorlagen pro Partie die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Die Fans hingegen hätten sich einen Verbleib von Davis gewünscht, reagierten in sozielen Netzwerken mit Unverständnis.

Landsmann Jovonni Shuler stieß nach dem schwachen Saisonstart mit zwei Niederlagen und dem Rücktritt von Ex-Trainer Sebastian Wild zu den Seawolves. Zwar avancierte der 29-Jährige zum Fanlliebling, doch für eine Vertragsverlängerung reichte es nicht. Rivers war bereits vor zwei Jahren zu den Seawolves gekommen und spielte als erster US-Boy zwei Jahre lang für die Rostocker. Er zeigte spektakuläre Aktionen, überzeugte oft mit Leidenschaft und Unbekümmertheit. Dennoch gibt es auch für ihn keine Zukunft an der Ostsee. Weitere Personalentscheidungen dürften in Kürze folgen.

René Warning

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