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Sechster in Eutin – TriTeam bestätigt starke Form

Eutin/Rostock Sechster in Eutin – TriTeam bestätigt starke Form

Rostocker Ausdauerspezialisten lassen sich von Rückschläge nicht ausbremsen

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„Die 2. Bundesliga hat eine enorme Leistungsdichte bekommen, so dass zehn Sekunden im Laufen leicht sechs Plätze sein können.“Cornelius Theus TG TriZack Rostock

Eutin/Rostock. Die Zweitliga-Triathleten der TG TriZack Rostock bleiben auf der Überholspur. Sie belegten jüngst beim zweiten Saisonrennen der Nord-Staffel in Eutin (Schleswig-Holstein) einen guten sechsten Platz im Sprintwettkampf. Bester Rostocker war Neuzugang Cornelius Theus als 16. in der Einzelwertung. Er benötigte 59:50 Minuten für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.

Ihm folgte Kapitän Dennis Weu zehn Sekunden später auf dem 20. Rang. In die Wertung der besten vier Aktiven einer Mannschaft kamen auch Moritz Stader (43.) und Mathis Friese (49.). Pechvogel André

Bauschmann (65.) lieferte das Streichergebnis. Er bekam beim Schwimmen einen Tritt gegen den Oberkörper ab und war danach gehandicapt.

„André hatte danach Probleme mit der Atmung. Er will im nächsten Rennen in Verl aufdrehen und Punkte für das Team holen“, meint TriTeam-Chef Stephan Reis mit Blick auf das dritte Rennen am 16.

Juli in Nordrhein-Westfalen.

Den Sieg in der Rosenstadt Eutin sicherte sich das Team ProAthletes KTT01 II aus Köln mit dem Rostocker Johannes Vogel (TC Fiko), der per Zweitstartrecht für die Westdeutschen aktiv ist. Der 20-Jährige kam nach 57:57 Minuten als Erster des 95 Mann starken Feldes ins Ziel. „Eine tolle Leistsung!“, freute sich auch Stephan Reis für Vogel. Die Kölner führen mit nun 39 Punkten auch die Gesamtwertung an. Rostock (29) bleibt Tabellenneunter.

Im Kleinen Eutiner See konnten sich alle fünf Athleten in eine gute Ausgangsposition innerhalb der Top 30 bringen. Auf dem Rad setzte sich dann eine kleine Gruppe von zwölf Fahrern ab – Friese und Bauschmann hatten die nach dem Schwimmen nur knapp verpasst. Später fiel Bauschmann aufgrund seiner Atemprobleme zurück. Die vier weiteren Ostseestädter wechselten in einer 50 Mann großen Gruppe auf die Laufstrecke. Dort fiel die Entscheidung.

„Die Jungs kämpften um jeden Meter“, lobte Reis den großen Einsatz seiner Truppe. „Ich brauchte etwa eine halbe Runde, um meinen Rhythmus zu finden und um ein paar Leute einzusammeln“, beschrieb Cornelius Theus, der sich immer weiter nach vorne arbeitete. „Es war in gutes Gefühl, Leute aus der ersten Radgruppe einzusammeln“, meinte der Student: „Die 2. Bundesliga hat eine enorme Leistungsdichte bekommen, so dass zehn Sekunden im Laufen leicht sechs Plätze sein können.“ Zum Abschluss mussten die Läufer noch eine halbe Runde auf der Tartanbahn drehen, bevor sie durch den ersehnten Zielbogen laufen durften. Auf den letzten Metern wurde um jeden Platz gekämpft.

Dann hieß es: warten auf die offiziellen Ergebnisse, ehe die Überraschung perfekt war. „Wir hatten nach dem Rennverlauf mit einer Top-12-Platzierung gerechnet. Der sechste Platz ist der Wahnsinn!

Jetzt wollen wir da oben bleiben“, meinte Dennis Weu. „Die Kurve zeigt nach oben. Wenn es so weitergeht, ist nach dem siebten Rang in Gütersloh und dem sechsten Platz in Eutin beim nächsten Rennen in Verl der fünfte Platz fällig“, sagt Theus augenzwinkernd. Dafür müssten die Rostocker in der Überholspur bleiben. Damit das gelingt, wollen einige von ihnen am 1. Juli beim 14. Ospa-Triathlon in Papendorf dabei sein. Thomas Winkelmann, der diesmal nicht im Aufgebot stand, peilt im kleinen Rostocker Vorort sogar den Sieg an.

Tommy Bastian

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