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Segler kämpfen um WM- und EM-Tickets

Rostock Segler kämpfen um WM- und EM-Tickets

420er-Finale mit Rostocker Beteiligung startete gestern vor Warnemünde

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Haben sich gut vorbereitet für das Finale der 420er: Die Warnemünder Segel-Talente Paul Arp (l.) und Lennart Kuss.

Quelle: Nadja Arp

Rostock. Zum großen Finale trifft sich von Donnerstag bis Sonntag Deutschlands 420er-Segler-Elite vor Warnemünde. Die Ausscheidungsregatta ist der Höhepunkt einer langen Qualifikation, an deren Ende die begehrten Tickets für die Europa -und Weltmeisterschaften in der Zweimannjolle mit Trapez vergeben werden. Mit dabei sind auch zwei Rostocker Crews, die sich Hoffnungen auf einen Startplatz in Italien im Juli (WM) oder in Ungarn im August (EM) machen: Lennart Kuss und Paul Arp vom Warnemünder Segel-Club sowie Ole Möller (Yachtclub Warnow) und Luca Leidholdt (Rostocker Yachtclub). Tickets für die WM stehen jedoch nur für die besten fünf männlichen und besten fünf weiblichen Teams zur Verfügung. Zur EM fahren die darauffolgenden fünf Männer- und Frauencrews.

Lennart Kuss (16) und Paul Arp (15) sitzen seit anderthalb Jahren in einem Boot, kennen sich aber bereits aus der Optizeit und haben auf dem Wasser viel gemeinsam erlebt. Höhepunkt der Zeit im Optimist war für Kuss der dritte Platz bei der EM im Sommer 2014.

„Auf die Zeit zusammen in einem Boot haben wir uns schon damals total gefreut“ erinnern sich beide. Und gemeinsam läuft es auch sehr gut. Bei der deutschen Jüngstenmeisterschaft im Herbst vergangenen Jahres auf dem Wannsee wurden sie Siebenter, erst vor zwei Wochen bei der YES-Regatta über Pfingsten in Kiel Achter der internationalen deutschen Meisterschaft. Der Anschluss an die deutsche Spitze scheint also gefunden.

Die Vorbereitung auf das Finale mit Landestrainer Ekkehard Schulz und ihren Trainingskollegen vom Landeskader MV, von denen drei weitere Crews den Weg ins Finale gefunden haben, war zeitaufwändig und gründlich: Nach dem Saisonauftakt an der französischen Mittelmeerküste in den Winterferien ging es über Ostern auf der Adria weiter, es folgten zahlreiche Regatten und Trainingslager an verschiedenen Orten. „Wir haben schon sehr viele Trainingsstunden und etliche Wochenenden auf dem Wasser verbracht – das macht sich bezahlt, die Abläufe und Manöver klappen sehr gut“, urteilt Lennart Kuss. Während die Beiden anfangs noch Probleme mit starkem Wind hatten, gehört das inzwischen zu den Stärken der athletischen Segler.

Gesegelt werden im Finale mindestens acht Wettfahrten, der erste Start am Donnerstag um 12.00 Uhr musste aufgrund mangelnden Winds zunächst verschoben werden. „Die WM vor San Remo ist unser großer Traum – im Februar sind wir dort beim Carnival Race schon mal Fünfter und damit bestes deutsches Team gewesen – das Revier scheint uns also zu liegen“, hofft Kuss. Ausgerichtet wird das Finale vom Yachtclub Warnow und Rostocker Yachtclub.

• Info unter: www.uniqua.de

Nadja Arp

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