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Rostock Sievershagen verliert Anschluss

Fußball-Kreisoberliga: Rostocker Teams haben kaum noch Aufstiegschancen

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SSV-Trainer Michael Noffz

Rostock. Der Ball rollt wieder in den beiden Oberliga-Staffeln des Kreisfußballverbandes (KFV) Warnow. Nach mehr als zweimonatiger Winterpause starteten die Mannschaften, darunter neun Rostocker Teams, Anfang März in die Rückserie. Zwei Spieltage sind seitdem absolviert und im Rennen um den Aufstieg in die Landesklasse entwickelt sich in Staffel I ein spannendes Duell zwischen Mulsow und Neubukow. In Staffel II spitzt sich ein heißer Dreikampf zwischen den Lokalrivalen Güstrower SC II und Bölkower SV II und Außenseiter SV Jördenstorf zu. Den Klubs aus der Hansestadt bleibt die Verfolgerrolle.

 

OZ-Bild

Der Sievershäger SV wollte im Jahr nach dem Rückzug aus der Verbandsliga direkt zurück auf die Landes-Bühne. Daraus wird wohl vorerst nichts. Die Elf von Trainer Michael Noffz hat den Rückrundenauftakt vergeigt. Der Niederlage beim abstiegsbedrohten SV Jürgenshagen (1:2) folgte ein 2:2 gegen Neubukow — zu wenig für die ambitionierten Sievershäger. Ihr Rückstand zum Spitzenreiter aus Mulsow beträgt neun Punkte.

„Solange es rechnerisch möglich ist, greifen wir oben an. Wir dürfen uns nichts mehr erlauben“, gibt sich Noffz kämpferisch. Hoffnungen für den Saisonendspurt machen die torhungrige Offensive (51 Tore) und die Heimstärke der Grün-Weißen. Der Tabellenfünfte ist zu Hause noch ungeschlagen und stellt mit Stephan Schwemer den Toptorjäger (19) der Staffel.

Für Ligakonkurrent SG Fiko Rostock läuft es besser. Der Aufsteiger schob sich am vergangenen Sonnabend durch das 3:0 gegen Pastow II an Sievershagen vorbei auf den vierten Platz. „Obwohl wir eine katastrophale Vorbereitung hatten mit nur zwei Testspielen, war der Start in die Rückrunde überzeugend“, meint Trainer Jens Reinke. Der Übungsleiter bleibt trotz der guten Ausgangsposition seiner Elf bescheiden: „Ein Platz im oberen Tabellenmittelfeld wäre top.“

In der zweiten Staffel der Kreisoberliga Warnow hat der FSV Nordost Rostock (4./29 Punkte) zuletzt einen Kantersieg gefeiert. Die Fußballer aus Toitenwinkel fegten den TSV Thürkow (12./12) mit 8:0 (3:0) vom Feld. Da der eigene Rasenplatz gesperrt ist, mussten die Rostocker auf den Kunstrasen in Broderstorf ausweichen. „Das Ergebnis hätte höher ausfallen können“, meint FSV-Kicker Steve Kölzow.

Bemerkenswert: Torwart Marcus Meuser verwandelte im ersten Durchgang einen Strafstoß zum 2:0 (31.). „Er ist unser etatmäßiger Elfmeterschütze und macht das gut“, lobt Kölzow. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben sieben Punkte Rückstand zum Aufstiegsrang, den der Güstrower SC (1./36) derzeit einnimmt. „Es ist schwer, da noch heranzukommen“, stellt Kölzow fest.

Die Ligakontrahenten SG Motor Neptun (9./14) und der SV Warnemünde (5./26) trennten sich im direkten Aufeinandertreffen torlos. Der PSV Rostock II (11./13) unterlag 1:3 in Groß Wokern (7./16).

Horst Schreiber/Johannes Weber

• Mehr zur Kreisoberliga unter: www.oz-sportbuzzer.de

OZ

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