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Sport und Spaß beim Kutterpullen

Warnemünde Sport und Spaß beim Kutterpullen

24 Mannschaften aus ganz Norddeutschland ermittelten auf dem Rostocker Seekanal das beste Team

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Nach den Vorrunden traten die Kutterbesatzungen mit den besten Zeiten im K.-o.-System gegeneinander an. Fotos (4): Thomas Sternberg

Warnemünde. Um den Zusammenhalt des maritimen Nachwuchses in Norddeutschland und um die Pflege maritimer Traditionen quer durch alle Generationen muss sich niemand sorgen.

OZ-Bild

24 Mannschaften aus ganz Norddeutschland ermittelten auf dem Rostocker Seekanal das beste Team

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Zum traditionsreichen Warnemünder Kutterpullen des Fachbereiches Seefahrt der Hochschule Wismar und des Studentenclubs „Sumpf“ sind trotz Kälte und Dauerregen 24 Mannschaften angetreten: Rekord.

„Es ist trotz des Wetters ein schöner Tag, es macht allen viel Spaß“, sagt Lea Beyling (22). Die junge Frau studiert in Warnemünde Nautik (Master), ist die Vorsitzende der Fachschaft und wacht als Rennleiterin darüber, dass die wichtigsten Regeln eingehalten werden. An ihrer Seite startet Lukas Riemann (21), Nautikstudent im praktischen Jahr, die Rennen. „Ich mache das Praktikum bei einer Fährreederei und habe jetzt 14 Tage lang frei, so dass ich heute dabei sein kann“, erzählt Lukas Riemann. Mit Blick auf das Pullen glaubt er an einen knappen Ausgang. „Viele Teams liegen zeitlich eng beieinander, es sind spannende Rennen.“ Wenn die Kutter auf der Startlinie positioniert sind, lässt er den Startschuss ertönen.

Mit dem Ausgang des Wettkampfes so gar nichts zu tun haben die „Pullidioten“. An der Wendeboje nehmen sie die Riemen hoch und feiern lautstark ihre gute Zeit, doch da war erst die Hälfte der Rennstrecke absolviert. Irgendwie ist der Spaß genau so wichtig wie der Erfolg.

Achtbar schlagen sich auf dem 350 Meter langen Kurs am Ende die „Rostocker Oldies“. Nachdem sie in den Vorjahren schon die Plätze zwei und sieben belegt hatten, reicht es diesmal schließlich zu einem guten 12. Platz.

Auf Platz sieben kommen die zehn Frauen und Männer plus Steuermann vom Puller-Team „500- Gramm-Gehacktes“ aus Elsfleth. „Wir trainieren zweimal in der Woche und wollen heute gut abschneiden“, sagt Patrick Tomski. Zur Mannschaft gehören vier junge Frauen. „Der Name ist schon schräg, den haben sich die Jungs ausgedacht, es macht aber Spaß, mit ihnen zu trainieren“, sagt Annalena Rogge. Sie ist das erste Mal in Warnemünde dabei und findet die Stimmung gut. Man müsse sich nur ab und zu aufwärmen – und sich ein Becherchen einschenken.

Passend dazu lässt DJ „One Hand“ die „Santianos“ aus den Boxen lautstark bekennen: „Was macht ein Seemann, wenn er durstig ist – was macht ein Seemann dann? Dann trinkt er Rum, so viel wie er nur trinken kann, das macht ein Seemann dann.“

Für die „Anklamer Hansehaie“ zahlt es sich am Ende aus, dass sie Rum und Bier erst nach Abschluss der Wettkämpfe zusprechen werden, denn sie stellen ihr seemännisches Können am besten unter Beweis und holen in diesem Jahr den Sieg. Platz zwei belegt die „Pullabfuhr“ Elsfleth und Dritter werden die „Breitling Puller“ aus der Hansestadt Rostock.

Nautik-Studium

5 Studienorte für Nautik gibt es in der Bundesrepublik Deutschland: Hochschule Bremen, Hochschule Emden/Leer, Elsfleth (Jade Hochschule), Flensburg und Warnemünde (Hochschule Wismar).

67 Erstsemester-Studenten sind vor ein paar Wochen im Bereich Seefahrt der Fachschule Wismar im Ostseebad Warnemünde eingeschrieben.

370 Studenten und etwa 100 Fachschüler gibt es in Warnemünde insgesamt. Sie studieren in den drei Fachrichtungen Nautik, Schiffbetriebstechnik und Hafenwirtschaft/Logistik.

Thomas Sternberg

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