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Stadthafen wird zur Sportarena

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Teilnehmerrekord: 1432 Läufer waren gestern beim 7. Rostocker Firmenlauf dabei

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Mit Ove Arscholl (v.li.), Anja Levien, Franziska Jürgens und Alexander Loew ging auch ein Team der OSTSEE-ZEITUNG an den Start.

Stadthafen. Auf die Plätze, fertig, los! Um 18.30 Uhr fällt gestern der Startschuss für den 7. Rostocker Firmenlauf. Zeitgleich rennen die Startläufer der 358 Staffeln los. Da jubeln nicht nur die Teamkameraden, sondern auch Hunderte Besucher, die sich entlang der 3,5 Kilometer langen Strecke am Stadthafen aufgestellt haben.

OZ-Bild

Teilnehmerrekord: 1432 Läufer waren gestern beim 7. Rostocker Firmenlauf dabei

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Vier Siegerehrungen

Männer

1. Uni Rostock 50 :38,7

2. Cortronik 52:18,0

3. GLR mbH 54:14,2 Frauen

1.Volksolidarität Rostock 1:04:03,7

2. Ospa Rostock 1:06:37,2

3. Klinikum Südstadt 1:07:37,9 Mixed

1. Fitness First 58:56,1

2. Auf der Tenne 59:55,8

3. Uni Rostock 1:02:55,6 Auszubildende

1. Fitness First 58:56,1

2. Neptunwerft 1:03:21,2

3. Friedrich Niemann 1:05:37,6

Es ist eine teambildende Maßnahme der besonderen Art, weiß Cheforganisator Roman Klawun. „Die wenigsten Firmen sehen es als internen Wettkampf an. Es geht um Spaß und darum, die Mitarbeiter und Kollegen von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.“

Viele Unternehmen treten gleich mit mehreren Teams an. Spitzenreiter ist die Ostsee-Sparkasse (Ospa) mit 19 Staffeln. „Es ist eine gute Möglichkeit, etwas gemeinsam zu machen und um Flagge zu zeigen“, betont Tim Schmitter von der Ospa. Sein Kollege Marco Hopf stimmt lachend zu: „Wir sind eine Gemeinschaft, und wenn wir an den Start gehen, sind wir top motiviert.“ Doch die Konkurrenz ist groß. So ist auch unter anderem Liebherr stark vertreten. „Im vergangenen Jahr hab ich zugeguckt, aber dieses Mal musste ich mitlaufen“, erklärt Alexander Bering. Der Logistikleiter verstärkt die 16 teilnehmenden Staffeln seiner Firma.

Das Handwerk spiele in diesem Jahr wieder eine große Rolle. „Viele Handwerksfirmen sind am Start“, sagt der Vize-Präsident der Handwerkskammer, Uwe Heiseler. „Mit ihrer Teilnahme zeigen die Betriebe viel Initiative. Denn es ist zurzeit Hochbetrieb im Handwerk“, so Heiseler. Er darf bereits zum zweiten Jahr in Folge den Startschuss abgeben.

Neben dem Austausch innerhalb eines Unternehmens biete der Lauf gleichzeitig die Möglichkeit, den Kontakt und Austausch mit anderen zu suchen. Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat sich für diesen Firmenlauf sogar etwas ganz Besonderes ausgedacht. „Wir haben sieben gemischte Staffeln. Pro Team sind wir zwei Mitarbeiter und zwei Kunden“, erklärt Ulrike Leppin von der DKB.

„Rostock bewegt eine ganze Menge und die Firmen sind mit ihren Mitarbeitern der beste Ausdruck dafür“, fasst Klawun zusammen.

Doch nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Schon jetzt wird über einen Umgestaltung der Veranstaltung nachgedacht. „Wenn die Anzahl der Teilnehmer weiter steigt, müssen wir die Strecke attraktiver gestalten“, sagt Klawun. Die Streckenlänge soll sich nicht ändern. Um den vielen Läufern Platz bieten zu können, wird daher über einen Ausbau des Start- und Zielbereichs nachgedacht. Denn allein im Vergleich zum Vorjahr haben sich in diesem Jahr fast 100 Teams mehr für die Großveranstaltung angemeldet. „Wir wollen keine neuen Teilnehmer-Rekorde aufstellen, aber das ist schon eine Riesen-Leistung“, sagt Klawun. Er freut sich, dass die Firmen immer mit so viel Spaß und Begeisterung antreten.

Johanna Hegermann

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