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Stübe hat mit Empor Großes vor

Rostock Stübe hat mit Empor Großes vor

Der 47-Jährige ist neuer Marketing-Chef des Handball-Zweitligisten

Rostock. Mit einem zünftigen Nudel-Essen stärken sich die Handballer des HC Empor Rostock vor dem heutigen Auswärtsspiel beim Dessau-Roßlauer HV. Gastronom Dieter Osterthun bittet die Truppe zu Tisch. Die Einladung sei Lohn für den starken Auftritt am Sonntag gegen Leutershausen (33:32 nach 20:26-Rückstand), sagt Stephan Stübe. Der 47-Jährige ist neuer Marketingchef des Zweitligisten. „Stephan unterstützt uns bei der Betreuung von Sponsoren, bei der Akquise, im Marketing und bei der Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt Empor-Geschäftsführer Sven Thormann.

 

OZ-Bild

Stephan Stübe (47)

Quelle: Heger/Verein

Stübe bringt jede Menge Enthusiasmus mit. „Man muss dafür brennen“, sagt der gebürtige Rostocker, der den HCE langfristig nach oben führen will. Natürlich habe er die Vision von der ersten Liga, schließlich gehöre Empor zu den traditionsreichsten deutschen Handball-Klubs, meint der Neue, dem die Liebe zum Ballsport in die Wiege gelegt wurde. Sein Vater Peter Stübe betreute einst im Verein Ausnahmespieler wie Rüdiger Borchardt. Mutter Christine war mit Ex-Nationalspielerin Hannelore Burosch befreundet.

Dennoch landete Filius Stephan zunächst beim Fußball. Stübe war in den vergangenen Jahren bei mehreren großen Unternehmen im Einkauf, Vertrieb und Finanzbereich tätig und weiß um die Wichtigkeit der Kundenbetreuung. „Der persönliche Kontakt ist mir enorm wichtig.“

Der Hansestädter hört nicht nur zu, er versucht, Dinge voranzutreiben. Er möchte bei den Heimauftritten das Rahmenprogramm aufpeppen, um auch jüngere Zuschauer wieder verstärkt in die Halle zu locken. „Die Leute sollen attraktiven Handball sehen und eine tolle Atmosphäre erleben.“

Die ersten Tage im neuen Job nutzte er, um den Verein kennenzulernen und mit Sponsoren zu sprechen. Sein erster Eindruck: „Der Klub befindet sich in einem Umbruch, steht erst am Anfang. In vielen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial, aber hier kann etwas Großes aufgebaut werden.“

Seine neue Tätigkeit sieht er als langfristiges Projekt. „Das ist kein Job für ein paar Monate. Empor soll in der Öffentlichkeit wieder besser wahrgenommen werden und an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.“

Das braucht Zeit. Die aktuelle Saison steht unter dem Motto Überlebenskampf. Jeder Sieg ist wichtig – für das Punktekonto und die Außendarstellung des Klubs, der seine Heimspiele in der rund 700 fassenden Ospa-Arena austrägt. „Nächste Saison wollen wir wieder in der Stadthalle spielen“, sagt Stübe. Er weiß: Erfolg ist die beste Werbung.

Stefan Ehlers

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