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TSV Rostock Süd gelingt bester Ligastart aller Zeiten!

Rostock TSV Rostock Süd gelingt bester Ligastart aller Zeiten!

Tischtennis-Oberligist fertigt Aufsteiger Bargteheide II mit 9:1 ab und setzt sich in der Spitzengruppe fest

Rostock. Den Tischtennis-Spielern vom TSV Rostock Süd ist am Sonnabend Historisches gelungen: Sie feierten den Sieg in Folge, schossen Aufsteiger TSV Bargteheide II mit 9:1 förmlich aus der Sporthalle in der Erich-Schlesinger-Straße und legten damit einen perfekten Saisonstart hin. Das gab’s noch nie in 25 Jahren (mit Unterbrechungen) Oberliga-Zugehörigkeit. Mit einem Spiel weniger als Spitzenreiter Hertha BSC Berlin II (8:0 Punkte) ist Rostock Süd vorerst Zweiter (6:0 Punkte).

 

OZ-Bild

Überzeugten im Doppel und Einzel ohne Satzverlust: Chris Rehberg (l.) und Daniel Jokiel vom TSV Rostock Süd.

Quelle: Rajko Grawert

„Wahnsinn. Ich bin fast sprachlos“, wunderte sich Sven Stürmer ob des klaren Ausgangs. Einen Sieg peilten die Gastgeber im dritten Heimspiel der Saison zwar an, dass er aber „so deutlich ausfiel, war nicht zu erwarten gewesen“, befand auch Kapitän Mathias Wähner. Immerhin hatten die Bargteheider zuletzt den aktuellen Tabellenersten Hertha BSC Berlin II (8:0 Punkte) geärgert, „verloren nur 7:9“, ging Wähner mit Respekt in die Partie.

Doch getragen von der jüngsten Erfolgswelle, gepusht von mehr als 60 Zuschauern und gekennzeichnet durch spielfreudige Selbstsicherheit drückten die Rostocker von Beginn an so stark aufs Tempo, dass den Gästen keine Zeit zum Luftholen blieb, Mit dem dritten Sieg hievte sich Rostock Süd für einen Tag wieder an die Tabellenspitze. Auch wenn Platz eins für Wähner mehr eine „Randnotiz“ ist, „gibt uns das ordentlich Auftrieb.“

Bargteheide musste auf sein etatmäßiges unteres Paarkreuz verzichten, ersetzte dies aber dank seiner „bemerkenswerten Talentschmiede“ (Stürmer) mit guten Nachwuchsspielern. Jedoch nicht stark genug, denn genau hier spielte Rostock Süd seine Stärke aus. Zunächst stellten Daniel Jokiel / Chris Rehberg die Führung nach den Doppeln her, indem sie Tjark Heinrich/Julis Ruddigkeit mit 3:0 bezwangen.

Dann gewannen Rehberg (gg. Ruddigkeit) und Til Puhlmann (gg. Heinrich) gegen beide Nachwuchskräfte am Ende der ersten Einzelrunde klar in drei Sätzen. Zuvor hatten Tomasz Rakowski (3:1 gg. F.

Kutzner) und Wähner (3:0 gg. T. Kutzner) ihre Favoritenrollen ausgespielt. Als dann auch noch Stürmer und Jokiel ihre Matches gewannen, jeweils 3:1 gegen Torben Markscheffel beziehungsweise Luca Meder, waren die Messen gelesen. Beim Stand von 8:1 machte Rakowski gegen Markscheffel (3:0) den 9:1-Endstand perfekt.

In drei Wochen stehen die ersten beiden Auswärtsspiele in Ahrensburg (SSC Hagen und TTG 207) an. Dann will Rostock Süd nicht nur seine weiße Weste behalten, sondern das schaffen, was in der gesamten Vorsaison nicht klappte: einen Auswärtssieg oder am besten gleich zwei.

Ulrich Creuznacher

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