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TSV Rostock Süd setzt auf Kontinuität

TSV Rostock Süd setzt auf Kontinuität

Tischtennis-Verein hält sich seit Jahren in der Oberliga / Kapitän Wähner lobt den großen Zusammenhalt

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Fokussiert auf den Ball: Mathias Wähner

Quelle: Rajko Grawert/oz-Archiv

Rostock. Kapitän Mathias Wähner (43) führte das Tischtennis-Oberliga-Team des TSV Rostock Süd in der abgelaufenen Saison zum Klassenerhalt. Im Gespräch mit der OSTSEE-ZEITUNG blickt der Routinier zurück auf Höhen und Tiefen und erzählt, wie es beim Traditionsklub weitergeht.

Termine

Saisonstart in der Oberliga ist am 10./11. September. Da bislang unklar ist, wie viele Mannschaften antreten, stehen die genauen Termine und Ansetzungen noch nicht fest.

Bereits am ersten September-Wochenende steigt das Landespokalturnier in Schwerin. Zwei Wochen vorher beginnen die Rostocker mit dem Training.

Wie haben Sie die Saison erlebt?

Mathias Wähner: Es gab viele Höhen und Tiefen. Der Tiefpunkt war die 4:9-Niederlage beim damaligen Schlusslicht Charlottenburg, als wir schon wie der sichere Absteiger aussahen. Dann legten wir einen riesigen Schlussspurt in den letzten vier Spielen hin. Höhepunkt war der 9:6-Erfolg gegen Oberliga-Meister SC Poppenbüttel. Dass wir den Klassenerhalt im Endeffekt noch geschafft haben, war für uns ein Riesenerlebnis.

Welche Bedeutung hat die Oberliga-Zugehörigkeit für den Tischtennis-Standort Rostock?

Wähner: Die Oberliga bedeutet uns sehr viel, zumal wir nach dem Abstieg von Aufbau Parchim der einzige verbliebene Verein aus Mecklenburg-Vorpommern sind. Jedes Spiel ist ein Highlight für uns. Auch den Gastmannschaften macht es Spaß, in Rostock zu spielen.

Was zeichnet den TSV Rostock Süd aus?

Wähner: Bei uns wird sehr kontinuierlich gearbeitet. Der Zusammenhalt im Verein ist groß. Dank des Trainers Steffen Brüsch werden immer wieder junge Leute an die erste Mannschaft rangeführt.

Welche Vision(en) hat der Klub?

Wähner: Oberstes Ziel ist immer der Klassenerhalt. Uns fehlen die Mittel, um eine Mannschaft zusammenzukaufen. Das wollen wir auch gar nicht. Lieber setzen wir auf unsere eigenen Leute. So sind wir auch authentisch für unser Publikum.

Wie weit sind die Planungen für die neue Spielzeit?

Wähner: Leo Stynen verlässt uns in Richtung Füchse Berlin. Dafür kommt Chris Rehberg vom SV Aufbau Parchim. Sein Wechsel ist ein echter Glücksfall für uns. Chris spielte bereits in der Saison 2010/11 für uns. Wir kennen ihn, er kennt uns. Das macht vieles leichter. Er bringt die Spielhärte für die Oberliga mit – hat dort in allen Paarkreuzen gepunktet. Zudem ist Chris ein sehr guter Doppelspieler.

Wie liefen die Verhandlungen?

Wähner: Es war nicht einfach, vor allem für Chris selbst. Er ist ein Parchimer Junge, ist dort mit Tischtennis groß geworden und hat, wie er selbst sagt, dem Verein alles zu verdanken, was er im Tischtennis erreicht hat. Es war seine Entscheidung, die er sich gut überlegt und mit Freunden und Familie viel besprochen hat.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Interesse von Sponsoren und der Öffentlichkeit in Rostock?

Wähner: Als Randsportart können wir mit der Öffentlichkeitsarbeit sehr zufrieden sein. In den lokalen Printmedien wird regelmäßig über uns berichtet, das Regionalfernsehen sendet Ergebnisse und ist teilweise mit der Kamera vor Ort. Sponsoren sind immer gern gesehen, auch wenn in Rostock viele gute Sportarten für Aufsehen sorgen.

Interview von Ulrich Creuznacher

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