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Tauchsportler dominieren

Potsdam/Rostock Tauchsportler dominieren

Rostockerin Nele Rudolf glänzt mit deutschem Rekord bei Bundestitelkämpfen

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Glückliche Siegerin: die neue deutsche Rekordhalterin Nele Rudolf (TSC Rostock 1957).

Quelle: Verein

Potsdam/Rostock. Der TSC Rostock 1957 hat am Wochenende seine herausragende Stellung im deutschen Tauchsport wieder einmal unter Beweis gestellt. Bei den deutschen Jugend- und Junioren-Meisterschaften der Flossenschwimmer, die in Potsdam (Brandenburg) ausgetragen wurden, präsentierte sich der Nachwuchs der Hansestädter in sehr guter Form und konnte mit 74 Medaillen im Gepäck, darunter 28 Titel, die Heimreise antreten. Während der dreitägigen Veranstaltung kämpften knapp 350 Sportler aus 33 Vereinen in der Schwimmhalle am Brauhausberg um nationale Titel in zwölf Disziplinen.

Für den Höhepunkt der Titelkämpfe sorgte gleich zu Beginn Nele Rudolf. Über die Distanz von 1500 Meter Flossenschwimmen lieferte die 15-jährige Schülerin ein herausragendes Rennen und verbesserte den deutschen Rekord in der offenen Klasse um fast 18 Sekunden auf 13:47,73 Minuten. Mit dieser Leistung blieb sie nur knapp über dem Jugend-Weltrekord und brachte sich damit zugleich in die Favoritenstellung für die diesjährigen Jugend- Weltmeisterschaften, die Anfang Juli in Frankreich ausgetragen werden.

„Wir hatten uns vorgenommen, den Rekord zu brechen. Das ist Nele gelungen. Super!“, freute sich TSC-Coach Hartmut Winkler und lobte: „Nele ist das Rennen sauber durchgeschwommen, hat sich ihre Kräfte gut eingeteilt.“

Erfolgreichster Teilnehmer aus Rostocker Sicht war Hannes Fritsch, der sechs Mal auf dem obersten Treppchen stand. Zusammen mit Albrecht Saeckel, Christopher Galltz und Ben Ole Winter war Fritsch auch in den Staffeln siegreich, wo sie zugleich die deutschen Vereinsrekorde verbesserten. Bei seinem Sieg über die Distanz von 200 Meter Flossenschwimmen knackte Ben Ole Winter mit 1:29,90 erstmalig die Schallmauer von 1:30 Minuten und untermauerte damit seine Ambitionen für die Teilnahme an der Jugend-WM.

Auch die Mädchen ließen in der Besetzung Rudolf, Nina Heldt, Anne Eisenberg und Delia Lübcke bei den Staffeln die Konkurrenz weit hinter sich und gewannen souverän den Titel. Neben Rudolf trugen sich zudem Nina Heldt und Anne Eisenberg in den Einzeldisziplinen in die Siegerlisten ein und erfüllten zum Teil die WM-Norm.

Bei den Junioren bewies Jannik Buhr seine starke Form. Er schwamm über die 800 Meter Streckentauchen eine persönliche Bestzeit und sicherte sich damit den zweiten Platz hinter dem Berliner Tim Willruth. Auch Chiara Maluck überzeugte über die Distanz von 100 Meter Flossenschwimmen und sicherte sich mit einer hervorragenden Zeit von unter 44 Sekunden den ersten Platz.

Nächster Wettkampfhöhepunkt sind die offenen deutschen Meisterschaften in drei Wochen in Erfurt. Dort werden auch die Routiniers um Weltmeister Max Lauschus ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Die Orientierungstaucher starten am gleichen Wochenende in die neue Saison, die traditionell mit dem Spreepokal eröffnet wird. Eine Woche später geht‘s für sie mit der deutschen Meisterschaft weiter.

Von Jan Zeggel

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