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Teilnehmerrekord bei 61. Neptun-Schwimmfest

Rostock Teilnehmerrekord bei 61. Neptun-Schwimmfest

Über 400 Aktive kämpfen beim Schwimmevent des SV Olympia um Medaillenränge / Rostocker Jung-Talente überzeugen / Ex-Hanseat Steinhagen siegt zum zehnten Mal

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Erik Steinhagen (M.) zeigt es an: Zehn Mal war der Ex-Rostocker bereits beim Neptun-Schwimmfest erfolgreich – Rekord!

Quelle: Marten Vorwerk

Rostock. Konzentriert schreitet Antonia Tiede vom SV Olympia Rostock zum 50-Meter-Rücken-Finale zu den Startblöcken in der Neptun-Schwimmhalle. Beim 61. Internationalen Neptun-Schwimmfest, ausgerichtet von ihrem Klub, wartet die Schülerin wie ihre sechs Endlauf-Gegner konzentriert auf den Start. Als das Signal ertönt, spurtet die 12-jährige gleich in die Spitzengruppe. Nur wenige Augenblicke später ist es geschafft. Die jüngste der Finalistinnen gewinnt mit einer Zeit von 31,71 Sekunden vor Luise Heine vom Potsdamer SV (32,20).

OZ-Bild

Über 400 Aktive kämpfen beim Schwimmevent des SV Olympia um Medaillenränge / Rostocker Jung-Talente überzeugen / Ex-Hanseat Steinhagen siegt zum zehnten Mal

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„Ich bin überglücklich über den Sieg“, freute sich die Nachwuchsschwimmerin. Im kommenden Jahr möchte sie bei den Jahrgangsmeisterschaften wieder für Furore sorgen. „Klar! Da greife ich wieder an“, verspricht Schwimmtalent Tiede. Neben ihr sorgten viele weitere Athleten für gut besuchte Ränge und eine stimmungsvolle Atmosphäre beim traditionellen Schwimmwettkampf. „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr über 400 Sportler aus 10 Landesverbänden Deutschlands an den Wettkämpfen teilgenommen haben. Das ist neuer Rekord“, freute sich Thomas Wolf, Vize-Vorsitzender des SV Olympia. „Auch Schwimmer aus Lettland und Österreich waren dabei“ ergänzte Wolf, der für die Organisation verantwortlich war.

Der Vize-Klubchef lobte besonders die Mitglieder des SV Olympia für die Hilfe beim Aufbau der Veranstaltung. „Ich bin stolz darauf, was hier wieder auf die Beine gestellt wurde. Vielen Dank an alle Helfer, insbesondere die Eltern“, sagte Wolf. Jedes Jahr veranstaltet Olympia den Wettkampf für 10- bis 17-jährige Nachwuchs-Schwimmer und erwachsene Athleten (offene Klasse). Mit der Schwimmschule werden insgesamt 26 Kindertagesstätten in der Hansestadt und Umgebung betreut. Zehn Trainer entwickeln die jungen Talente täglich weiter.

Eines von ihnen ist unter anderem der Rostocker Torben Stemmler. Der Jung-Schwimmer war über 50 Meter Brust im Finale der Jahrgänge 2003-2006 gefordert. In einem der knappsten Läufe am Sonnabend wurde der 12-Jährige Fünfter in seinem Rennen. „Ich bin sehr zufrieden mit den 34,55 Sekunden, das ist eine Sekunde schneller als im Vorlauf“, sagt der Jugendliche, der außer sonntags täglich bis zu drei Stunden trainiert. Stemmler liegt mit seinem Ergebnis nur sehr knapp hinter dem Gewinner, dem Letten Germans Golcvarts (34,22).

Einen Rekord stellte Erik Steinhagen aus Dortmund auf. Der 27-Jährige gewann in der offenen Klasse bereits zum zehnten Mal im Brustschwimmen über 50 Meter. Seine Bestleistung in Rostock (27,30) verpasste er mit 27,87 Sekunden knapp. „Ich komme immer gerne hierher. In dieser Halle habe ich früher Tausende von Stunden trainiert“, sagt der Ex-Rostocker. Sein großes Ziel ist Olympia 2020. „Bis dahin werde ich noch einige Kilometer trainieren müssen“, erklärte er schmunzelnd. Thomas Wolf kennt Steinhagen lange, findet nur lobende Worte: „Er ist ein toller Sportler. Es wäre schön, ihn in Tokio zu sehen.“ Mit der Kurzbahnmeisterschaft in Berlin im November und der Weltmeisterschaft in Kanada (Dezember) stehen aber schon früher wichtige Wettkämpfe für die Schwimmer-Elite bevor.

• Alle Ergebnisse: www.olympia-ev.de

Marten Vorwerk

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