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Tischtennis-Asse bezwingen Magdeburg

Rostock Tischtennis-Asse bezwingen Magdeburg

Oberligist Rostock Süd startet mit einem 10:5-Testspielerfolg in die Saisonvorbereitung

Rostock. Es ist eine lange Tradition, dass der Tischtennis-Oberligist TTC Börde Magdeburg (Sachsen-Anhalt) sein Trainingslager beim TSV Rostock Süd abhält. Nach den gemeinsamen Übungseinheiten stand zum Abschluss das freundschaftliche Gegeneinander auf dem Programm – mehr aber auch nicht, denn weil beide Teams nicht in Bestbesetzung antraten, wurde nichts aus dem gewünschten Härtetest.

 

OZ-Bild

Kapitän Mathias Wähner peilt mit dem TSV Rostock Süd den Klassenerhalt an.

Quelle: R. Grawert/oz-Archiv

„Schade, dass so viele Spieler fehlten“, befand TSV-Kapitän Mathias Wähner. Bei Rostock Süd fehlte neben Topspieler Tomasz Rakowski auch der zweite Pole, Daniel Jokiel. Dafür sprangen die Ex-Rostocker Daniel Bartels und Leo Stynen (jetzt Füchse Berlin) kurzerhand ein. Neuzugang Chris Rehberg hatte seinen ersten Einsatz für Rostock. Magdeburg hatte immerhin den ehemaligen bulgarischen Nationalspieler Marin Kostadinov dabei.

Die Gastgeber gaben in den Eingangsdoppeln die Richtung vor, gewannen zwei von drei Duellen. Die Magdeburger blieben dran und Rostock Süd nach der ersten Einzelrunde nur knapp vorn (5:4). Bartels‘

3:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen Kostadinov (12:10 im 5. Satz) und die Siege von Sven Stürmer (3:0 gg. Köhler) und Stynen (3:1 gg. Schüttig) stellten die Weichen auf Sieg (8:5). Einzig Rehberg gab noch ein Einzel ab (2:3 gg. Köhler). Youngster Til Puhlmann (3:2 gg. Mann) und Routinier Frank Lehner (3:1 gg. Bauske) setzen die Schlussakzente zum 10:5- Sieg, der wenig aussagekräftig ist.

„Um den Rhythmus zu finden, war’s okay. Mehr aber auch nicht“, zog Sven Stürmer ein maues Fazit. Mehr Aufschlüsse erhoffen sich die Rostocker vom Test gegen den VfL Schwerin (Verbandsoberliga) am 9. September in der Landeshauptstadt. Schon von der Prognose her wird es „ein viel größerer Härtetest sein“, meint Wähner. Beide Seiten, so der Rostocker, hätten angekündigt, mit bester Besetzung anzutreten.

Ernst wird es dann zwei Wochen später. Zum Punktspielauftakt trifft der TSV daheim auf Liga-Neuling Preetzer TSV (24.9.) und den Vorjahresdritten FT Eiche Kiel (25.9.). „Wir wollen einen guten Start und nicht wie im Vorjahr früh im Abstiegsstrudel stecken“, sagt Kapitän Wähner. Das große Ziel sei der schnelle Klassenerhalt. „Platz fünf ist drin, vielleicht sogar mehr“, gibt sich das Klub-Urgestein optimistisch, denn bisher kam Rostock Süd nie über den sechsten Platz hinaus.

Am kommenden Sonnabend steht mit dem Landespokalturnier in Schwerin ein weiterer erster Formtest an. „Dort werden wir vor allem mental mehr gefordert sein“, glaubt Mathias Wähner. Er gehört mit Stürmer, Rehberg und Puhlmann zum engsten Favoritenkreis auf den ersten großen Titel der Saison.

Ulrich Creuznacher

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