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Tischtennis-Asse träumen vom Aufstieg in die Regionalliga

Rostock Tischtennis-Asse träumen vom Aufstieg in die Regionalliga

Nach Platz 2 im Vorjahr zählen die Rostocker in der Oberliga zu den Favoriten

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Wollen wieder um die Meisterschaft kämpfen (v. l.): Tomasz Rakowski, Kapitän Mathias Wähner, Daniel Jokiel, Trainer Steffen Brüsch, Sven Stürmer, Chris Rehberg und Til Puhlmann. ARCHIVFOTO: RAJKO GRAWERT

Rostock. Sie sind die beste Tischtennis-Mannschaft des Landes, machen seit Jahren die Landesmeistertitel unter sich aus. Nun greifen die Spieler des TSV Rostock Süd wieder in der Oberliga Nord-Ost an. Dort zählen sie nach der fast perfekten Vorsaison zu den Meisterschaftsanwärtern. Los geht es für die Rostocker am Wochenende auswärts mit dem Doppelspieltag gegen die zweite und dritte Mannschaft von Hertha BSC. Knapp einen Monat später, am 28. Oktober, steigt dann der ersehnte erste Auftritt an den heimischen Tischen gegen den Preetzer TSV aus Schleswig-Holstein.

 

OZ-Bild

Wollen wieder um die Meisterschaft kämpfen (v. l.): Tomasz Rakowski, Kapitän Mathias Wähner, Daniel Jokiel, Trainer Steffen Brüsch, Sven Stürmer, Chris Rehberg und Til Puhlmann. ARCHIVFOTO: RAJKO GRAWERT

Als Tabellenzweiter hinter der punktgleichen TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf (Schleswig- Holstein) qualifizierten sich die „Südler“ in der vergangenen Saison überraschend für die Aufstiegs-Relegation zur Regionalliga. Dort verpassten sie nur knapp den erstmaligen Aufstieg eines Teams aus Mecklenburg-Vorpommern in die vierthöchste Spielklasse.

TSV-Kapitän Mathias Wähner sagt: „Die Bürde der starken Vorsaison ist uns bewusst. Wir denken in kleinen Schritten, wollen erst einmal einen guten Start und uns schnell ein Polster für den Klassenverbleib verschaffen“, lobt der 44-jährige Team-Oldie das erste Ziel aus. Es ist zunächst das gleiche wie zu Beginn der Saison 2016/17. Und doch ist es eine neue Situation für die Hansestädter, die häufiger in der Rolle des Gejagten sein werden, auch wenn Wähner in der bereits angelaufenen Saison keinen echten Favoriten ausmacht, „uns schon gar nicht.“ Die Rostocker haben noch nie länger als fünf Spielzeiten in Folge in der Oberliga gespielt. Ein erneuter Abstieg soll unbedingt vermieden werden. Der eine oder andere, gibt Wähner allerdings zu, träume schon vom historischen Aufstieg. „Träumen ist erlaubt, aber wir wissen, wie schwer das wird“, sagt er.

TSV-Trainer Steffen Brüsch äußert sich dagegen deutlich euphorischer. „Wir zählen zu den Favoriten und werden alles versuchen, ganz vorne mitzuspielen“, sagt der 46-Jährige und ergänzt: „Die Herausforderung wird sein, das hohe Niveau zu halten. Gelingt das, ist der Aufstieg möglich.“ Der erfahrene Coach sieht in der mannschaftlichen Geschlossenheit das größte Plus, weiß aber auch, dass es keine Ausfälle geben darf, um die Ziele zu erreichen.

Brüsch wird das Oberliga-Team trotz hoher beruflicher Belastungen und sportlicher Verpflichtungen im Verein und im Verband weiter betreuen. Der gebürtige Anklamer kam 1999 nach Rostock. „Steffen wird uns als Coach, Motivator und Wachrüttler beiseitestehen“, bedankt sich Wähner beim Coach.

Im Aufgebot TSV Rostock Süd hat sich nichts verändert. „Nur aus taktischen Gründen haben wir für die Doppel etwas umgestellt“, erzählt Wähner und meint damit seinen freiwilligen Gang von der dritten auf die sechste Position. Die beiden Polen, Tomasz Rakowski, weiterhin der Nummer 1 des TSV, und Daniel Jokiel bleiben trotz lukrativer Angebote auch im dritten Jahr in Folge an Bord. „Das hat uns sehr gefreut“, bedankt sich Wähner, der sich über den Verbleib der Leistungsträger sehr freut.

Lokalmatador Sven Stürmer hat sich im oberen Paarkreuz fest etabliert. Der Rostocker will zusammen mit Rakowski im Doppel wieder ganz vorne landen. Das Duo bildete bereits in der vergangenen Saison das beste Gespann der Liga. Talent Til Puhlmann (16) rückt ins mittlere Paarkreuz auf. Mit Chris Rehberg spielt weiter ein aufschlagstarker Doppelspezialist neben Wähner im unteren Paarkreuz.

Vorrunden-Termine TSV Rostock:

30.09., Hertha BSC III (A)

1.10., Hertha BSC II (A)

28.10., Preetzer TSV (H)

29.10., SV Siek II (A)

18.11., FT Eiche Kiel (H)

19.11., Füchse Berlin II (H)

25.11., TSV Bargteheide II (H)

26.11., SG Geltow (H)

10.12., SV Friedrichsort (H)

Statistik

Oberliga Nord-Ost

Hertha BSC II – Hertha BSC III 9:5

SV Friedsrichsort – SV Siek II 3:9

FT Eiche Kiel – Preetzer SV 9:6

Füchse Berlin II – SG Geltow 4:9

FT Eiche Kiel – SV Siek II 8:8

Hertha BSC II – Bargteheide II Sa., 13.00

SV Siek II – SG Geltow Sa., 15.00

Hertha BSC III – TSV Rostock Süd Sa., 17.30

SV Siek II – Preetzer TSV So., 11.00

Hertha BSC II – TSV Rostock Süd So., 12.00

TSV Bargteheide II – SG Geltow Di., 19.30

1. SV Siek II 2 17:11 3:1
2. FT Eiche Kiel 2 17:14 3:1
3. SG Geltow 1 9:4 2:0
4. Hertha BSC II 1 9:5 2:0
5. TSV Rostock Süd 0 0:0 0:0
5. TSV Bargteheide II 0 0:0 0:2
7. Preetzer TSV 1 6:9 0:2
8. Hertha BSC III 1 5:9 0:2
9. Füchse Berlin II 1 4:9 0:2
10. SV Friedrichsort 1 3:9 0:2

Klaus Creutz und Tommy Bastian

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