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Toni Spiegel gehört zu den Rebound-Assen

Rostock Toni Spiegel gehört zu den Rebound-Assen

Jugendbasketball-Bundesliga: Mit dem EBC will der Rostocker in der Relegation den ersten Sieg einfahren

Rostock. Wenn die U 16 des Ersten Basketball-Clubs (EBC) Rostock in der Jugend-Bundesliga aufläuft, spielt Toni Spiegel eine ganz wichtige Rolle seines Teams. Der 15-Jährige besticht nicht durch die Anzahl seiner Punkte, sondern Spiegel gehört zu den besten Reboundern der Liga. Er ergattert die zweitmeisten Bälle, die vom Korb zurückprallen. Damit sichert er den Rostockern entweder eine zweite Wurfgelegenheit im Angriff oder verhindert genau das auf der anderen Seite.

Auch am Sonntag (12.00 Uhr, Bertha-von-Suttner-Ring) will das Nachwuchstalent gegen die Oettinger Rockets Gotha wieder unter Beweis stellen. Dann soll im zweiten Spiel der Relegationsrunde der erste Sieg her.

„Wir wollen noch unter die ersten drei Teams kommen und haben schon gegen Jena gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können“, betont der Bad Doberaner. Im ersten Spiel gegen die Thüriger kassierte seine Mannschaft erst nach Verlängerung eine ärgerliche 71:78-Niederlage. „Da haben wir richtig gut gespielt, am Schluss den Sieg aus der Hand gegeben. Den wollen wir jetzt aber nachholen“, blickt Spiegel vor dem Spiel gegen den Tabellenführer voraus.

Schon seit 2011 spielt der Schüler für den EBC Rostock. Fünf Mal trainiert er in der Hansestadt. Drei Einheiten absolviert der 1,94 Meter große Jugendliche beim Nachwuchsteam, zwei Mal ist er bei den zweiten Herren des EBC aktiv und kam auch in der zweiten Regionalliga für die Seawolves-Reserve zum Einsatz. Dort soll er auch morgen (17.30 Uhr) erneut seine Spielminuten bekommen. Viel Erholung vor dem Spiel seiner U 16 am Sonntag bleibt also nicht.

Die doppelte Belastung ist nicht immer einfach für den Jungen. „Manchmal würde ich mich über mehr Freizeit freuen, abends länger wach bleiben oder mich mit Freunden treffen. Das beschränkt sich dann auf die Schule oder den Basketball. Auf der anderen Seite möchte ich mich immer weiterentwickeln und später Profi werden“, erzählt der Zehntklässler, der später gerne bei den Seawolves, also im Männer-Team, spielen würde.

Seine Einsatzbereitschaft machte sich bisher bezahlt. Schon zwei Mal wurde er zu Trainingsmaßnahmen einer Nachwuchs-Nationalmannschaft eingeladen. Im vergangenen Dezember verhinderte eine Verletzung die Teilnahme am U-16-Lehrgang in Heidelberg. Doch angesichts der bisherigen starken Auftritten des bodenständigen Spiegel ist die nächste Einladung gewiss.René Warning

OZ

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