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Verbandsliga: Eröffnungsspiel steigt heute in Greifswald

Rostock Verbandsliga: Eröffnungsspiel steigt heute in Greifswald

Rostocker Vereine hegen ganz unterschiedliche Ambitionen in neuer Spielzeit

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Tom Bockholt (M.) vom Rostocker FC behauptet in dieser Szene gegen Förderkader-Kicker Pierre Malorny den Ball. Beide Teams werden sich in der anstehenden Spielzeit in den Derbys mit vollem Einsatz begegnen. Fotos (4): Johannes Weber

Rostock. Das lange Warten für die Verbandsliga-Fußballer hat heute Abend ein Ende: Der letztjährige Tabellenzweite Greifswalder FC, der als einer der Favoriten um den Aufstieg in die neue Saison geht, empfängt ab 19.30 Uhr den Güstrower SC. Die Barlachstädter hatten schon im vergangenen Jahr das Auftaktspiel bestritten (1:0 gegen den FC Förderkader).

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Rostocker Vereine hegen ganz unterschiedliche Ambitionen in neuer Spielzeit

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Die Rostocker Mannschaften greifen erst morgen ins Geschehen ein und haben interessante Auftaktspiele zu bestreiten. Den härtesten Brocken dürfte der SV Pastow erwischt haben. Die Rand-Rostocker müssen zum ambitionierten Torgelower FC Greif reisen. „Gegen den Meisterschaftsfavoriten haben wir gleich das schwierigste Spiel der Saison. Aber vielleicht ist es gut, dass wir so früh auf sie treffen. Der Druck liegt beim Gegner“, sagt Heiner Bittorf (27), der in diesem Sommer den Trainerposten des zurückgetretenen Andreas Seering übernommen hatte.

Mit seinen Kickern will der Trainer-Neuling in der Verbandsliga die Klasse halten. „Dafür müssen alle funktionieren. Wir konnten uns defensiv stabilisieren. Das war eines der Hauptziele der Vorbereitung“ erklärt Bittorf.

Etwas anders sind die Erwartungen beim Rostocker FC. „Wir wollen unsere Leistung aus der Rückrunde der abgelaufenen Saison bestätigen und gehen in jedes der 30 Spiele, um es zu gewinnen“, betont RFC-Trainer Jan Kistenmacher. Sein Team ergatterte im zweiten Saisonabschnitt starke 30 Punkte in 14 Spielen und wurde damit Rückrunden-Meister.

Zum Auftakt müssen die Hansestädter ebenfalls auswärts ran. Gegner ist Aufsteiger Hagenower SV, der im vergangenen Herbst den Traditionsklub überraschend aus dem Landespokal (0:2) geworfen hatte.

„Das spielt keine Rolle mehr. Wir schicken ein anderes Team in einem anderen Wettbewerb aufs Feld“, erklärt Kistenmacher.

Zum einzigen Heimspiel eines Rostocker Verbandsligisten empfängt der FC Förderkader René Schneider den 1. FC Neubrandenburg, der aufgrund seiner Insolvenz frühzeitig als Absteiger aus der Oberliga feststand. Für Förderkader-Trainer Stephan Malorny ist das Team aus der Vier-Tore-Stadt die große Unbekannte der neuen Saison. „Wir wissen nicht genau, was uns erwartet, da viele der Akteure, die in den Vorbereitungsspielen eingesetzt worden sind, noch nicht für Pflichtspiele einsatzberechtigt waren. Aber wir sind fest entschlossen, das Spiel zu gewinnen“, betont Malorny.

Nach einer durchwachsenen zweiten Saison in der höchsten Landesspielklasse (9. Platz), sieht der Trainerfuchs seine Mannschaft besser gerüstet für die neue Serie.

„Wir sind in der Breite besser aufgestellt. Dennoch ist es möglich, dass wir ohne Neuzugänge in der Startelf eine andere Mannschaft auf dem Platz sehen werden“, erklärt Malorny. Vor allem in der Defensive wird es eine spannende Veränderung geben. „Unser Torjäger Lars Rother wird in der Verteidigung beginnen. Wir haben das unter anderem gegen Hansas U 21 ausprobiert und das hat außerordentlich gut geklappt“, urteilt der 58-Jährige.

Die Zielstellung für den Förderkader ist der Anschluss an das obere Mittelfeld. Zu den Favoriten zählt Malorny den Greifswalder FC und Torgelow. „Auch der RFC wird eine gewichtige Rolle spielen.

Insgesamt wird das Feld noch enger zusammenrücken“, ist sich Malorny sicher.

René Warning

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