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Volleyballer fiebern Heimturnier entgegen

Rostock Volleyballer fiebern Heimturnier entgegen

Drittliga-Männer des SV Warnemünde treffen am kommenden Wochenende auf höherklassige Gegner aus Deutschland und Dänemark

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Max Schattschneider (l., hier bei einem Angriffsschlag) will mit dem SV Warnemünde am Wochenende beim Heim-Turnier in der Ospa-Arena für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Quelle: Ronny Susa

Rostock. Bevor die Drittliga-Volleyballer des SV Warnemünde in die bevorstehende Saison starten, steht ein erster Höhepunkt an. Am kommenden Wochenende messen sie ihre Kräfte beim Baltic-Volley-Cup 2016 in der heimischen Ospa- Arena mit Spitzenmannschaften aus dem In- und Ausland. Zu Gast sind der SV Lindow-Gransee (Brandenburg) aus der 2. Bundesliga Nord, die Netzhoppers Königswusterhausen (Brandenburg) aus der 1. Bundesliga und der dänische Erstligist Ishoj Volley.

OZ-Bild

Drittliga-Männer des SV Warnemünde treffen am kommenden Wochenende auf höherklassige Gegner aus Deutschland und Dänemark

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Ablaufplan

Sonnabend, 3. September

14.30 Uhr: SV Warnemünde –

SV Lindow-Gransee

16.00 Uhr: Netzhoppers Königs-

wusterhausen – Ishoy Volleyball

Sonntag, 4. September

11.00 Uhr: Spiel um Platz um drei

13.30 Uhr: Finale

Der Eintritt ist frei.

„In den vergangenen Jahren war das Turnier ein voller Erfolg“, betont Zuspieler und Pressesprecher Ole Ernst vom gastgebenden SV Warnemünde. „Das eine oder andere Mal konnten wir uns gegen höherklassige Teams durchsetzen“, erinnert sich der 24-Jährige gerne zurück. Auch diesmal wollen die Ostseestädter für Überraschungen sorgen. Im Halbfinale treffen die Gastgeber am Sonnabend um 14.30 Uhr zunächst auf Lindow-Gransee, die kurzfristig für Humann Essen eingesprungen sind, die abgesagt hatten. „Wer hochklassigen Volleyball sehen will, sollte dieses Event nicht verpassen“, wirbt Ernst für den Wettbewerb über zwei Tage.

Das zweite Semifinale bestreiten ab 16.00 Uhr Königswusterhausen und Ishoj. Am Sonntag geht’s dann ab 11.00 Uhr an gleicher Stelle mit den Platzierungsspielen weiter.

„Dadurch, dass es nur vier Teams sind und pro Mannschaft zwei Spiele angesetzt wurden, können wir jede Begegnung mit voller Konzentration und Vollgas angehen“, freut sich Außenangreifer Max Schattschneider vom SVW.

Die Warnemünder, im Vorjahr Tabellenzweiter in der 3. Liga Nord, peilen in der neuen Saison die Meisterschaft an und träumen sogar vom Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dafür verpflichteten sie Raphael Möllers (30, gebürtiger Münsteraner) von Lakkapää Rovaniemi aus der ersten Liga in Finnland, der ein guter Freund von Trainer Christian Hinze ist. Möllers, der gestern erstmals mit dem neuen Team trainierte, wird am Wochenende sein Debüt im Trikot der Hansestädter geben.

Neben der Verstärkung des Kaders arbeiten die Warnemünder Verantwortlichen auch daran, die Vereinsstrukturen im organisatorischen und administrativen Bereich den Zweitliga-Ansprüchen anzupassen.

Erster Punktspielgegner des SVW ist am 17. September gleich Zweitliga-Absteiger USC Magdeburg.

„Daher kommt unser Vorbereitungsturnier genau richtig“, meint Warnemünde-Coach Hinze und ergänzt: „Das wird ein guter Test, denn es erwartet uns viel Gegenwehr von den höherklassigen Gegnern. Wir müssen konzentriert und druckvoll spielen und dürfen uns in der Verteidigung nicht viele Fehler erlauben.“ Ähnlich stark gefordert werden, so der 37-Jährige, dürfte sein Team auch zum Liga-Auftakt.

Doch vorher steht erstmal der Baltic-Cup an. Einer, der sich darauf ganz besonders freut, ist Josef Günter. Das 18-jährige Talent vom SV Warnemünde konnte zuletzt kaum mit dem Team trainieren, weilte drei Wochen im Urlaub. Rechtzeitig zum Vergleich mit den Spitzenmannschaften ist der Zuspieler, dessen harte Aufschläge bei den Gegnern gefürchtet sind, wieder zurück.

„Ich bin gespannt, wie’s bei mir laufen wird. Es werden meine ersten Ballberührungen der Saisonvorbereitung sein“, meint Günter, der bisher nur am Fitnesstraining der Mannschaft teilgenommen hat. „Es wird Zeit, dass die Saison losgeht“, fiebert er den Spielen entgegen. Die Sommerpause war lang genug.

Günter hofft in seinem zweiten Jahr bei den Männern auf mehr Einsatzzeiten. „Im Laufe der Saison will ich mein Niveau steigern und alles raushauen, um am Ende das bestmöglichste Ergebnis mit dem Team zu erzielen“, verspricht der Rostocker. Im Urlaub hat er sich mit Wandern fit gehalten. „Das war auch anstrengend“, sagt Günter.

Tommy Bastian

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