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Volleyballer fiebern Pokalwettbewerb entgegen

Volleyballer fiebern Pokalwettbewerb entgegen

Für Warnemündes Drittliga-Männer geht’s Schlag auf Schlag. Nach dem Auftaktsieg gegen Magdeburg wartet die nächste Herausforderung.

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Perfekter Start: Die Warnemünder Konrad Jagusch, Konstantin Rode und Ole Ernst (v. l.) bejubeln hier den Gewinn des zweiten Satzes beim 3:0-Erfolg gegen Magdeburg.

Quelle: Johannes Weber

Rostock. Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Volleyball- Teams des SV Warnemünde am vergangenen Wochenende in die neue Drittliga-Saison gestartet. Die Männer besiegten Zweitliga- Absteiger USC Magdeburg mit 3:0. Dagegen konnten die Damen, Aufsteiger aus der Regionalliga, ihre Außenseiterchance nicht nutzen. Sie unterlagen gegen Titelfavorit VSV Havel Oranienburg deutlich.

Am kommenden Sonnabend (ab 15.00 Uhr, Ospa-Arena) steigt der Regionalpokal der Herren, in dem es um den Einzug in die erste Hauptrunde des Pokals vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) geht. Der Sieger des regionalen Ausscheids trifft in einem Heimspiel auf den Erstligisten SVG Lüneburg.

3. Liga, Herren

SV Warnemünde – USC Magdeburg 3:0 (25:23, 27:25, 25:7). Als der zweite Satz gewonnen war, rissen die Spieler des SV Warnemünde jubelnd die Arme hoch. Die Moral der Gäste aus Sachsen-Anhalt war dagegen gebrochen. Im dritten Durchgang ließen die stark kämpfenden Hausherren den Magdeburgern keine Chance mehr und gewannen verdient drei Sätzen.

Dabei sah es lange Zeit nicht nach einer einseitigen Angelegenheit für den SVW aus. Einzig Ole Ernst sorgte mit seinen harten Aufschlägen für Verunsicherung in der ansonsten sicheren Magdeburger Defensive. Im zweiten Satz verspielten die Gastgeber sogar einen Sechs-Punkte-Vorsprung und hatten plötzlich Satzball gegen sich.

„Das darf uns nicht passieren. In den nächsten Wochen müssen wir konzentrierter auftreten“, fordert Warnemünde-Trainer Christian Hinze. Letztlich rettete Max Schattschneider mit einem sehenswerten Sprungaufschlag die 2:0-Führung für sein Team. Den dritten Abschnitt konnten die Ostseestädter klarer gestalten, auch weil sie von den einfachen Fehlern der Gäste profitierten.

„Es lief zwar noch nicht alles rund, aber wir haben souverän gewonnen“, freute sich Warnemündes Zuspieler Josef Günther an seinem 19. Geburtstag. Trainer Hinze richtete den Blick gleich wieder nach vorne. „Jetzt wartet am Sonnabend der nächste Höhepunkt auf uns“, meint der 37-Jährige vor dem anstehenden Regionalpokal. Sein Ziel, so Hinze, sei der Triumph in diesem Wettbewerb.

„Für uns hat der Regionalpokal große Bedeutung. Wir wollen unseren Vorjahrestitel verteidigen und das Spiel gegen Lüneburg gewinnen“, betont auch Diagonalangreifer Efrain Förster. Er hofft, dass die Warnemünder den Schwung aus dem gewonnenen Liga-Auftakt mitnehmen können. „Wir haben gut trainiert, stehen voll im Saft und haben Selbstvertrauen“, meint der 24-Jährige. „Der Eintritt ist übrigens frei. Es lohnt sich, vorbeizukommen“, wirbt Förster um zahlreiche Unterstützung. Zuletzt gegen Magdeburg sorgten rund 170 Fans für tolle Stimmung auf den Rängen der Ospa-Arena.

In den parallel stattfindenden Halbfinals spielt der Kieler MTV gegen den PSV Neustrelitz (Regionalliga) und der VfL Pinneberg gegen Warnemünde. Im Anschluss spielen die Sieger dann das Endspiel „Mit den Pinnebergern haben wir noch eine offene Rechnung zu begleichen, denn in der vergangenen Saison haben wir beide Punktspiele gegen die Hamburger verloren“, gibt sich Efrain Förster kämpferisch.

SV Warnemünde: Jagusch, Ernst, Schlichting, Kowalkowski, Schille, Förster, Günther, Schattschneider, Nikolaus, Moldenhauer, Rode, Hannemann

3. Liga, Frauen

SV Warnemünde – VSV Havel Oranienburg 0:3 (16:25, 23:25, 18:25). Gegen den Vorjahreszweiten aus Oranienburg (Brandenburg) zeigten die Warnemünderinnen bei ihrer Drittliga-Rückkehr ein kampfbetontes Spiel und waren über weite Strecken auf Augenhöhe. Dennoch reichte es nicht zum Satzgewinn. Als wertvollste Spielerin wurde auf Seiten von Warnemünde Diagonalangreiferin Kristin Schnittger geehrt.

Weiter geht’s für die SVW-Damen erst am 8. Oktober mit dem Heimspiel gegen den starken Mitaufsteiger SC Potsdam II. Dann wird im Sportpark Warnemünde gespielt, weil in der Ospa-Arena ein Konzert stattfindet.

SV Warnemünde: Schnittger, Bock, Adam, Gallas, Jahnke, Kraeft, Valerius, Schumann, Stassewski, Müchler, Wüstenhagen, von Wiedebach

Mehr Info und bewegte Bilder von den Volleyballern gibt es auf der neuen Internetseite unter: www.svw-vb.de

Ergebnisse 3. Liga, 1. Spieltag

Männer:

Warnemünde – USC Magdeburg   3:0VCO Berlin II – Kieler MTV   1:3

TSV Spandau – VfL Pinneberg   ausgef.

Eimsbütteler TV – Berliner VV   2:3

Oststeinb. SV – VCO Hamburg   3:0

SV Preußen Berlin – TKC Wriezen   3:2

Frauen:

SV Warnemünde – Oranienburg   0:3

Eimsbütteler TV – SC Alstertal-L.   2:3

VCO Berlin II – BBSC Berlin   1:3

Prenzlauer Berg – WiWa Hamburg   3:1

G-W Erkner – SC Potsdam II   0:3

Spielfrei: Kieler TV

Tommy Bastian und Oliver Behn

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