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WSC-Talente testen neue Sprünge im Wettkampf

Rostock WSC-Talente testen neue Sprünge im Wettkampf

Der erste Teil der Landesmeisterschaften im Wasserspringen fand am Sonnabend in der Rostocker Neptunschwimmhalle statt.

Rostock. Der erste Teil der Landesmeisterschaften im Wasserspringen fand am Sonnabend in der Rostocker Neptunschwimmhalle statt. Es war quasi ein Vereinswettbewerb des WSC Rostock, denn andere Klubs aus Mecklenburg-Vorpommern bieten die olympische Sportart nicht an. Bei den Jungen trugen sich Tim Dreiucker, Paul Deiß, Justin Molnar und Carlos Taranu in die Siegerlisten des Kunstspringens vom Ein- und Dreimeterbrett ein.

 

OZ-Bild

Trainerin Monika Dietrich

„Während Tim und Justin auf ihr bewährtes Programm zurückgreifen konnten, hatten Paul und Carlos noch Nachholebedarf im Schwierigkeitsgrad“, sagte Bundesstützpunkttrainerin Monika Dietrich (62).

„Beide fügten je einen neuen Sprung in ihre Serie ein und zeigten diese in guter Qualität“, lobte die Expertin, die zuletzt mit der C-Jugend bei der deutschen Sommermeisterschaft in Aachen (Nordrhein-Westfalen) sehr erfolgreich war.

Ihr Schützling Justin Molnar bestritt die Landesmeisterschaft aus den Wettkampfvorbereitungen zum Internationalen Meeting in Barcelona heraus, das demnächst ansteht. Er zeigte gute Sprünge.

Bei den Mädchen im Jahrgang 2003 setzte sich Jette Müller in beiden Disziplinen (1 und 3 m) vor ihrer Synchronpartnerin Jill Paschedag durch. Im Jahrgang 2004 siegte zweimal Thalea Paschel – jeweils vor Naomi Hinzmann und Jette Fisch. Aus dem Jahrgang 2005 waren Nicola Block und Helena Böhnke dabei. „Sie stellten ihre neuen schweren Sprünge vor und haben das gut gemacht“, lobte WSC-Trainerin Simone Pietsch.

Trotz der gelungenen Auftritte der Wassersprung-Talente aus Rostock fand Monika Dietrich auch kritische Worte. „Die Anzahl der Athleten ist im Altersbereich ab Jahrgang 2001 überschaubar. Mit zunehmenden sportlichen Anforderungen wird die Kaderbreite früher als erwartet schmaler“, bedauert die erfahrene Trainerin, die schon Aktive zu Olympia führte. Immerhin: „Die Athleten, die sich der Meisterschaft stellten, waren bestens darauf vorbereitet und nahmen das Erreichen der Landeskadernormen ernst“, lobte Dietrich.

Die Landesmeisterschaft der Jahrgänge 2006 und jünger steigt am kommenden Wochenende erneut in der Neptunschwimmhalle. Dann werden deutlich mehr Teilnehmer und viele mitfiebernde Eltern sowie Großeltern erwartet.

tb

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