Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
WSC-Talente überzeugen

Rostock WSC-Talente überzeugen

58 Wasserspringer testen beim ersten Vergleich der Saison in der Neptunhalle ihre Form.

Voriger Artikel
Graal-Müritz verlässt Abstiegsränge in der Landesliga
Nächster Artikel
Warnemünder kommen immer besser in Schwung

Mit voller Konzentration springt WSCR-Talent Konstantin Bischof vom Drei-Meter-Brett. FOTO: Marten Vorwerk

Rostock. Mit einem Lächeln taucht Mette Fee Morche wieder aus dem Wasser auf. Die Zehnjährige vom Wasserspringerclub Rostock (WSCR) spürt, dass ihr der eben gesprungene gehockte eineinhalbfache Delfinsalto sehr gut gelungen ist. Das gute Gefühl bestätigt sich wenig später. Die fünf Wettkampfrichter zücken hohe Noten. Dank der tollen Wertungen schafft es die Rostockerin beim Bundesstützpunktvergleich des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) noch auf den dritten Platz in der Disziplin vom Fünf-Meter-Turm.

OZ-Bild

58 Wasserspringer testen beim ersten Vergleich der Saison in der Neptunhalle ihre Form.

Zur Bildergalerie

„Das hätte ich nicht erwartet. Ich bin sehr glücklich über mein Ergebnis.“Wassersprung-Talent Mette Fee Morche (10) vom WSC Rostock

Mette ist begeistert. „Das hätte ich nicht erwartet, ich bin sehr glücklich über mein Ergebnis“, sagt die Hansestädterin und strahlt übers ganze Gesicht. Die Lokalmatadorin überzeugt nicht nur vom Turm, sondern auch in den anderen Disziplinen des Wettkampfs.

Beim dreitägigen Wettbewerb in der heimischen Neptunhalle stehen auch Landübungen an. Bevor es in die Schwimmhalle geht, müssen die Kinder in den Bereichen Kondition, Gymnastik/Bodenturnen und Trampolin ihr Können unter Beweis stellen.

In der Turnhalle überzeugen besonders die Rostocker Mädchen des Jahrgangs 2006. Emily Steinhagen vom WSCR gewinnt in den Landübungen vor ihren Teamkolleginnen Felicitas Bonk und Mette Fee Morche.

Trainerin Anja Neuhäußer ist stolz auf dieses Ergebnis: „Das haben die Mädels wirklich super gemacht“, sagt sie und fügt mit Blick auf die Landübungen hinzu: „Es geht beim Turmspringen nicht nur um das Springen, es ist noch vielseitiger. Komponenten wie Akrobatik, Gymnastik und Athletik sind sehr wichtig.“

Acht bis neun Trainingseinheiten stehen für die WSCR-Springer in der Woche an. Manchmal trainieren sie schon vor Schulbeginn. Das ist auch nötig, denn die Sichtungstrainer achten bei den Wettkämpfen und Ergebnissen auf jede Kleinigkeit – egal, ob es sich um eine Gymnastik-, eine Trampolinübung oder einen Sprung aus einem, drei oder fünf Metern Höhe handelt.

Das Turnier für die besten deutschen Wasserspringer der Jahrgänge 2005 und 2006 wird jährlich ausgetragen. Veranstalter ist der WSC Rostock. Am Start sind diesmal 58 Sportler aus neun Vereinen aus den Bundesstützpunkten Dresden, Leipzig, Berlin, Halle, Aachen/Köln und eben Rostock.

Mit mehrfachen Saltos und Schrauben stürzen sich die Talente ins Wasser. Auch der elfjährige Espen Prenzyna vom WSCR zeigt sein Können. Er überzeugt mit Platz zwei vom Ein- und Drei-Meter-Brett.

Ein tolles Ergebnis. Noch vor wenigen Wochen machten Espen Knieprobleme zu schaffen. „Ich habe drei bis vier Wochen nicht richtig trainiert“, sagt der Rostocker. Vor der Höhe fürchtet er sich nicht:

„Ich springe seit fünf Jahren vom Turm, Angst hatte ich nie“, verrät er.

In der Team-Gesamtwertung belegen die Rostocker hinter den Stützpunkten Berlin und Leipzig den dritten Platz.

Maßgeblichen Anteil am guten Ergebnis des WSCR hat Mette Fee Morche. In der Gesamtwertung der Mädchen des Jahrgangs 2006 – bestehend aus den Landübungen, den Sprüngen vom Ein- und Drei-Meter-Brett sowie dem Turm – belegt die Zehnjährige den zweiten Platz hinter Lena-Philine Schneider aus Halle. In allen drei Disziplinen erreichte die Nachwuchsspringerin den dritten Platz. Das gute Rostocker Ergebnis in dieser Kombination runden Emily Steinhagen auf Platz fünf und Felicitas Bonk als Sechste ab.

Der Bundesstüzpunktvergleich ist für die jungen Wasserspringer der erste Höhepunkt in der noch jungen Hallensaison. Das Wettkampfjahr beginnt für die Nachwuchsspringer mit dem Beginn der Schule.

„Zwischen Sport und Schule gibt es eine enge Zusammenarbeit“, sagt Landestrainerin Anja Neuhäußer aus Rostock.

Der nächste große Vergleich steht im Juni an. Dann treten die Talente beim DSV-Sichtungswettkampf wieder gegeneinander an. Und dann wollen auch Mette und Espen wieder in der Spitzengruppe mitmischen.

INFO: Ergebnisse unter: http:// www.sportlicht.net/live/main.php

Marten Vorwerk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ribnitz-Damgarten

MV-Ligist setzt beim SV Warnemünde auf lautstarke Unterstützung / Klub bietet Plätze im Fan-Bus an

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.