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Warnemünde Cup: Gaudi-Truppe verteidigt Vorjahrestitel

Warnemünde Cup: Gaudi-Truppe verteidigt Vorjahrestitel

Ex-Empor-Spieler gewinnen Traditionsturnier. Christoph Glumm als 45000 Teilnehmer ausgezeichnet.

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Michael Wiechmann (l.) vom „HC Empor Rostock III“ ist frei durch und visiert das gegnerische Tor an. Der Titelverteidiger gewann auch bei der 32. Auflage des Warnemünde Cups. Fotos (2): Tommy Bastian

Rostock. Christoph Glumm winkelte seine beiden Arme an, so dass die Unterarme nach vorne zeigten, ballte seine Hände zu Siegerfäusten und schrie seine Freude raus. „Jaaaaaa, das ist das Ding!“ Ein Jubel, als hätte der Rostocker Student die Champions League gewonnen. Doch beim 32. Warnemünde Cup im Handball ging es vor allem um eines: den Spaß. Glumm wurde als 45

OZ-Bild

Ex-Empor-Spieler gewinnen Traditionsturnier. Christoph Glumm als 45000 Teilnehmer ausgezeichnet.

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000. Teilnehmer in der Cup-Geschichte seit 1985 ausgezeichnet.

„Für uns ist das ein Gaudi-Turnier, aber als Titelverteidiger wollen wir auch eine gute Rolle und um den Sieg mitspielen“, sagte das Geburtstagskind, das für die Mannschaft „HC Empor Rostock III“

auflief. Glumm feierte am Sonnabend seinen 32. Ehrentag.

Beim Damen- und Herrenturnier für Teams, die ansonsten bis zur Verbandsliga im Punktspielbetrieb aktiv sind, starteten in den Sporthallen in der Kopenhagener Straße und im Gerüstbauerring insgesamt 17 Mannschaften.

„Es war ein niveauvoller Wettbewerb mit ansehnlichen Partien. Das hat Spaß gemacht“, lobte Trainer Klaus-Dieter Wiegratz, der wie in den Vorjahren seine frühere Truppe zusammentrommelte, die ernst als Empor III in der Verbandsliga für Furore sorgte. „Heute treffen wir uns einmal im Jahr beim Warnemünde Cup, denn nach abgeschlossenem Studium oder der Ausbildung zogen viele Jungs aus in alle Richtungen Deutschlands oder über die Bundesgrenzen hinaus“, erklärt Wiegratz.

Das Handballspielen haben seine Ex-Spieler, die zum Teil noch in anderen Vereinen aktiv sind, nicht verlernt. In der Vorrunde gewannen sie alle drei Begegnungen. Doch im ersten Hauptrundenspiel mussten sie sich dem FSV 90 Reunion (einer Warnemünde-Auswahl) 6:9 geschlagen geben. Deshalb kam es in der letzten Turnierpartie gegen den 1. VfL Potsdam II quasi zum Endspiel. „Empor“ hatte die besseren Nerven, siegte 11:9 und holte sich den ersten Rang vor „Reunion“ und der Kirchsteigfelder BSG (bei Potsdam). Empors Björn Rusch wurde zum besten Spieler gewählt.

Die Frauen spielten in zwei Vorrunden-Gruppen und danach in zwei Halbfinals sowie kleinem und großem Finale die Podestplätze aus. Gastgeber SV Warnemünde II zog bis ins Endspiel ein, unterlag dort aber dem Oranienburger HC (aus Berlin) im Siebenmeterwerfen mit 10:13.

„Die knappe Niederlage im Entscheidungswerfen ist ärgerlich. Da gehört eben eine Menge Glück dazu. Dennoch hatten wir viel Spaß und haben ein gutes Turnier gespielt“, analysierte Warnemünde-Coach René Seedorf zufrieden.

Das Spiel um Platz drei entschied das Frauen-Mixed-Team des Bad Doberaner SV, bestehend aus Aktiven von erster und zweiter Mannschaft, mit 10:8 gegen die HSG Schlaubetal für sich. Titelverteidiger BSG Stahl Eisenhüttenstadt (beides in Brandenburg) war diesmal nicht angetreten.

Die Siegerehrungen wurden bei der Abendveranstaltung im Restaurant „Nordlicht“ in Rostock-Lichtenhagen durchgeführt. Dort wurde bei Leckerem vom Grill und dem einen oderen anderen kühlen Getränk über alte Geschichten philosophiert und zusammen gefeiert.

Am Sonntag rundeten die jüngsten Handballer mit dem Minispielfest – bestehend aus Mini-Handball und Zweifelder-Ball – das Programm des zweiten TurnierWochenendes beim Warnemünde Cup 2016 ab.

Sechs Mannschaften spielten in der Sporthalle im Gerüstbauerring um den Sieg. Es gewann der Rostocker HC vor dem SV Warnemünde III und dem SV Eintracht Rostock.

„HC Empor III“: Pohl, Klebba, Umland, Voigt, Kurth, Rusch, Dittrich, Porebsha, Kraetsch, Schütz, Wiechmann, Fouget, Glumm, Grundner, Charisius.

SV Warnemünde II: Knoop, Lustig, Seedorf, Tack, Maske, Scholz, J. Ewen, Wollmann, Czarschka, Förster, C. Ewen, Dombrowski, Stärcker, Schwepke.

Termine des 32. Warnemünde Cup:

30. April – Mix-Turnier für Damen und Herren bis Kreisklasse

21. Mai –Turniere für Damen und Herren bis Verbandsliga

4./5. Juni – D-Jugend-Turniere

5. Juni – F-Jugend-Turniere

18. Juni – Turniere für Ü-35-Frauen und Ü-40-Männer

25./26. Juni – C- und E-Jugend-Turniere

27./28. August – Turniere für Damen und Herren (bis 4. Liga)

3./4. September – A- und B-Jugend- Turniere für Mädchen und Jungen

Mehr zum Warnemünde Cup 2016 unter: www.handball-svw.de/

Traditionsturnier

1985 wurde der Warnemünde-Cup im Handball erstmals ausgetragen, damals noch in der Fritz-Reuter-Halle des Ostseebades, die heute zur ecolea-Schule gehört.

32. Auflage in diesem Jahr: Zwischen dem 30. April und dem 4. September werden an elf Wochenenden 20 Turniere für alle Altersklassen von den Minis bis hin zu den Oldies durchgeführt.

Erfreulich: Der Ball fliegt nicht nur in verschiedenen Sporthallen des Nordwestens der Hansestadt Rostock, sondern erstmals seit Anfang der 90er Jahre auch wieder direkt in Warnemünde – in der neuen Halle im Sportkomplex in der Parkstraße.

Tommy Bastian

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