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Warnemünde erwartet Verbandsligisten im Landespokal

Warnemünde erwartet Verbandsligisten im Landespokal

Landesliga-Team trifft morgen um 14.00 Uhr auf Einheit Ueckermünde / Coach Harry Krause lobt die positive Entwicklung beim SVW

Rostock Es ist 20 Jahre her, dass der SV Warnemünde als Landespokalsieger gegen Borussia Dortmund spielen durfte. Die Partie in der ersten Runde des DFB-Pokals am 13.

 

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Warnemünde-Trainer Harry Krause (59) freut sich auf den Pokal-Wettbewerb.

Quelle: J. Weber/oz-Archiv

August 1997 im Ostseestadion endete mit 8:0 für den damaligen Weltpokalsieger. Trainer des SVW: damals wie heute Harry Krause.

Wie sehr wünschen Sie sich noch einmal so einen Höhepunkt im Pokal?

Harry Krause: Der Pokal hat immer seine Reize. Wir sind 1997 als krasser Außenseiter Landespokalsieger geworden. Dass wir später gegen den BVB spielen durften, war schon toll. Allerdings ist seitdem viel Zeit vergangen, vieles hat sich verändert. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, so etwas noch mal zu schaffen. Dennoch ist im Pokal sehr vieles möglich.

Wie schätzen Sie den Gegner aus Ueckermünde ein?

Krause: Ueckermünde ist schwer in die Saison gestartet. Mittlerweile ist unser Gegner im Tabellenmittelfeld der Verbandsliga angekommen. Sie werden zeigen müssen, dass sie der Favorit sind.

Wie sieht die personelle Situation aus?

Krause: Wir haben mit Problemen zu kämpfen. Nichtsdestotrotz werden wir eine schlagkräftige Elf aufs Feld schicken.

Nach einer schwachen Rückrunde in der Vorsaison läuft’s diese Spielzeit für Ihr Team in der Landesliga Nord mit Tabellenrang zwei. Was sind die Gründe für die positive Entwicklung?

Krause: Als ich im Januar dieses Jahres in Warnemünde angefangen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich war erschrocken über die mangelnde Trainingsbeteiligung. Wir haben viel im Verhältnis zwischen der ersten und zweiten Mannschaft bereinigt, arbeiten enger zusammen.

Und im Sommer haben Sie Neuzugänge wie André Schulz oder Andreas Zieger geholt, die gut eingeschlagen haben ...

Krause: Ja, die Neuen haben sich gut integriert. Die vielen jungen Spieler in unserem Kader haben dazugelernt. Im Training sind wir momentan im Schnitt 14 bis 18 Leute, was mehr Spaß macht.

Ich habe auch den Eindruck, dass ein wenig von dem hängen bleibt, was ich den Jungs erzähle.

Ihnen sind besonders Spaß und Zusammenhalt sehr wichtig. Wie vermitteln Sie diese Werte?

Krause: Wir haben zusammen mit der zweiten Mannschaft einige Male gegrillt. Zudem haben wir einige Spielerfrauen in der Vorbereitung mit zum Testspiel nach Boltenhagen genommen, um zu zeigen, dass sie dazugehören. Spaß herrscht im Team nur, wenn du Erfolg hast. Und der ist nur durch harte Arbeit möglich.

Viele Anstrengungen wurden auch in die Modernisierung des Vereinsgeländes gesteckt.

Krause: Wir haben eine tolle Anlage mit den zwei Kunstrasenplätzen und der Turnhalle. Aber ein vernünftiger Rasenplatz fehlt. Für das kommende Jahr ist geplant, dass auf dem aktuellen Platz etwas gemacht wird.

Johannes Weber

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