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Warnemünder Handballerinnen ziehen ins Final Four ein

Rostock Warnemünder Handballerinnen ziehen ins Final Four ein

SV-Team feiert gegen Grimmen 33:23-Pokalsieg / 2. Herren des HCE sind raus

Rostock. „Final Four!, Final Four!, Final Four!“, schallte es am Sonntagnachmittag durch die Sporthalle Gerüstbauerring im Stadtteil Groß-Klein. Die Handballerinnen des SV Warnemünde jubelten, hüpften im Kreis und feierten den Einzug in das Finalturnier mit Sprechchören. Nach einer starken Schlussphase bezwangen sie den Kontrahenten aus der MV-Liga, den HSV Grimmen, mit 33:23 (15:15) und kämpfen nun am 7. Mai in Güstrow um die Krone im Landespokal-Wettbewerb.

 

OZ-Bild

Neeltje Uphoff vom SV Warnemünde zieht zum Tor und trifft kurz vor Schluss für ihr Team. Nun geht es für sie und den SVW im Final-Turnier am 7. Mai um die Krone im Pokalwettbewerb.

Quelle: Foto: René Warning

SVW-Trainer Stefan Strack fand für seine Mannschaft nur lobende Worte. „Meine Mädels haben über die gesamte Spielzeit eine starke Abwehrleistung gezeigt. Offensiv waren sie sehr spielfreudig. Alle haben gut mitgezogen. Die Tagesform hat perfekt gepasst“, freute sich Strack.

Für den 40-Jährigen war es dennoch das erwartet schwere Spiel. Denn in den Liga-Partien ging es beide Male knapp zu. Während Warnemünde im September auswärts mit 28:27 gewinnen konnte, holte Grimmen an der Ostseeküste einen Zähler. Der Respekt beider Teams voreinander war entsprechend groß. Keiner der Kontrahenten konnte sich in der ersten Halbzeit absetzen, die Führung wechselte hin und her.

Das änderte sich kurz nach Wiederanpfiff. Die SVW-Damen entschärften mehrere Angriffe der Gäste und nutzten im Gegenzug ihre Tormöglichkeiten. Dadurch setzten sie sich in der 37. Minute mit drei Treffern ab (19:16). „Danach konnten wir frei aufspielen und kamen durch unsere Konter zu einfacheren Toren“, resümierte Stefan Strack. Grimmen hatte dem in den letzten sieben Minuten nichts mehr entgegenzusetzen, während die Gastgeberinnen Tor für Tor nachlegten.

Die Freude bei den Warnemünder Spielerinnen war groß. Übungsleiter Strack verriet: „Intern haben wir uns das Halbfinale schon als Ziel gesetzt. Prima, dass es geklappt hat“, freute sich der Handball-Experte. Wie weit es für seine Damenmannschaft geht, wird sich Anfang Mai in der Güstrower Sport- und Kongresshalle entscheiden. Doch Strack dämpft die Erwartungen: „Wenn Schwerin II mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft antritt, dann wird es für alle schwierig.“ Der SV Grün-Weiß Schwerin II setzte sich gegen die TSG Wismar II durch (siehe Infokasten rechts).

Unterdessen sorgte der Schwaaner SV im Landespokal-Wettbewerb der Herren für die Überraschung des Wochenendes. Mit 27:25 (10:11) besiegten sie am Sonntagvormittag die leicht favorisierte zweite Vertretung des HC Empor Rostock. Co-Trainer René Burghardt freute sich über den Einzug in die Runde der letzten vier Teams. „Wir sind schon gespannt auf die Finalspiele und fahren da ohne große Erwartungen hin. Wir nehmen das, was kommt und versuchen, das Beste herauszuholen“, erklärt Burghardt, dessen Team in der MV-Liga auf dem vorletzten Platz steht und noch um den Klassenerhalt bangen muss.

Gegen den Liga-Rivalen aus der Hansestadt lagen die Schwaaner zur Halbzeit knapp zurück, doch nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren das Spiel und setzten sich mit drei Treffern ab (15:12, 36.). Zwar konnte Empor zwischenzeitlich ausgleichen, doch das bessere Ende hatte der Gastgeber für sich, der sich nun auf das „Highlight fürs Team“ – so Burghardt – freuen darf.

Der Termin für die Auslosung der Halbfinalbegegnungen bei Frauen und Männern steht noch nicht fest.

HVMV-Pokal-Viertelfinale

Herren:

TSG Wismar – Ribnitzer HV 28:34 Schwaaner SV – HC Empor II 27:25 Mecklenburger Stiere Schwerin II -

Stavenhagener SV 31:22 Stralsunder HV II – TSV Bützow 28:21

Frauen:

Uni Greifswald/Loitz –

VfL Blau-Weiß Neukloster 26:21 SV Grün-Weiß Schwerin II –

TSG Wismar II 35:23 SV Warnemünde   – Grimmen   33:23 SV Warnemünde II – SV Crivitz 16:36

René Warning

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