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Warnemünder verlieren erstes Heimspiel

Rostock Warnemünder verlieren erstes Heimspiel

Zweitliga-Volleyballer unterliegen gegen den TSV Giesen mit 0:3

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Die Warnemünder Ole Ernst (M.) und Jens Hannemann (r.) bei einem der vielen misslungenen Blockversuche.

Quelle: Foto: Tommy Bastian

Rostock. Kapitän Konrad Jagusch war seine Enttäuschung deutlich anzusehen. Die Mundwinkel gingen nach unten, die Augen blickten ins Leere, als der 31-Jährige am Samstagabend das Spielfeld in der Rostocker Ospa-Arena verließ. „Keiner verliert gerne, das ist doch klar. Trotzdem macht es Spaß, dass wir auf diesem hohen sportlichen Niveau mitspielen können. Auch das ganze Drumherum wird immer professioneller“, meinte Jagusch nach der 0:3 (18:25, 21:25, 15:25)-Niederlage des SV Warnemünde gegen den TSV Giesen.

Im ersten Heimspiel nach dem Wiederaufstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga Nord hielten die Ostseestädter lediglich im zweiten Durchgang gegen den haushohen Favoriten, der um die Meisterschaft mitspielen will, gut dagegen. Sie führten sogar mit 20:18, ehe es in die Schlussphase ging. Doch dann markierten die Gäste aus Niedersachsen vier Punkte hintereinander und gingen mit 22:18 in Führung. Warnemündes Trainer Christian Hinze reagierte und nahm eine Auszeit, um den Rhythmus des Gegners zu brechen. Mit Erfolg. In der Folge verkürzten die Hausherren, angefeuert von den rund 420 Zuschauern, auf 21:22. Danach schlichen sich dann jedoch wieder zu viele einfache, sogenannte unerzwungene Fehler in das Spiel der Warnemünder ein. Sie unterlagen mit 21:25.

„Das war der Knackpunkt“, haderte Konrad Jagusch. Im zweiten Satz sei mehr drin gewesen. Aus diesem Abschnitt zieht der dienstälteste SVW-Spieler neuen Mut für die anstehenden Aufgaben. „Wenn wir es schaffen, in den kommenden Partien ähnlich druckvoll zu agieren und weniger Fehler machen als im ersten und dritten Satz, dann werden wir unsere Zähler holen“, hofft Jagusch vor dem Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend (19.00 Uhr) beim TVA Hürth in Nordrhein-Westfalen. Beide Mannschaften streben den Klassenverbleib an, sind in den ersten beiden Spielen allerdings punktlos geblieben und rangieren erst einmal im Tabellenkeller.

„In Hürth wollen wir den ersten Sieg einfahren, auch wenn das keine leichte Aufgabe wird“, gibt SVW-Coach Christian Hinze als Marschrichtung vor. Der 38-Jährige glaubt trotz des verpatzten Starts an seine Mannschaft. „Wir haben uns in den ersten beiden Spielen gegen gute Gegner nicht abschlachten lassen, hatten jeweils gute Spielphasen. Allerdings müssen wir unsere Fehlerquote verringern und noch druckvoller spielen“, meint der Experte.

Hinze hofft, dass in der Woche der eine oder andere verletzte oder erkrankte Spieler zurückkehren wird. Gegen die Giesener war kurzfristig auch noch Routinier Raphael Möllers (31) aufgrund von Leistenproblemen ausgefallen. Das war besonders deshalb bitter, weil mit Tommy Mehlberg ein weiterer Außenangreifer fehlte. Beim 17-jährigen Talent wurden während einer sportärztlichen Untersuchung Herzprobleme festgestellt. Er muss noch genauer untersucht werden, um jegliches Risiko auszuschließen.

SV Warnemünde: Ernst, Jagusch, Hannemann, Strübing, Günther, Liefke, Kowalkowski, Schille, Rode, Schlichting, Nikolaus.

Regionalliga-Frauen siegen zum Auftakt

Die Volleyballerinnen des SV Warnemünde sind am Sonnabend erfolgreich in die neue Spielzeit der Regionalliga Nord gestartet. Gegen den Vorjahresdritten Lübecker TS feierte der Drittliga-Absteiger in der heimischen Rostocker Ospa-Arena einen ungefährdeten 3:0 (25:16, 25:18, 25:21)- Sieg. Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Matthäus Kuna am kommenden Sonntag (15.00 Uhr) bei der VG WiWa Hamburg. Das nächste Heimspiel steigt dann am 14. Oktober gegen Grün-Weiß Eimsbüttel, ebenfalls aus Hamburg.

Tommy Bastian

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