Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Wasser marsch ins „neue“ Schwimmbad

Gehlsdorf Wasser marsch ins „neue“ Schwimmbad

Das Wohnungsunternehmen Wiro hat in den vergangenen fünf Monaten die Halle in Gehlsdorf sanieren lassen

Voriger Artikel
Förderkader verpasst Dreier in Güstrow und Tabellenführung
Nächster Artikel
Pokal-Turnier: Empor ist heiß auf Finale gegen Flensburg

Sportpark-Leiter Ricardo Wettstädt hatte den Bau der Schwimmhalle begleitet. Er testet die Wassertemperatur. Zur Eröffnung soll das Wasser 27 Grad warm sein. Fotos (2): Mathias Otto

Gehlsdorf. Finaler Akt am Gehlsdorfer Ufer: Nach fünfmonatiger Umbauzeit wird die Schwimmhalle im Wiro-Sportpark wieder geöffnet. Die Halle war in die Jahre gekommen und musste dringend saniert werden. 500 Kubikmeter Wasser wurden in den vergangenen beiden Tagen eingelassen. Die Restarbeiten sollen in der nächsten Woche abgeschlossen sein. Neueröffnung ist am 1.

OZ-Bild

Das Wohnungsunternehmen Wiro hat in den vergangenen fünf Monaten die Halle in Gehlsdorf sanieren lassen

Zur Bildergalerie

Neue Telefonnummer

5 Monate Bauzeit: Von April bis Ende August wurde die Gehlsdorfer Schwimmhalle saniert und modernisiert.

950 000 Euro haben die Arbeiten in der Steuerbordstraße gekostet.

500 Kubikmeter Wasser fasst das Schwimmbecken der Wiro-Schwimmhalle.

Nach dem Umbau wird es eine neue Telefonnummer geben: ☎ 0381/ 45673950. Weiterhin werden sich die Eintrittspreise ändern.

• Netz: www.wiro.de/freizeit

September, die Sanierung kostete 950 000 Euro. Neu sind das Bistro, freies W-Lan und eine Rutsche im Kinderbecken. Mit einem Familienfest am 15. Oktober möchte sich das Wohnungsunternehmen für die Geduld der Gäste bedanken.

Am meisten freut sich Sportpark-Leiter Ricardo Wettstädt über die beheizte Relax-Liege. Nach Wiro-Angaben soll sie mit einer Länge von 13,5 Metern die längste im gesamten Bundesland sein. „Ich habe die Bank bereits getestet. Darauf können sich die Gäste wirklich freuen“, meint er. Aber noch ist viel zu tun. Die beiden Mitarbeiter Martin Schmidt und Olaf Marien von der Rostocker Firma Tischlerei Hansa haben erst einige Meter geschafft. „Bis nächsten Dienstag sind wir damit aber definitiv fertig“, so Martin Schmidt. Er hat ausgerechnet, wie viel Material noch verbaut werden muss. „Allein die einzelnen Holzlatten, die wir verschrauben, sind knapp 1000 Meter lang“, so der Tischler.

Noch ist viel Gewusel links und rechts des Schwimmbeckens. Einige bereiten die letzten Arbeiten am Kinderbecken vor, andere montieren Lampen. „Die Elektrofirma wird die letzte sein, die hier noch abschließende Arbeiten durchführen wird. Nebenbei wird das Wasser im Schwimmbecken drei- bis viermal durch die Pumpe laufen, bis alle Werte korrekt sind“, erklärt Ricardo Wettstädt. Zur Eröffnung soll das Wasser eine Temperatur von 27 Grad haben. „Das ist der beste Kompromiss zwischen Schwimmern und Freizeitsportlern. Diese Variante ist am schonendsten für den Kreislauf“, so der Sportpark-Leiter.

In den vergangenen fünf Monaten wurde außer der Außenhülle des Gebäudes fast alles saniert und modernisiert. 500 Quadratmeter Boden, inklusive Fußbodenheizung und 15 beschädigte Stahlpfeiler wurden erneuert. „Wir haben die Auszeit genutzt, um die Halle auch in anderen Bereichen attraktiver zu machen“, sagt Bereichsleiterin Susanne Schulz. „Bei laufendem Betrieb wäre das unmöglich.“ Immerhin würden hier jedes Jahr 80000 Gäste ins Wasser springen. Das heißt, auch ein kompletter Personaltrakt für die Mitarbeiter ist neu entstanden – mit modernen Umkleide- sowie Sanitärräumen und einem Aufenthaltsbereich. Auch die Technik musste in den vergangenen Monaten erneuert werden.

Wer künftig die Schwimmhalle am Gehlsdorfer Ufer besuchen möchte, wird zudem einen neustrukturierten Eingangsbereich wiederfinden. Denn hier befindet sich das Bistro, das neuerdings neben Getränken jetzt auch kleine Speisen anbieten wird. „Wir setzen dabei größtenteils auf leichte Kost. Es werden dort unter anderem Wraps, Brezeln, Suppen oder Salate ausgeteilt“, berichtet Ricardo Wettstädt. Wer es deftiger mag, kann auch Pizzen, Wiener Würstchen oder Sandwiches bestellen.

Auch in Sachen mobiles Surfen im Internet hat sich die Schwimmhalle verbessert. Künftig wird den Badegästen kostenfreies W-Lan im Bistrobereich angeboten. „Auch falls der Akku vom Handy leer sein sollte, kann er hier aufgeladen werden“, so Wettstädt. Er berichtet ebenso von einer Erweiterung der Außenterrasse. „Wer also mag, kann sich mit einem Kaffee in die Sonne legen und die Aussicht auf die Warnow genießen. Die Terrasse ist eine enorme Bereicherung für unsere Schwimmhalle“, sagt der Sportpark-Leiter.

Noch stehen ein paar stressige Tage für die Mitarbeiter bevor. Bis zur Eröffnung werden sie noch geschult. „Es gibt viele neue Geräte im Bistro, deren Handhabung verinnerlicht werden muss“, so Wettstädt.

Mathias Otto

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.