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Wasserballer verpassen ersten Sieg

Wasserballer verpassen ersten Sieg

HSG Warnemünde unterliegt im letzten Spiel vor Heimpublikum 5:9 gegen Laatzen

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HSG-Oldie Jörg Behlendorf (am Ball) ist trotz der Punktlos-Serie in dieser Saison zuversichtlich, was die Zukunft betrifft.

Quelle: Horst Schreiber

Rostock. Wieder keine Punkte: Die Zweitliga-Wasserballer von der HSG Warnemünde mussten sich im letzten Heimspiel der Saison am Sonnabend in der Rostocker Neptunschwimmhalle der SpVg Laatzen mit 5:9 (0:1, 2:4, 1:3, 2:1) geschlagen geben. Sie bleiben damit auch nach dem 15. Spiel ohne Zähler und Schlusslicht in der Meisterrunde, an der Zweitvertretungen nicht teilnehmen dürfen..

Dabei wäre der erste Saisonsieg durchaus verdient gewesen, die Chancenverwertung der Rostocker Offensive zerstörte jedoch die Hoffnung auf einen versöhnlichen Abschluss vor heimischem Publikum.

Fünfmal „standen“ HSG-Akteure im letzten Viertel frei vor Gäste-Torhüter Nicklas Dreßler. Doch davon landete nur ein Versuch im Tor des Tabellenzweiten aus Niedersachsen.

„Wir waren eigentlich auf Augenhöhe mit den Gegnern. Unsere Verteidigung war trotz der neun Gegentore gut. Wir haben nur unsere Riesenchancen nicht genutzt“, haderte Routinier Jörg Behlendorf.

Der HSG-Kapitän zog bereits einen Spieltag vor Schluss Bilanz: „Es war klar, dass wir viel einstecken werden. Das war eine Übergangssaison. Wir mussten zu Beginn der Spielzeit vier Stammspieler ersetzen und fünf Schwimmern Wasserball beibringen. In der nächsten Saison greifen wir wieder an“, gibt sich Behlendorf kämpferisch. Eingegliedert wird die HSG dann trotz der sportlich verkorksten aktuellen Spielzeit weiterhin in der 2. Liga Nord.

Ein Ziel haben die Rostocker noch, bevor es für sie ab den Sommerferien in die Saisonpause geht: Die Wasserballer wollen sich über die Endrunde des Norddeutschen Pokals, die in zwei Wochen startet, für den Deutschen Pokal in der Spielzeit 2016/17 qualifizieren. Vorher steht am kommenden Wochenende noch der letzte Zweitliga-Spieltag in Hildesheim (Niedersachsen) an. HSG: Steidler – Helm, Collin, Einhorn 3, Heese, Wulff 1, Beuster, Gruchow, Wellnitz, Hohnke 1, Behlendorf, Hollinski, Kirschnowski.

Horst Schreiber

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